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	<title>Pflanzenwiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-10-05T23:31:10Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Wollige_F%C3%A4rberdistel_(Carthamus_lanatus)&amp;diff=19917</id>
		<title>Wollige Färberdistel (Carthamus lanatus)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Wollige_F%C3%A4rberdistel_(Carthamus_lanatus)&amp;diff=19917"/>
		<updated>2026-09-28T04:45:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=====Weitere Namen=====&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolligefärberdistel1.jpg|miniatur|450px|Wollige Färberdistel, Jungpflanze (22.6.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolligefärberdistel2.jpg|miniatur|450px|Wollige Färberdistel, Blütenknospen (20.7.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolligefärberdistel3.jpg|miniatur|300px|Wollige Färberdistel, Blüte (3.9.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolligefärberdistel4.jpg|miniatur|300px|Wollige Färberdistel, abtrocknend (27.9.)]]&lt;br /&gt;
Wolliger Saflor&lt;br /&gt;
=====Botanischer Name=====&lt;br /&gt;
Carthamus - lat. Saflor, Färberdistel, lanatus - lat. mit Wolle bedeckt, wollig, Erstbeschreibung 1753 durch Carl von Linné (1707-1778)&lt;br /&gt;
=====Englischer Name=====&lt;br /&gt;
Saffron Thistle, Downy Safflower, Woolly Distaff Thistle&lt;br /&gt;
=====Familie=====&lt;br /&gt;
Korbblütler, Asteraceae&lt;br /&gt;
=====Verbreitung=====&lt;br /&gt;
Mittelmeerraum, südliches Osteuropa, nördlichste Vorkommen in Tirol (wird sich mit zunehmender Erwärmung sicher weiter ausbreiten), in Australien eingebürgert&lt;br /&gt;
=====Wuchs=====&lt;br /&gt;
einjährig, steif aufrecht 25-75cm hoch, Laubblätter wechselständig, halb stängelumfassend, gebuchtet bis fiederlappig, hart und sehr stark bedornt, nach der Samenreife härtet die komplette Pflanze aus und bleibt sehr stabil stehen&lt;br /&gt;
=====Standort=====&lt;br /&gt;
sonnig, eher magerer Boden&lt;br /&gt;
=====Blütezeit=====&lt;br /&gt;
(Juni), Juli, August, September&lt;br /&gt;
=====Blüte=====&lt;br /&gt;
sehr festes Körbchen, mehrere Lagen gestauchte Laubblätter mit starr ausgezogener Spitze, Kelchblätter silbrig-braun, fallen während der Fruchtreife aus, gelbe Röhrenblüten, keine Kronblätter, die erste, meist größte, Blüte ist endständig, im oberen Stängelbereich wachsen weitere, teils mehrblütige, Blütenstängel, die die erste Blüte deutlich überragen&lt;br /&gt;
=====Fruchtreife=====&lt;br /&gt;
August, September, Oktober&lt;br /&gt;
=====Frucht=====&lt;br /&gt;
tief im Körbchen sitzende helle Samen, abgeschrägt vierkantig, vielstrahliges, starres, nicht flugfähiges Schirmchen, ausgebreitet wie ein Stern, bei den äußeren Samen ist das Schirmchen nur angedeutet&lt;br /&gt;
=====Vermehrung=====&lt;br /&gt;
Aussaat, am Naturstandort Selbstaussaat, ich ziehe die Pflanzen im Frühjahr vor und pflanze sie aus&lt;br /&gt;
=====Frosthärte=====&lt;br /&gt;
nicht frosthart&lt;br /&gt;
=====Tierische Besucher=====&lt;br /&gt;
Bestäubung durch langrüsselige Bienen und Hummeln, Schmetterlinge&lt;br /&gt;
=====Pflege=====&lt;br /&gt;
kaum Pflege nötig&lt;br /&gt;
=====Verwendbare Teile=====&lt;br /&gt;
die nach der Samenreife abgetrockneten Pflanzen lassen sich sehr gut für Dekorationen verwenden&lt;br /&gt;
=====Inhaltsstoffe=====&lt;br /&gt;
in den Blättern Saponine, in der Blüte gelbe Farbstoffe (Carthamin, Carthamidin), in den Samen Squalen (Triterpen), Vitamin E, das aus den Samen gepresste Öl enthält bis zu 75% Linolsäure&lt;br /&gt;
=====Status=====&lt;br /&gt;
im Sommer anwesend&lt;br /&gt;
=====Literatur=====&lt;br /&gt;
* Die neue Kosmos-Mittelmeerflora S.100, Peter und Ingrid Schönfelder (2008)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Geschichte und Geschichten=====&lt;br /&gt;
Was für eine hübsche Distel! Ich habe ohnehin eine Schwäche für Disteln und ihren Aufbau, die Wollige Färberdistel ist in ihrer ganzen Form einfach großartig. In der jungen Rosette sind die (noch fast weichen Blätter) so angeordnet, dass jedes die größtmögliche Fläche der Sonne präsentiert. Dieses Stadium dauert nicht allzu lange. Die Rosette löst sich auf, je weiter die Pflanze in die Höhe wächst, was je nach Bodenbeschaffenheit und klimatischen Gegebenheiten zwischen 25cm und 90cm liegen kann. Jetzt zeigt die Pflanze deutlich, dass sie nicht angefasst werden möchte, die harten Blattdornen sind eine zuverlässige Abwehrmaßnahme. Erst im oberen Bereich verzweigt sich der Stängel, an kurzen Seitentrieben bilden sich die Blütenknospen. Die Blüte selbst besteht aus gelben Röhrenblüten, Kronblätter werden nicht gebildet. Mehrere Lagen stark bedornter Kelchblätter schützen erst die Blüten und später die Samen, die sich tief im Innern des Körbchens bilden. Zwischen weichen dunklen Borsten stecken abgeschrägt vierkantige, relativ große Samen, an deren oberem Ende sich ein zusammengefaltetes Schirmchen befindet, das sich erst öffnet wenn die Samen voll ausgereift sind. Bei trockenem Wetter drückt es diese nach oben und aus dem Körbchen heraus. wie ein kleiner Strohstern sieht dieses Anhängsel aus, das keinen Auftrieb geben kann, da die Samen zu schwer sind. Um die Samen zu ernten muss ich sehr vorsichtig in den Kelch hineingreifen, sonst steche ich mir in die Finger. Nach der Samenreife stirbt die Färberdistel ab, bleibt aber formstabil und kommt sehr dekorativ in einem Trockenstrauß zur Geltung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Einjährige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Wollige_F%C3%A4rberdistel_(Carthamus_lanatus)&amp;diff=19916</id>
		<title>Wollige Färberdistel (Carthamus lanatus)</title>
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		<updated>2026-09-28T04:42:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=====Weitere Namen=====&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolligefärberdistel1.jpg|miniatur|450px|Wollige Färberdistel, Jungpflanze (22.6.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolligefärberdistel2.jpg|miniatur|450px|Wollige Färberdistel, Blütenknospen (20.7.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolligefärberdistel3.jpg|miniatur|300px|Wollige Färberdistel, Blüte (3.9.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolligefärberdistel4.jpg|miniatur|300px|Wollige Färberdistel, abtrocknend (27.9.)]]&lt;br /&gt;
Wolliger Saflor&lt;br /&gt;
=====Botanischer Name=====&lt;br /&gt;
Carthamus - lat. Saflor, Färberdistel, lanatus - lat. mit Wolle bedeckt, wollig, Erstbeschreibung 1753 durch Carl von Linné (1707-1778)&lt;br /&gt;
=====Englischer Name=====&lt;br /&gt;
Saffron Thistle, Downy Safflower, Woolly Distaff Thistle&lt;br /&gt;
=====Familie=====&lt;br /&gt;
Korbblütler, Asteraceae&lt;br /&gt;
=====Verbreitung=====&lt;br /&gt;
Mittelmeerraum, südliches Osteuropa, nördlichste Vorkommen in Tirol (wird sich mit zunehmender Erwärmung sicher weiter ausbreiten), in Australien eingebürgert&lt;br /&gt;
=====Wuchs=====&lt;br /&gt;
einjährig, steif aufrecht 25-75cm hoch, Laubblätter wechselständig, halb stängelumfassend, gebuchtet bis fiederlappig, hart und sehr stark bedornt, nach der Samenreife härtet die komplette Pflanze aus und bleibt sehr stabil stehen&lt;br /&gt;
=====Standort=====&lt;br /&gt;
sonnig, eher magerer Boden&lt;br /&gt;
=====Blütezeit=====&lt;br /&gt;
(Juni), Juli, August, September&lt;br /&gt;
=====Blüte=====&lt;br /&gt;
sehr festes Körbchen, mehrere Lagen Kelchblätter mit starr ausgezogener Spitze, gelbe Röhrenblüten, keine Kronblätter, die erste, meist größte, Blüte ist endständig, im oberen Stängelbereich wachsen weitere, teils mehrblütige, Blütenstängel, die die erste Blüte deutlich überragen&lt;br /&gt;
=====Fruchtreife=====&lt;br /&gt;
August, September, Oktober&lt;br /&gt;
=====Frucht=====&lt;br /&gt;
tief im Körbchen sitzende helle Samen, abgeschrägt vierkantig, vielstrahliges, starres, nicht flugfähiges Schirmchen, ausgebreitet wie ein Stern&lt;br /&gt;
=====Vermehrung=====&lt;br /&gt;
Aussaat, am Naturstandort Selbstaussaat, ich ziehe die Pflanzen im Frühjahr vor und pflanze sie aus&lt;br /&gt;
=====Frosthärte=====&lt;br /&gt;
nicht frosthart&lt;br /&gt;
=====Tierische Besucher=====&lt;br /&gt;
Bestäubung durch langrüsselige Bienen und Hummeln, Schmetterlinge&lt;br /&gt;
=====Pflege=====&lt;br /&gt;
kaum Pflege nötig&lt;br /&gt;
=====Verwendbare Teile=====&lt;br /&gt;
die nach der Samenreife abgetrockneten Pflanzen lassen sich sehr gut für Dekorationen verwenden&lt;br /&gt;
=====Inhaltsstoffe=====&lt;br /&gt;
in den Blättern Saponine, in der Blüte gelbe Farbstoffe (Carthamin, Carthamidin), in den Samen Squalen (Triterpen), Vitamin E, das aus den Samen gepresste Öl enthält bis zu 75% Linolsäure&lt;br /&gt;
=====Status=====&lt;br /&gt;
im Sommer anwesend&lt;br /&gt;
=====Literatur=====&lt;br /&gt;
* Die neue Kosmos-Mittelmeerflora S.100, Peter und Ingrid Schönfelder (2008)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Geschichte und Geschichten=====&lt;br /&gt;
Was für eine hübsche Distel! Ich habe ohnehin eine Schwäche für Disteln und ihren Aufbau, die Wollige Färberdistel ist in ihrer ganzen Form einfach großartig. In der jungen Rosette sind die (noch fast weichen Blätter) so angeordnet, dass jedes die größtmögliche Fläche der Sonne präsentiert. Dieses Stadium dauert nicht allzu lange. Die Rosette löst sich auf, je weiter die Pflanze in die Höhe wächst, was je nach Bodenbeschaffenheit und klimatischen Gegebenheiten zwischen 25cm und 90cm liegen kann. Jetzt zeigt die Pflanze deutlich, dass sie nicht angefasst werden möchte, die harten Blattdornen sind eine zuverlässige Abwehrmaßnahme. Erst im oberen Bereich verzweigt sich der Stängel, an kurzen Seitentrieben bilden sich die Blütenknospen. Die Blüte selbst besteht aus gelben Röhrenblüten, Kronblätter werden nicht gebildet. Mehrere Lagen stark bedornter Kelchblätter schützen erst die Blüten und später die Samen, die sich tief im Innern des Körbchens bilden. Zwischen weichen dunklen Borsten stecken abgeschrägt vierkantige, relativ große Samen, an deren oberem Ende sich ein zusammengefaltetes Schirmchen befindet, das sich erst öffnet wenn die Samen voll ausgereift sind. Bei trockenem Wetter drückt es diese nach oben und aus dem Körbchen heraus. wie ein kleiner Strohstern sieht dieses Anhängsel aus, das keinen Auftrieb geben kann, da die Samen zu schwer sind. Um die Samen zu ernten muss ich sehr vorsichtig in den Kelch hineingreifen, sonst steche ich mir in die Finger. Nach der Samenreife stirbt die Färberdistel ab, bleibt aber formstabil und kommt sehr dekorativ in einem Trockenstrauß zur Geltung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Einjährige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Datei:Wolligef%C3%A4rberdistel4.jpg&amp;diff=19915</id>
		<title>Datei:Wolligefärberdistel4.jpg</title>
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		<updated>2026-09-28T04:41:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Baumwollseidenpflanze_(Gomphocarpus_fruticosus)&amp;diff=19914</id>
		<title>Baumwollseidenpflanze (Gomphocarpus fruticosus)</title>
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		<updated>2026-09-28T04:38:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=====Weitere Namen=====&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze1.jpg|miniatur|300px|Baumwollseidenpflanze, Wuchs (18.8.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze3.jpg|miniatur|450px|Baumwollseidenpflanze, Blüte (18.8.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze2.jpg|miniatur|450px|Baumwollseidenpflanze, Fruchtansatz(11.7.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze4.jpg|miniatur|300px|Baumwollseidenpflanze, Frucht (30.7.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze5.jpg|miniatur|300px|Baumwollseidenpflanze, Offene Frucht (14.9.)]]&lt;br /&gt;
=====Botanischer Name=====&lt;br /&gt;
Gomphocarpus von griechisch gomphos - keilförmig, Nagel, Pflock (wegen der Blütenblätter) und karpos - Frucht, fruticosus - lat. buschig, strauchig, Erstbeschreibung 1753 als Asclepias fruticosa durch Carl von Linné (1707-1778) schwedischer Naturforscher, umbenannt in Gomphocarpus fruticosus 1811 durch William Townsend Aiton (1766-1849) englischer Botaniker&lt;br /&gt;
=====Englischer Name=====&lt;br /&gt;
Cottonseed&lt;br /&gt;
=====Familie=====&lt;br /&gt;
Hundsgiftgewächse, Apocynaceae&lt;br /&gt;
=====Verbreitung=====&lt;br /&gt;
südliches und östliches Afrika, Arabische Halbinsel, rund ums Mittelmeer teilweise eingebürgert &lt;br /&gt;
=====Wuchs=====&lt;br /&gt;
ausdauernd, kräftige Pfahlwurzel, steil aufrechter Wuchs, im unteren Bereich kaum Verzweigungen, am Grund verholzend, Blätter wechselständig, schmal lanzettförmig, ganzrandig, Höhe etwa 1-1,5m, selten höher &lt;br /&gt;
=====Standort=====&lt;br /&gt;
am Naturstandort auf steinigen sandigen Böden, hier als Kübelpflanze, sonnig bis halbschattig&lt;br /&gt;
=====Blütezeit=====&lt;br /&gt;
am Naturstandort fast ganzjährig, hier Juni, Juli, August, September, Oktober&lt;br /&gt;
=====Blüte=====&lt;br /&gt;
2,5-3cm langer dünner Stängel zwischen den Blattansätzen, davon ausgehend 4-7 3cm lange Stängelchen an denen einzelne Blüten sitzen, Kelchblätter außen behaart, zurückgeschlagen, Blütenfarbe weiß mit einem Hauch rosa, fünfzählig, wachsartige Oberfläche, sehr reich an Nektar, der teilweise glitzernd an der Blüte hängt, es handelt sich um sogenannte Klemmfallenblüten, bei denen sich die Pollen in zwei kleinen Paketen befinden, die mit einem Bügel verbunden sind&lt;br /&gt;
=====Fruchtreife=====&lt;br /&gt;
ab August&lt;br /&gt;
=====Frucht=====&lt;br /&gt;
5-8cm lange, ballonartig aufgeblasene Balgfrucht mit doppelter Hülle, außen mit weichen Borsten besetzt, die innere Hülle ist nur an den Nähten mit der äußeren verbunden, zwischen beiden ein Luftpolster, auch die innere Hülle ist an der Außenseite mit Borsten besetzt, innen aber glatt mit kleinen Dellen, die Frucht bleibt bis zur Reife grün, innen hohl, die Samen sitzen an einem dünnen Band, das frei im Innenraum hängt und nur am Fruchtansatz und an der Spitze befestigt ist. Die Frucht öffnet sich an der vom Stängel abgewandten Seite. beim Aufplatzen sind die Samen zunächst ordentlich auf beiden Seiten des Bandes sortiert, sobald sie abtrocknen, fliegen sie mit Hilfe ca 3cm langer seidiger Haare davon, meist wird nur aus einer der Blüten pro Büschel eine Frucht gebildet&lt;br /&gt;
=====Vermehrung=====&lt;br /&gt;
durch Aussaat&lt;br /&gt;
=====Frosthärte=====&lt;br /&gt;
nicht frosthart, kann kühl (ca 10°C) und hell überwintert werden&lt;br /&gt;
=====Tierische Besucher=====&lt;br /&gt;
Bestäubung hauptsächlich durch Faltenwespen, das Insekt bekommt das Pollenpaket auf seinen Rüssel geklemmt und muss es komplett aus der Blüte herausziehen, schafft es das nicht muss es verenden&lt;br /&gt;
=====Pflege=====&lt;br /&gt;
kaum Pflege nötig, eventuell hochbinden, die Triebe sind eher weich, der Topf sollte groß genug sein, damit die Pflanze nicht kippt&lt;br /&gt;
=====Verwendbare Teile=====&lt;br /&gt;
Giftpflanze, nur bewundern&lt;br /&gt;
=====Inhaltsstoffe=====&lt;br /&gt;
Herzglycoside, Alkaloide&lt;br /&gt;
=====Status=====&lt;br /&gt;
anwesend&lt;br /&gt;
=====Literatur=====&lt;br /&gt;
=====Geschichte und Geschichten=====&lt;br /&gt;
Was für eine faszinierende Pflanze. Seidenpflanzen haben ganz unterschiedliche Wuchsformen, diese hier wächst ausdauernd ziemlich straff aufwärts, mit wenigen am Grunde verholzenden Trieben. Die schmalen wechselständigen Blätter sind grün mit einem ganz leichten Grauschimmer. Im oberen Bereich verzweigt sich die Pflanze, bildet in den Blattachseln Blütenknospen, die in kleinen Büscheln von vier bis sieben erscheinen. Die Blüten haben eine wachsartige Oberfläche und eine eigenwillige Form. Die fünf Kelchblätter sind außen behaart und weit zurück geschlagen, die Kronblätter wirken ein wenig starr. Bei Sonnenschein sind immer wieder glitzernde Nektartropfen zu sehen, die hauptsächlich Wespen anlocken. Der Pollen der Blüten ist in zwei kleinen Paketen verpackt und mit einem Bügel versehen, der sich auf den Nektar suchende Rüssel des Insekts klemmt. Dieses muss nun die Pollenpäckchen herausziehen, was in den meisten Fällen auch funktioniert. Ist das Insekt zu schwach, so verendet es in der Blüte.&lt;br /&gt;
Ist diese bestäubt, kann sich eine Frucht bilden, meist nur an einer der zu einem Büschel gehörenden Blüten. Das Blütenstängelchen knickt am Stängel nach unten ab, die entstehende Frucht sieht erstmal wie ein winziger Igel aus. Im Verlauf einiger Wochen bläht sich die grüne Haut ballonartig auf, ist gespickt mit weichen langen Borsten. Die grüne Farbe bleibt bis zur Reife erhalten. Sind die Samen ausgereift, reißt der Ballon an einer Naht auf und gibt den Blick auf das Innere frei. Anfangs sind die dunklen, abgeflachten Samen in zwei Reihen sauber sortiert, aber sobald sie abgetrocknet sind, fliegen sie an ihren zarten Haarschöpfen davon und die Hülle schrumpelt ineinander.&lt;br /&gt;
Die Pflanzen sind nicht frosthart, müssen den Winter also an geschütztem Ort verbringen, wobei ihnen helle 10°C durchaus reichen. Meine 2025 aus Samen gezogene Pflanze hat im ersten Jahr erst spät erste Blüten geöffnet und keine Frucht mehr ausreifen lassen. Im Sommer 2026 blüht sie üppig und ist voller Ballons, was sehr eigenwillig aussieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Mehrjährige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Datei:Baumwollseidenpflanze5.jpg&amp;diff=19913</id>
		<title>Datei:Baumwollseidenpflanze5.jpg</title>
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		<updated>2026-09-28T04:36:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=%C3%96lweide_(Elaeagnus_species)&amp;diff=19912</id>
		<title>Ölweide (Elaeagnus species)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=%C3%96lweide_(Elaeagnus_species)&amp;diff=19912"/>
		<updated>2026-09-28T04:35:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=====Weitere Namen=====&lt;br /&gt;
[[Datei:Ölweide1.jpg|miniatur|450px|Vielblütige Ölweide, Austrieb (16.4.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ölweide2.jpg|miniatur|450px|Korallen-Ölweide, Blüte (3.5.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ölweide5.jpg|miniatur|450px|Korallen-Ölweide, Früchte (14.9.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ölweide3.jpg|miniatur|450px|Vielblütige Ölweide, Blüte (3.5.)]]&lt;br /&gt;
Korallen-Ölweide (Elaeagnus umbellata) Doldige Ölweide, Schirm-Ölweide,&lt;br /&gt;
Vielblütige Ölweide (Elaeagnus multiflora) Essbare Ölweide, Edel-Ölweide&lt;br /&gt;
=====Botanischer Name=====&lt;br /&gt;
»Elaeagnus« - Benennungshintergrund nicht eindeutig geklärt, möglicherweise von gr. eleia - Ölbaum und dessen Frucht und gr. agnos - Lamm (wegen der weißfilzigen Blattunterseiten), »umbellata« - doldig, »multiflora« - vielblütig, Erstbeschreibung beider Arten durch Carl Peter Thunberg (1743-1822) &lt;br /&gt;
=====Englischer Name=====&lt;br /&gt;
Korallen-Ölweide: Autumn Olive, Vielblütige Ölweide: Cherry Elaeagnus&lt;br /&gt;
=====Familie=====&lt;br /&gt;
Ölweidengewächse, Elaeagnaceae&lt;br /&gt;
=====Verbreitung=====&lt;br /&gt;
Japan, China, Korea&lt;br /&gt;
=====Wuchs=====&lt;br /&gt;
ausdauernd, anfangs langsam wachsend, später mit ausgreifendem Wurzelsystem, Wurzelausläufer, leicht sparrig wachsender Strauch bis etwa 4m Höhe und Breite, an den Wurzeln befinden sich kleine Knöllchen mit Aktinorrhiza- Bakterien, die Stickstoff für die Pflanze verwertbar machen&lt;br /&gt;
=====Standort=====&lt;br /&gt;
sonnig bis halbschattig, kommt gut mit magerem Boden zurecht&lt;br /&gt;
=====Blütezeit=====&lt;br /&gt;
Mai&lt;br /&gt;
=====Blüte=====&lt;br /&gt;
kleine röhrige Blüten, bestehend aus 4 Kelchblättern (keine Kronblätter) die sich nur im vorderen Bereich flach ausbreiten, in dichten Büscheln in den Blattachseln, stark duftend, frisch geöffnet sind die Blüten fast weiß, später wechselt die Farbe ins gelbliche&lt;br /&gt;
=====Fruchtreife=====&lt;br /&gt;
Ende Juli bis Ende September&lt;br /&gt;
=====Frucht=====&lt;br /&gt;
Korallen-Ölweide: etwa 5-7mm durchmessende rundliche Früchte, rot mit weißen Sternhaaren besetzt, ein länglicher Steinkern,&lt;br /&gt;
Vielblütige Ölweide: eiförmige etwa 1,5cm lange rote Früchte mit länglichem Steinkern&lt;br /&gt;
=====Vermehrung=====&lt;br /&gt;
Aussaat der gereinigten Samen im Herbst (Kaltkeimer), Wurzelausläufer, Stecklinge, Veredelung besonderer Sorten&lt;br /&gt;
=====Frosthärte=====&lt;br /&gt;
in normalen Wintern frosthart, bei längerem Dauerfrost kann es zu Schäden am Holz kommen&lt;br /&gt;
=====Tierische Besucher=====&lt;br /&gt;
die üppige Blüte lockt alles an was fliegen kann&lt;br /&gt;
=====Pflege=====&lt;br /&gt;
die Vielblütige Ölweide fängt nach zögerndem Start so kräftig an zu wachsen, dass ein gelegentlicher Rückschnitt nötig werden kann, notfalls lässt sie sich auch &amp;quot;auf den Stock setzen&amp;quot; (kompletter Schnitt bis knapp über dem Boden) vereinzelte Wurzelausläufer lassen sich zur Vermehrung nutzen&lt;br /&gt;
=====Verwendbare Teile=====&lt;br /&gt;
die Beeren beider Arten können frisch vom Strauch genascht werden, sind eine leckere Müsli-Zutat und ergeben eine fruchtige Marmelade, aus Blüten und Früchten lässt sich auch ein Likör ansetzen&lt;br /&gt;
=====Inhaltsstoffe=====&lt;br /&gt;
Vitamine A, C und E, Phenole, Anthocyane, Lutein, Lycopin (roter Farbstoff, der auch in Tomaten vorkommt), Phosphor, Kalzium, Magnesium, Kalium, Eisen, in den Kernen bis zu 25% fettes Öl, auch das Fruchtfleisch enthält Öl&lt;br /&gt;
=====Status=====&lt;br /&gt;
anwesend&lt;br /&gt;
=====Literatur=====&lt;br /&gt;
* Enzyklopädie der Wildobst- und seltenen Obstarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Geschichte und Geschichten=====&lt;br /&gt;
Ölweiden sind sehr genügsame Gehölze, die auch mit widrigen Bodenverhältnissen zurecht kommen. Sie halten eine relativ hohe Schadstoffbelastung, sowohl im Boden wie auch in der Luft aus, werden daher gerne an Straßen gepflanzt. An Böschungen halten sie mit ihrem weitläufigen Wurzelsystem die Erde fest und trotzen auch stärkeren Winden. An der Ostsee haben Pflanzungen den gleichen Zweck wie Sanddorn, mit dem sie eng verwandt sind. Die beiden Sträucher in meinem Garten sind noch jung und zierlich, bis sie richtig loswachsen vergehen ein paar Jahre. Dann kann aber ab und zu durchaus ein kräftiger Rückschnitt nötig werden. Die Sträucher wachsen von Grund auf mehrtriebig und wirken etwas sparrig, als wüssten sie nicht genau, welche Richtung ein neuer Ast nehmen soll. Die jungen Triebe wie auch die Blätter wirken silbrig, was auf winzige Sternhaare zurückzuführen ist und die Pflanze vor zu starker Sonneneinstrahlung schützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai beginnt die Blütezeit und die ist schon etwas besonderes. Der ganze Strauch ist mit unauffälligen kleinen weißlichen Blüten übersät, die in Büscheln den Blattachseln entsprießen. Der Duft dieser Blüten füllt den ganzen Garten aus, besonders vom späten Nachmittag bis in den Abend. Etwa drei Wochen dauert der Duftzauber, dann fallen die Blüten ab und bis Ende August steht der Strauch unauffällig vor sich hin. Ist er alleine, so bilden sich nur vereinzelte Früchte, hat er eine andere Sorte zur Seite, dann hängen die Zweige bald voll mit kleinen roten Beeren. Die ähneln in der Form denen vom Sanddorn. Während beim Sanddorn aber ein leuchtendes Orange vorherrscht, bleibt das Rot bei der Ölweide eher gedämpft und die Beeren sind mit winzigen Sternhaaren besetzt, so dass sie sich leicht rau anfühlen. Im Innern befindet sich ein Steinkern, der so klein ist, dass er beim Essen verschluckt werden kann (was ja der Sinn der Sache ist, da Tiere so die Samen verbreiten). Der Geschmack der Beeren ist angenehm süßsäuerlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um aus den Früchten eine Marmelade zu bereiten, müssen sie erstmal geerntet werden. Bei der geringen Größe der Beeren ist das etwas mühsam und ich bin dazu übergegangen, ganze Zweige abzuschneiden um anschließend alles abzuzupfen. Die Beeren werden gewaschen und anschließend kurz aufgekocht bis sie platzen. Um die Kerne zu entfernen streiche ich die Masse durch ein Sieb um schließlich je nach Menge und entsprechend abgewogenem Gelierzucker (am Besten 3:1) einen Fruchtaufstrich zu kochen. Der bekommt eine eigenartige Farbe, denn die Beeren enthalten im Fruchtfleisch wie auch in den Kernen Öl. Das wird als grünliche Schlieren sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Gehölze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Datei:%C3%96lweide5.jpg&amp;diff=19911</id>
		<title>Datei:Ölweide5.jpg</title>
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		<updated>2026-09-28T04:34:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Goldgelber_Hammerstrauch_(Cestrum_aurantiacum)&amp;diff=19910</id>
		<title>Goldgelber Hammerstrauch (Cestrum aurantiacum)</title>
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		<updated>2026-09-27T04:00:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=====Weitere Namen=====&lt;br /&gt;
[[Datei:Goldgelberhammerstrauch1.jpg|miniatur|450px|Goldgelber Hammerstrauch, Blüte (16.8.)]]&lt;br /&gt;
Orangenjessamine, Gelber Cestrum&lt;br /&gt;
=====Botanischer Name=====&lt;br /&gt;
Cestrum - von gr. kestron - spitzes Eisen, Pfriem (zwischen den Staubblättern befindet sich ein spitzer Fortsatz), aurantiacum - von lat. aurantiacus - orangerot, Erstbeschreibung durch John Lindley (1799-1865) englischer Botaniker&lt;br /&gt;
=====Englischer Name=====&lt;br /&gt;
Orange Cestrum&lt;br /&gt;
=====Familie=====&lt;br /&gt;
Nachtschattengewächse, Solanaceae&lt;br /&gt;
=====Verbreitung=====&lt;br /&gt;
Mexiko, Zentralamerika&lt;br /&gt;
=====Wuchs=====&lt;br /&gt;
ausdauernd, verholzend, etwas sparriger Wuchs, Laubblätter wechselständig an ca 3cm langem Stiel, breit lanzettlich und glattrandig&lt;br /&gt;
=====Standort=====&lt;br /&gt;
Kübelpflanze, sonnig bis halbschattig&lt;br /&gt;
=====Blütezeit=====&lt;br /&gt;
(Juni),Juli, August, (September)&lt;br /&gt;
=====Blüte=====&lt;br /&gt;
kleine orangegelbe Blüten in dichten endständigen Büscheln, während die sich während der Blüte verlängern, wird sichtbar, das die Blüten in den Blattachseln sitzen, intensiv nach Orangenschalenöl duftend&lt;br /&gt;
=====Fruchtreife=====&lt;br /&gt;
=====Frucht=====&lt;br /&gt;
=====Vermehrung=====&lt;br /&gt;
durch Stecklinge (am Besten im Frühjahr)&lt;br /&gt;
=====Frosthärte=====&lt;br /&gt;
nicht frosthart, kann hell und kühl (um 10°C) überwintert werden&lt;br /&gt;
=====Tierische Besucher=====&lt;br /&gt;
=====Pflege=====&lt;br /&gt;
kaum Pflege nötig, Rückschnitt, wenn die Pflanze zu groß wird, im Sommer recht durstig&lt;br /&gt;
=====Verwendbare Teile=====&lt;br /&gt;
Giftpflanze&lt;br /&gt;
=====Inhaltsstoffe=====&lt;br /&gt;
=====Status=====&lt;br /&gt;
anwesend&lt;br /&gt;
=====Literatur=====&lt;br /&gt;
=====Geschichte und Geschichten=====&lt;br /&gt;
Eine Entdeckung des Jahres 2026. Zwei Cestrum-Arten stehen schon seit einigen Jahren im Sommer auf meiner Terrasse, so wollte ich eine weitere Art ausprobieren. Die kleine Pflanze bekam einen ihrer Größe angemessenen Topf und fing gleich an zu wachsen. Wie bei den anderen Familienmitgliedern ist auch hier der Wuchs ein wenig sparrig, als könnte sich die Pflanze nicht für eine Richtung entscheiden. Schon im Juni entwickelten sich an den Triebenden die ersten Knospen in dichten Büscheln. Beim Aufblühen überraschte mich als erstes die Farbe, ein leuchtendes orange. Die einzelnen Blüten sind winzig, die Kronblätter etwa einen Zentimeter weit verwachsen, fünf bis sieben zugespitzte Zipfel breiten sich am Ende aus. Nicht wirklich spektakulär. Ganz besonders hingegen ist der Duft, den die Blüten in der Abenddämmerung und nachts verströmen. Sie riechen intensiv nach Orangenschale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Mehrjährige]]&lt;br /&gt;
[[Category:Duftpflanzen]]&lt;br /&gt;
[[Category:Frostempfindliche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
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		<id>https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Goldgelber_Hammerstrauch_(Cestrum_aurantiacum)&amp;diff=19909</id>
		<title>Goldgelber Hammerstrauch (Cestrum aurantiacum)</title>
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		<updated>2026-09-26T03:59:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=====Weitere Namen=====&lt;br /&gt;
[[Datei:Goldgelberhammerstrauch1.jpg|miniatur|450px|Goldgelber Hammerstrauch, Blüte (16.8.)]]&lt;br /&gt;
Orangenjessamine, Gelber Cestrum&lt;br /&gt;
=====Botanischer Name=====&lt;br /&gt;
Cestrum - von gr. kestron - spitzes Eisen, Pfriem (zwischen den Staubblättern befindet sich ein spitzer Fortsatz), aurantiacum - von lat. aurantiacus - orangerot, Erstbeschreibung durch John Lindley (1799-1865) englischer Botaniker&lt;br /&gt;
=====Englischer Name=====&lt;br /&gt;
Orange Cestrum&lt;br /&gt;
=====Familie=====&lt;br /&gt;
Nachtschattengewächse, Solanaceae&lt;br /&gt;
=====Verbreitung=====&lt;br /&gt;
Mexiko, Zentralamerika&lt;br /&gt;
=====Wuchs=====&lt;br /&gt;
ausdauernd, verholzend, etwas sparriger Wuchs, Laubblätter wechselständig, kurz gestielt, breit lanzettlich&lt;br /&gt;
=====Standort=====&lt;br /&gt;
Kübelpflanze, sonnig bis halbschattig&lt;br /&gt;
=====Blütezeit=====&lt;br /&gt;
(Juni),Juli, August, (September)&lt;br /&gt;
=====Blüte=====&lt;br /&gt;
kleine orangegelbe Blüten in dichten endständigen Büscheln, die sich während der Blüte verlängern, intensiv nach Orangenschalenöl duftend&lt;br /&gt;
=====Fruchtreife=====&lt;br /&gt;
=====Frucht=====&lt;br /&gt;
=====Vermehrung=====&lt;br /&gt;
durch Stecklinge (am Besten im Frühjahr)&lt;br /&gt;
=====Frosthärte=====&lt;br /&gt;
nicht frosthart, kann hell und kühl (um 10°C) überwintert werden&lt;br /&gt;
=====Tierische Besucher=====&lt;br /&gt;
=====Pflege=====&lt;br /&gt;
kaum Pflege nötig, Rückschnitt, wenn die Pflanze zu groß wird, im Sommer recht durstig&lt;br /&gt;
=====Verwendbare Teile=====&lt;br /&gt;
Giftpflanze&lt;br /&gt;
=====Inhaltsstoffe=====&lt;br /&gt;
=====Status=====&lt;br /&gt;
anwesend&lt;br /&gt;
=====Literatur=====&lt;br /&gt;
=====Geschichte und Geschichten=====&lt;br /&gt;
Eine Entdeckung des Jahres 2026. Zwei Cestrum-Arten stehen schon seit einigen Jahren im Sommer auf meiner Terrasse, so wollte ich eine weitere Art ausprobieren. Die kleine Pflanze bekam einen ihrer Größe angemessenen Topf und fing gleich an zu wachsen. Wie bei den anderen Familienmitgliedern ist auch hier der Wuchs ein wenig sparrig, als könnte sich die Pflanze nicht für eine Richtung entscheiden. Schon im Juni entwickelten sich an den Triebenden die ersten Knospen in dichten Büscheln. Beim Aufblühen überraschte mich als erstes die Farbe, ein leuchtendes orange. Die einzelnen Blüten sind winzig, die Kronblätter etwa einen Zentimeter weit verwachsen, fünf bis sieben zugespitzte Zipfel breiten sich am Ende aus. Nicht wirklich spektakulär. Ganz besonders hingegen ist der Duft, den die Blüten in der Abenddämmerung und nachts verströmen. Sie riechen intensiv nach Orangenschale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Mehrjährige]]&lt;br /&gt;
[[Category:Duftpflanzen]]&lt;br /&gt;
[[Category:Frostempfindliche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
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		<id>https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Kategorie:Termine&amp;diff=19908</id>
		<title>Kategorie:Termine</title>
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		<updated>2026-09-25T14:20:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;TERMINE IM GARTEN UND ANDERSWO&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pflanzenkundliche Führungen 2026 um und auf den Spandauer Hahneberg, Schwerpunkt Essbare Pflanzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Samstag, 10.Oktober 10:00&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Führungen dauern etwa zwei bis zweieinhalb Stunden. Sie sind kostenlos, Spenden für die Naturschutzstation sind aber willkommen. Treffpunkt ist die Naturschutzstation Hahneberg, Heerstraße 549, 13593 Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* eine Anmeldung bei der Naturschutzstation ist erforderlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langer Tag der StadtNatur 2027&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Samstag, 12.6. von 13:00 bis 15:30&lt;br /&gt;
* Sonntag, 13.6. von 13:00 bis 15:30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kraut und Unkraut im Garten und in der Küche, zweieinhalb Stunden in meinem Garten Pflanzen und ihre Verwendung kennenlernen, gemeinsam Sirup, Salze, Zucker oder Öle ansetzen, und zum Abschluss ein gemütliches Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Teilnehmerzahl ist auf je 15 Personen begrenzt, eine Anmeldung bei der Stiftung Naturschutz ist erforderlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offene Gärten 2027&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Samstag,19.Juni und Sonntag,20.Juni&lt;br /&gt;
* Samstag,14.August und Sonntag,15.August, jeweils von 10:00 bis 18:00&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Eintritt für alle 2026 geöffneten Gärten kostet einmalig 5€.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraut und Unkraut in Garten und Küche - Genussvolle Stunden in meinem Garten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben noch nie was von Suhosinen, Haferschlehen, Pilzkraut oder Zimmerknoblauch gehört? Wollen Sie mehr wissen, heimische und exotische Kräuter und Früchte kennen und verarbeiten lernen? &lt;br /&gt;
Für Gruppen ab fünf Personen biete ich etwa dreistündige Workshops zu unterschiedlichen Themen an, inklusive Essen aus dem Garten.&lt;br /&gt;
Kosten pro Person 15€.&lt;br /&gt;
Termine auf Anfrage&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Goldgelber_Hammerstrauch_(Cestrum_aurantiacum)&amp;diff=19907</id>
		<title>Goldgelber Hammerstrauch (Cestrum aurantiacum)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Goldgelber_Hammerstrauch_(Cestrum_aurantiacum)&amp;diff=19907"/>
		<updated>2026-09-24T15:54:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=====Weitere Namen=====&lt;br /&gt;
[[Datei:Goldgelberhammerstrauch1.jpg|miniatur|450px|Goldgelber Hammerstrauch, Blüte (16.8.)]]&lt;br /&gt;
Orangenjessamine, Gelber Cestrum&lt;br /&gt;
=====Botanischer Name=====&lt;br /&gt;
Cestrum - von gr. kestron - spitzes Eisen, Pfriem (zwischen den Staubblättern befindet sich ein spitzer Fortsatz), aurantiacum - von lat. aurantiacus - orangerot, Erstbeschreibung durch John Lindley (1799-1865) englischer Botaniker&lt;br /&gt;
=====Englischer Name=====&lt;br /&gt;
Orange Cestrum&lt;br /&gt;
=====Familie=====&lt;br /&gt;
Nachtschattengewächse, Solanaceae&lt;br /&gt;
=====Verbreitung=====&lt;br /&gt;
Mexiko, Zentralamerika&lt;br /&gt;
=====Wuchs=====&lt;br /&gt;
ausdauernd, verholzend, etwas sparriger Wuchs, Laubblätter wechselständig, kurz gestielt, breit lanzettlich&lt;br /&gt;
=====Standort=====&lt;br /&gt;
Kübelpflanze, sonnig bis halbschattig&lt;br /&gt;
=====Blütezeit=====&lt;br /&gt;
(Juni),Juli, August, (September)&lt;br /&gt;
=====Blüte=====&lt;br /&gt;
kleine orangegelbe Blüten in dichten endständigen Büscheln, die sich während der Blüte verlängern, intensiv nach Orangenschalenöl duftend&lt;br /&gt;
=====Fruchtreife=====&lt;br /&gt;
=====Frucht=====&lt;br /&gt;
=====Vermehrung=====&lt;br /&gt;
durch Stecklinge (am Besten im Frühjahr)&lt;br /&gt;
=====Frosthärte=====&lt;br /&gt;
nicht frosthart, kann hell und kühl (um 10°C) überwintert werden&lt;br /&gt;
=====Tierische Besucher=====&lt;br /&gt;
=====Pflege=====&lt;br /&gt;
kaum Pflege nötig, Rückschnitt, wenn die Pflanze zu groß wird, im Sommer recht durstig&lt;br /&gt;
=====Verwendbare Teile=====&lt;br /&gt;
Giftpflanze&lt;br /&gt;
=====Inhaltsstoffe=====&lt;br /&gt;
=====Status=====&lt;br /&gt;
anwesend&lt;br /&gt;
=====Literatur=====&lt;br /&gt;
=====Geschichte und Geschichten=====&lt;br /&gt;
Eine Entdeckung des Jahres 2026. Einige Cestrum-Arten stehen schon im Sommer auf meiner Terrasse, so wollte ich eine weitere Art ausprobieren. Die kleine Pflanze bekam einen ihrer Größe angemessenen Topf und fing gleich an zu wachsen. Wie die anderen Familienmitglieder ist auch hier der Wuchs ein wenig sparrig, als könnte sich die Pflanze nicht für eine Richtung entscheiden. Schon im Juni entwickelten sich an den Triebenden die ersten Knospen in dichten Büscheln. Beim Aufblühen überraschte mich als erstes die Farbe, ein leuchtendes orange. Die einzelnen Blüten sind winzig, die Kronblätter etwa einen Zentimeter weit verwachsen, fünf bis sieben zugespitzte Zipfel breiten sich am Ende aus. Nicht wirklich spektakulär. Ganz besonders hingegen ist der Duft, den die Blüten in der Abenddämmerung und nachts verströmen. Sie riechen intensiv nach Orangenschale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Mehrjährige]]&lt;br /&gt;
[[Category:Duftpflanzen]]&lt;br /&gt;
[[Category:Frostempfindliche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
	</entry>
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		<id>https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Goldgelber_Hammerstrauch_(Cestrum_aurantiacum)&amp;diff=19906</id>
		<title>Goldgelber Hammerstrauch (Cestrum aurantiacum)</title>
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		<updated>2026-09-24T15:53:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=====Weitere Namen=====&lt;br /&gt;
[[Datei:Goldgelberhammerstrauch1.jpg|miniatur|450px|Goldgelber Hammerstrauch, Blüte (16.8.)]]&lt;br /&gt;
Orangenjessamine, Gelber Cestrum&lt;br /&gt;
=====Botanischer Name=====&lt;br /&gt;
Cestrum - von gr. kestron - spitzes Eisen, Pfriem (zwischen den Staubblättern befindet sich ein spitzer Fortsatz), aurantiacum - von lat. aurantiacus - orangerot, Erstbeschreibung durch John Lindley (1799-1865) englischer Botaniker&lt;br /&gt;
=====Englischer Name=====&lt;br /&gt;
Orange Cestrum&lt;br /&gt;
=====Familie=====&lt;br /&gt;
Nachtschattengewächse, Solanaceae&lt;br /&gt;
=====Verbreitung=====&lt;br /&gt;
Mexiko, Zentralamerika&lt;br /&gt;
=====Wuchs=====&lt;br /&gt;
ausdauernd, verholzend, etwas sparriger Wuchs, Laubblätter wechselständig, kurz gestielt, breit lanzettlich&lt;br /&gt;
=====Standort=====&lt;br /&gt;
Kübelpflanze, sonnig bis halbschattig&lt;br /&gt;
=====Blütezeit=====&lt;br /&gt;
(Juni),Juli, August, (September)&lt;br /&gt;
=====Blüte=====&lt;br /&gt;
kleine orangegelbe Blüten in dichten endständigen Büscheln, die sich während der Blüte verlängern, intensiv nach Orangenschalenöl duftend&lt;br /&gt;
=====Fruchtreife=====&lt;br /&gt;
=====Frucht=====&lt;br /&gt;
=====Vermehrung=====&lt;br /&gt;
durch Stecklinge (am Besten im Frühjahr)&lt;br /&gt;
=====Frosthärte=====&lt;br /&gt;
nicht frosthart, kann hell und kühl (um 10°C) überwintert werden&lt;br /&gt;
=====Tierische Besucher=====&lt;br /&gt;
=====Pflege=====&lt;br /&gt;
kaum Pflege nötig, Rückschnitt, wenn die Pflanze zu groß wird, im Sommer echt durstig&lt;br /&gt;
=====Verwendbare Teile=====&lt;br /&gt;
Giftpflanze&lt;br /&gt;
=====Inhaltsstoffe=====&lt;br /&gt;
=====Status=====&lt;br /&gt;
anwesend&lt;br /&gt;
=====Literatur=====&lt;br /&gt;
=====Geschichte und Geschichten=====&lt;br /&gt;
Eine Entdeckung des Jahres 2026. Einige Cestrum-Arten stehen schon im Sommer auf meiner Terrasse, so wollte ich eine weitere Art ausprobieren. Die kleine Pflanze bekam einen ihrer Größe angemessenen Topf und fing gleich an zu wachsen. Wie die anderen Familienmitglieder ist auch hier der Wuchs ein wenig sparrig, als könnte sich die Pflanze nicht für eine Richtung entscheiden. Schon im Juni entwickelten sich an den Triebenden die ersten Knospen in dichten Büscheln. Beim Aufblühen überraschte mich als erstes die Farbe, ein leuchtendes orange. Die einzelnen Blüten sind winzig, die Kronblätter etwa einen Zentimeter weit verwachsen, fünf bis sieben zugespitzte Zipfel breiten sich am Ende aus. Nicht wirklich spektakulär. Ganz besonders hingegen ist der Duft, den die Blüten in der Abenddämmerung und nachts verströmen. Sie riechen intensiv nach Orangenschale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Mehrjährige]]&lt;br /&gt;
[[Category:Duftpflanzen]]&lt;br /&gt;
[[Category:Frostempfindliche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
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		<id>https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Datei:Goldgelberhammerstrauch1.jpg&amp;diff=19905</id>
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		<updated>2026-09-24T15:51:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
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		<id>https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Goldgelber_Hammerstrauch_(Cestrum_aurantiacum)&amp;diff=19904</id>
		<title>Goldgelber Hammerstrauch (Cestrum aurantiacum)</title>
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		<updated>2026-09-24T15:48:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=====Weitere Namen=====&lt;br /&gt;
Orangenjessamine, Gelber Cestrum&lt;br /&gt;
=====Botanischer Name=====&lt;br /&gt;
Cestrum - von gr. kestron - spitzes Eisen, Pfriem (zwischen den Staubblättern befindet sich ein spitzer Fortsatz), aurantiacum - von lat. aurantiacus - orangerot, Erstbeschreibung durch John Lindley (1799-1865) englischer Botaniker&lt;br /&gt;
=====Englischer Name=====&lt;br /&gt;
Orange Cestrum&lt;br /&gt;
=====Familie=====&lt;br /&gt;
Nachtschattengewächse, Solanaceae&lt;br /&gt;
=====Verbreitung=====&lt;br /&gt;
Mexiko, Zentralamerika&lt;br /&gt;
=====Wuchs=====&lt;br /&gt;
ausdauernd, verholzend, etwas sparriger Wuchs, Laubblätter wechselständig, kurz gestielt, breit lanzettlich&lt;br /&gt;
=====Standort=====&lt;br /&gt;
Kübelpflanze, sonnig bis halbschattig&lt;br /&gt;
=====Blütezeit=====&lt;br /&gt;
(Juni),Juli, August, (September)&lt;br /&gt;
=====Blüte=====&lt;br /&gt;
kleine orangegelbe Blüten in dichten Büscheln, endständig, intensiv nach Orangenschalenöl duftend&lt;br /&gt;
=====Fruchtreife=====&lt;br /&gt;
=====Frucht=====&lt;br /&gt;
=====Vermehrung=====&lt;br /&gt;
durch Stecklinge (am Besten im Frühjahr)&lt;br /&gt;
=====Frosthärte=====&lt;br /&gt;
nicht frosthart, kann hell und kühl (um 10°C) überwintert werden&lt;br /&gt;
=====Tierische Besucher=====&lt;br /&gt;
=====Pflege=====&lt;br /&gt;
kaum Pflege nötig, Rückschnitt, wenn die Pflanze zu groß wird, im Sommer echt durstig&lt;br /&gt;
=====Verwendbare Teile=====&lt;br /&gt;
Giftpflanze&lt;br /&gt;
=====Inhaltsstoffe=====&lt;br /&gt;
=====Status=====&lt;br /&gt;
anwesend&lt;br /&gt;
=====Literatur=====&lt;br /&gt;
=====Geschichte und Geschichten=====&lt;br /&gt;
Eine Entdeckung des Jahres 2026. Einige Cestrum-Arten stehen schon im Sommer auf meiner Terrasse, so wollte ich eine weitere Art ausprobieren. Die kleine Pflanze bekam einen ihrer Größe angemessenen Topf und fing gleich an zu wachsen. Wie die anderen Familienmitglieder ist auch hier der Wuchs ein wenig sparrig, als könnte sich die Pflanze nicht für eine Richtung entscheiden. Schon im Juni entwickelten sich an den Triebenden die ersten Knospen in dichten Büscheln. Beim Aufblühen überraschte mich als erstes die Farbe, ein leuchtendes orange. Die einzelnen Blüten sind winzig, die Kronblätter etwa einen Zentimeter weit verwachsen, vier zugespitzte Zipfel breiten sich am Ende aus. Nicht wirklich spektakulär. Ganz besonders hingegen ist der Duft, den die Blüten in der Abenddämmerung und nachts verströmen. Sie riechen intensiv nach Orangenschale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Mehrjährige]]&lt;br /&gt;
[[Category:Duftpflanzen]]&lt;br /&gt;
[[Category:Frostempfindliche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Goldgelber_Hammerstrauch_(Cestrum_aurantiacum)&amp;diff=19903</id>
		<title>Goldgelber Hammerstrauch (Cestrum aurantiacum)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Goldgelber_Hammerstrauch_(Cestrum_aurantiacum)&amp;diff=19903"/>
		<updated>2026-09-24T15:32:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=====Weitere Namen=====&lt;br /&gt;
Orangenjessamine, Gelber Cestrum&lt;br /&gt;
=====Botanischer Name=====&lt;br /&gt;
Cestrum - von gr. kestron - spitzes Eisen, Pfriem (zwischen den Staubblättern befindet sich ein spitzer Fortsatz), aurantiacum - von lat. aurantiacus - orangerot, Erstbeschreibung durch John Lindley (1799-1865) englischer Botaniker&lt;br /&gt;
=====Englischer Name=====&lt;br /&gt;
Orange Cestrum&lt;br /&gt;
=====Familie=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Verbreitung=====&lt;br /&gt;
Mexiko, Zentralamerika&lt;br /&gt;
=====Wuchs=====&lt;br /&gt;
ausdauernd, verholzend, etwas sparriger Wuchs, Laubblätter wechselständig, kurz gestielt, breit lanzettlich&lt;br /&gt;
=====Standort=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Blütezeit=====&lt;br /&gt;
(Juni),Juli, August, (September)&lt;br /&gt;
=====Blüte=====&lt;br /&gt;
kleine orangegelbe Blüten in dichten Büscheln, endständig, &lt;br /&gt;
=====Fruchtreife=====&lt;br /&gt;
=====Frucht=====&lt;br /&gt;
=====Vermehrung=====&lt;br /&gt;
durch Stecklinge (am Besten im Frühjahr)&lt;br /&gt;
=====Frosthärte=====&lt;br /&gt;
nicht frosthart, kann hell und kühl (um 10°C) überwintert werden&lt;br /&gt;
=====Tierische Besucher=====&lt;br /&gt;
=====Pflege=====&lt;br /&gt;
kaum Pflege nötig, Rückschnitt, wenn die Pflanze zu groß wird, im Sommer echt durstig&lt;br /&gt;
=====Verwendbare Teile=====&lt;br /&gt;
Giftpflanze&lt;br /&gt;
=====Inhaltsstoffe=====&lt;br /&gt;
=====Status=====&lt;br /&gt;
anwesend&lt;br /&gt;
=====Literatur=====&lt;br /&gt;
=====Geschichte und Geschichten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Mehrjährige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
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		<id>https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Goldgelber_Hammerstrauch_(Cestrum_aurantiacum)&amp;diff=19902</id>
		<title>Goldgelber Hammerstrauch (Cestrum aurantiacum)</title>
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		<updated>2026-09-24T15:27:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=====Weitere Namen=====&lt;br /&gt;
Orangenjessamine, Gelber Cestrum&lt;br /&gt;
=====Botanischer Name=====&lt;br /&gt;
=====Englischer Name=====&lt;br /&gt;
Orange Cestrum&lt;br /&gt;
=====Familie=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Verbreitung=====&lt;br /&gt;
Mexiko, Zentralamerika&lt;br /&gt;
=====Wuchs=====&lt;br /&gt;
ausdauernd, verholzend, etwas sparriger Wuchs, Laubblätter wechselständig, kurz gestielt, breit lanzettlich&lt;br /&gt;
=====Standort=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Blütezeit=====&lt;br /&gt;
(Juni),Juli, August, (September)&lt;br /&gt;
=====Blüte=====&lt;br /&gt;
kleine orangegelbe Blüten in dichten Büscheln, endständig, &lt;br /&gt;
=====Fruchtreife=====&lt;br /&gt;
=====Frucht=====&lt;br /&gt;
=====Vermehrung=====&lt;br /&gt;
durch Stecklinge (am Besten im Frühjahr)&lt;br /&gt;
=====Frosthärte=====&lt;br /&gt;
nicht frosthart, kann hell und kühl (um 10°C) überwintert werden&lt;br /&gt;
=====Tierische Besucher=====&lt;br /&gt;
=====Pflege=====&lt;br /&gt;
kaum Pflege nötig, Rückschnitt, wenn die Pflanze zu groß wird, im Sommer echt durstig&lt;br /&gt;
=====Verwendbare Teile=====&lt;br /&gt;
Giftpflanze&lt;br /&gt;
=====Inhaltsstoffe=====&lt;br /&gt;
=====Status=====&lt;br /&gt;
anwesend&lt;br /&gt;
=====Literatur=====&lt;br /&gt;
=====Geschichte und Geschichten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Mehrjährige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
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		<id>https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Goldgelber_Hammerstrauch_(Cestrum_aurantiacum)&amp;diff=19901</id>
		<title>Goldgelber Hammerstrauch (Cestrum aurantiacum)</title>
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		<updated>2026-09-24T15:20:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: Die Seite wurde neu angelegt: „=====Weitere Namen===== =====Botanischer Name===== =====Englischer Name===== =====Familie===== =====Verbreitung===== =====Wuchs===== =====Standort===== =====Blütezeit===== =====Blüte===== =====Fruchtreife===== =====Frucht===== =====Vermehrung===== =====Frosthärte===== =====Tierische Besucher===== =====Pflege===== =====Verwendbare Teile===== =====Inhaltsstoffe===== =====Status===== =====Literatur===== =====Geschichte und Geschichten=====“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=====Weitere Namen=====&lt;br /&gt;
=====Botanischer Name=====&lt;br /&gt;
=====Englischer Name=====&lt;br /&gt;
=====Familie=====&lt;br /&gt;
=====Verbreitung=====&lt;br /&gt;
=====Wuchs=====&lt;br /&gt;
=====Standort=====&lt;br /&gt;
=====Blütezeit=====&lt;br /&gt;
=====Blüte=====&lt;br /&gt;
=====Fruchtreife=====&lt;br /&gt;
=====Frucht=====&lt;br /&gt;
=====Vermehrung=====&lt;br /&gt;
=====Frosthärte=====&lt;br /&gt;
=====Tierische Besucher=====&lt;br /&gt;
=====Pflege=====&lt;br /&gt;
=====Verwendbare Teile=====&lt;br /&gt;
=====Inhaltsstoffe=====&lt;br /&gt;
=====Status=====&lt;br /&gt;
=====Literatur=====&lt;br /&gt;
=====Geschichte und Geschichten=====&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Baumwollseidenpflanze_(Gomphocarpus_fruticosus)&amp;diff=19900</id>
		<title>Baumwollseidenpflanze (Gomphocarpus fruticosus)</title>
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		<updated>2026-09-24T04:28:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=====Weitere Namen=====&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze1.jpg|miniatur|300px|Baumwollseidenpflanze, Wuchs (18.8.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze3.jpg|miniatur|450px|Baumwollseidenpflanze, Blüte (18.8.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze2.jpg|miniatur|450px|Baumwollseidenpflanze, Fruchtansatz(11.7.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze4.jpg|miniatur|300px|Baumwollseidenpflanze, Frucht (30.7.)]]&lt;br /&gt;
=====Botanischer Name=====&lt;br /&gt;
Gomphocarpus von griechisch gomphos - keilförmig, Nagel, Pflock (wegen der Blütenblätter) und karpos - Frucht, fruticosus - lat. buschig, strauchig, Erstbeschreibung 1753 als Asclepias fruticosa durch Carl von Linné (1707-1778) schwedischer Naturforscher, umbenannt in Gomphocarpus fruticosus 1811 durch William Townsend Aiton (1766-1849) englischer Botaniker&lt;br /&gt;
=====Englischer Name=====&lt;br /&gt;
Cottonseed&lt;br /&gt;
=====Familie=====&lt;br /&gt;
Hundsgiftgewächse, Apocynaceae&lt;br /&gt;
=====Verbreitung=====&lt;br /&gt;
südliches und östliches Afrika, Arabische Halbinsel, rund ums Mittelmeer teilweise eingebürgert &lt;br /&gt;
=====Wuchs=====&lt;br /&gt;
ausdauernd, kräftige Pfahlwurzel, steil aufrechter Wuchs, im unteren Bereich kaum Verzweigungen, am Grund verholzend, Blätter wechselständig, schmal lanzettförmig, ganzrandig, Höhe etwa 1-1,5m, selten höher &lt;br /&gt;
=====Standort=====&lt;br /&gt;
am Naturstandort auf steinigen sandigen Böden, hier als Kübelpflanze, sonnig bis halbschattig&lt;br /&gt;
=====Blütezeit=====&lt;br /&gt;
am Naturstandort fast ganzjährig, hier Juni, Juli, August, September, Oktober&lt;br /&gt;
=====Blüte=====&lt;br /&gt;
2,5-3cm langer dünner Stängel zwischen den Blattansätzen, davon ausgehend 4-7 3cm lange Stängelchen an denen einzelne Blüten sitzen, Kelchblätter außen behaart, zurückgeschlagen, Blütenfarbe weiß mit einem Hauch rosa, fünfzählig, wachsartige Oberfläche, sehr reich an Nektar, der teilweise glitzernd an der Blüte hängt, es handelt sich um sogenannte Klemmfallenblüten, bei denen sich die Pollen in zwei kleinen Paketen befinden, die mit einem Bügel verbunden sind&lt;br /&gt;
=====Fruchtreife=====&lt;br /&gt;
ab August&lt;br /&gt;
=====Frucht=====&lt;br /&gt;
5-8cm lange, ballonartig aufgeblasene Balgfrucht mit doppelter Hülle, außen mit weichen Borsten besetzt, die innere Hülle ist nur an den Nähten mit der äußeren verbunden, zwischen beiden ein Luftpolster, auch die innere Hülle ist an der Außenseite mit Borsten besetzt, innen aber glatt mit kleinen Dellen, die Frucht bleibt bis zur Reife grün, innen hohl, die Samen sitzen an einem dünnen Band, das frei im Innenraum hängt und nur am Fruchtansatz und an der Spitze befestigt ist. Die Frucht öffnet sich an der vom Stängel abgewandten Seite. beim Aufplatzen sind die Samen zunächst ordentlich auf beiden Seiten des Bandes sortiert, sobald sie abtrocknen, fliegen sie mit Hilfe ca 3cm langer seidiger Haare davon, meist wird nur aus einer der Blüten pro Büschel eine Frucht gebildet&lt;br /&gt;
=====Vermehrung=====&lt;br /&gt;
durch Aussaat&lt;br /&gt;
=====Frosthärte=====&lt;br /&gt;
nicht frosthart, kann kühl (ca 10°C) und hell überwintert werden&lt;br /&gt;
=====Tierische Besucher=====&lt;br /&gt;
Bestäubung hauptsächlich durch Faltenwespen, das Insekt bekommt das Pollenpaket auf seinen Rüssel geklemmt und muss es komplett aus der Blüte herausziehen, schafft es das nicht muss es verenden&lt;br /&gt;
=====Pflege=====&lt;br /&gt;
kaum Pflege nötig, eventuell hochbinden, die Triebe sind eher weich, der Topf sollte groß genug sein, damit die Pflanze nicht kippt&lt;br /&gt;
=====Verwendbare Teile=====&lt;br /&gt;
Giftpflanze, nur bewundern&lt;br /&gt;
=====Inhaltsstoffe=====&lt;br /&gt;
Herzglycoside, Alkaloide&lt;br /&gt;
=====Status=====&lt;br /&gt;
anwesend&lt;br /&gt;
=====Literatur=====&lt;br /&gt;
=====Geschichte und Geschichten=====&lt;br /&gt;
Was für eine faszinierende Pflanze. Seidenpflanzen haben ganz unterschiedliche Wuchsformen, diese hier wächst ausdauernd ziemlich straff aufwärts, mit wenigen am Grunde verholzenden Trieben. Die schmalen wechselständigen Blätter sind grün mit einem ganz leichten Grauschimmer. Im oberen Bereich verzweigt sich die Pflanze, bildet in den Blattachseln Blütenknospen, die in kleinen Büscheln von vier bis sieben erscheinen. Die Blüten haben eine wachsartige Oberfläche und eine eigenwillige Form. Die fünf Kelchblätter sind außen behaart und weit zurück geschlagen, die Kronblätter wirken ein wenig starr. Bei Sonnenschein sind immer wieder glitzernde Nektartropfen zu sehen, die hauptsächlich Wespen anlocken. Der Pollen der Blüten ist in zwei kleinen Paketen verpackt und mit einem Bügel versehen, der sich auf den Nektar suchende Rüssel des Insekts klemmt. Dieses muss nun die Pollenpäckchen herausziehen, was in den meisten Fällen auch funktioniert. Ist das Insekt zu schwach, so verendet es in der Blüte.&lt;br /&gt;
Ist diese bestäubt, kann sich eine Frucht bilden, meist nur an einer der zu einem Büschel gehörenden Blüten. Das Blütenstängelchen knickt am Stängel nach unten ab, die entstehende Frucht sieht erstmal wie ein winziger Igel aus. Im Verlauf einiger Wochen bläht sich die grüne Haut ballonartig auf, ist gespickt mit weichen langen Borsten. Die grüne Farbe bleibt bis zur Reife erhalten. Sind die Samen ausgereift, reißt der Ballon an einer Naht auf und gibt den Blick auf das Innere frei. Anfangs sind die dunklen, abgeflachten Samen in zwei Reihen sauber sortiert, aber sobald sie abgetrocknet sind, fliegen sie an ihren zarten Haarschöpfen davon und die Hülle schrumpelt ineinander.&lt;br /&gt;
Die Pflanzen sind nicht frosthart, müssen den Winter also an geschütztem Ort verbringen, wobei ihnen helle 10°C durchaus reichen. Meine 2025 aus Samen gezogene Pflanze hat im ersten Jahr erst spät erste Blüten geöffnet und keine Frucht mehr ausreifen lassen. Im Sommer 2026 blüht sie üppig und ist voller Ballons, was sehr eigenwillig aussieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Mehrjährige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Baumwollseidenpflanze_(Gomphocarpus_fruticosus)&amp;diff=19899</id>
		<title>Baumwollseidenpflanze (Gomphocarpus fruticosus)</title>
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		<updated>2026-09-23T04:46:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=====Weitere Namen=====&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze1.jpg|miniatur|300px|Baumwollseidenpflanze, Wuchs (18.8.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze3.jpg|miniatur|450px|Baumwollseidenpflanze, Blüte (18.8.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze2.jpg|miniatur|450px|Baumwollseidenpflanze, Fruchtansatz(11.7.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze4.jpg|miniatur|300px|Baumwollseidenpflanze, Frucht (30.7.)]]&lt;br /&gt;
=====Botanischer Name=====&lt;br /&gt;
Gomphocarpus von griechisch gomphos - keilförmig, Nagel, Pflock (wegen der Blütenblätter) und karpos - Frucht, fruticosus - lat. buschig, strauchig, Erstbeschreibung 1753 als Asclepias fruticosa durch Carl von Linné (1707-1778) schwedischer Naturforscher, umbenannt in Gomphocarpus fruticosus 1811 durch William Townsend Aiton (1766-1849) englischer Botaniker&lt;br /&gt;
=====Englischer Name=====&lt;br /&gt;
Cottonseed&lt;br /&gt;
=====Familie=====&lt;br /&gt;
Hundsgiftgewächse, Apocynaceae&lt;br /&gt;
=====Verbreitung=====&lt;br /&gt;
südliches und östliches Afrika, Arabische Halbinsel, rund ums Mittelmeer teilweise eingebürgert &lt;br /&gt;
=====Wuchs=====&lt;br /&gt;
ausdauernd, kräftige Pfahlwurzel, steil aufrechter Wuchs, im unteren Bereich kaum Verzweigungen, am Grund verholzend, Blätter wechselständig, schmal lanzettförmig, ganzrandig, Höhe etwa 1-1,5m, selten höher &lt;br /&gt;
=====Standort=====&lt;br /&gt;
am Naturstandort auf steinigen sandigen Böden, hier als Kübelpflanze, sonnig bis halbschattig&lt;br /&gt;
=====Blütezeit=====&lt;br /&gt;
am Naturstandort fast ganzjährig, hier Juni, Juli, August, September, Oktober&lt;br /&gt;
=====Blüte=====&lt;br /&gt;
2,5-3cm langer dünner Stängel zwischen den Blattansätzen, davon ausgehend 4-7 3cm lange Stängelchen an denen einzelne Blüten sitzen, Kelchblätter außen behaart, zurückgeschlagen, Blütenfarbe weiß mit einem Hauch rosa, fünfzählig, wachsartige Oberfläche, sehr reich an Nektar, der teilweise glitzernd an der Blüte hängt, es handelt sich um sogenannte Klemmfallenblüten, bei denen sich die Pollen in zwei kleinen Paketen befinden, die mit einem Bügel verbunden sind&lt;br /&gt;
=====Fruchtreife=====&lt;br /&gt;
ab August&lt;br /&gt;
=====Frucht=====&lt;br /&gt;
5-8cm lange, ballonartig aufgeblasene Balgfrucht mit doppelter Hülle, außen mit weichen Borsten besetzt, die innere Hülle ist nur an den Nähten mit der äußeren verbunden, zwischen beiden ein Luftpolster, auch die innere Hülle ist an der Außenseite mit Borsten besetzt, innen aber glatt mit kleinen Dellen, die Frucht bleibt bis zur Reife grün, innen hohl, die Samen sitzen an einem dünnen Band, das frei im Innenraum hängt und nur am Fruchtansatz und an der Spitze befestigt ist, beim Aufplatzen sind die Samen zunächst ordentlich auf beiden Seiten des Bandes in einer Reihe sortiert, sobald sie abtrocknen, fliegen sie mit Hilfe ca 3cm langer seidiger Haare davon, meist wird nur aus einer der Blüten pro Büschel eine Frucht gebildet&lt;br /&gt;
=====Vermehrung=====&lt;br /&gt;
durch Aussaat&lt;br /&gt;
=====Frosthärte=====&lt;br /&gt;
nicht frosthart, kann kühl (ca 10°C) und hell überwintert werden&lt;br /&gt;
=====Tierische Besucher=====&lt;br /&gt;
Bestäubung hauptsächlich durch Faltenwespen, das Insekt bekommt das Pollenpaket auf seinen Rüssel geklemmt und muss es komplett aus der Blüte herausziehen, schafft es das nicht muss es verenden&lt;br /&gt;
=====Pflege=====&lt;br /&gt;
kaum Pflege nötig, eventuell hochbinden, die Triebe sind eher weich, der Topf sollte groß genug sein, damit die Pflanze nicht kippt&lt;br /&gt;
=====Verwendbare Teile=====&lt;br /&gt;
Giftpflanze, nur bewundern&lt;br /&gt;
=====Inhaltsstoffe=====&lt;br /&gt;
Herzglycoside, Alkaloide&lt;br /&gt;
=====Status=====&lt;br /&gt;
anwesend&lt;br /&gt;
=====Literatur=====&lt;br /&gt;
=====Geschichte und Geschichten=====&lt;br /&gt;
Was für eine faszinierende Pflanze. Seidenpflanzen haben ganz unterschiedliche Wuchsformen, diese hier wächst ausdauernd ziemlich straff aufwärts, mit wenigen am Grunde verholzenden Trieben. Die schmalen wechselständigen Blätter sind grün mit einem ganz leichten Grauschimmer. Im oberen Bereich verzweigt sich die Pflanze, bildet in den Blattachseln Blütenknospen, die in kleinen Büscheln von vier bis sieben erscheinen. Die Blüten haben eine wachsartige Oberfläche und eine eigenwillige Form. Die fünf Kelchblätter sind außen behaart und weit zurück geschlagen, die Kronblätter wirken ein wenig starr. Bei Sonnenschein sind immer wieder glitzernde Nektartropfen zu sehen, die hauptsächlich Wespen anlocken. Der Pollen der Blüten ist in zwei kleinen Paketen verpackt und mit einem Bügel versehen, der sich auf den Nektar suchende Rüssel des Insekts klemmt. Dieses muss nun die Pollenpäckchen herausziehen, was in den meisten Fällen auch funktioniert. Ist das Insekt zu schwach, so verendet es in der Blüte.&lt;br /&gt;
Ist diese bestäubt, kann sich eine Frucht bilden, meist nur an einer der zu einem Büschel gehörenden Blüten. Das Blütenstängelchen knickt am Stängel nach unten ab, die entstehende Frucht sieht erstmal wie ein winziger Igel aus. Im Verlauf einiger Wochen bläht sich die grüne Haut ballonartig auf, ist gespickt mit weichen langen Borsten. Die grüne Farbe bleibt bis zur Reife erhalten. Sind die Samen ausgereift, reißt der Ballon an einer Naht auf und gibt den Blick auf das Innere frei. Anfangs sind die dunklen, abgeflachten Samen in zwei Reihen sauber sortiert, aber sobald sie abgetrocknet sind, fliegen sie an ihren zarten Haarschöpfen davon und die Hülle schrumpelt ineinander.&lt;br /&gt;
Die Pflanzen sind nicht frosthart, müssen den Winter also an geschütztem Ort verbringen, wobei ihnen helle 10°C durchaus reichen. Meine 2025 aus Samen gezogene Pflanze hat im ersten Jahr erst spät erste Blüten geöffnet und keine Frucht mehr ausreifen lassen. Im Sommer 2026 blüht sie üppig und ist voller Ballons, was sehr eigenwillig aussieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Mehrjährige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Baumwollseidenpflanze_(Gomphocarpus_fruticosus)&amp;diff=19898</id>
		<title>Baumwollseidenpflanze (Gomphocarpus fruticosus)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Baumwollseidenpflanze_(Gomphocarpus_fruticosus)&amp;diff=19898"/>
		<updated>2026-09-23T04:43:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=====Weitere Namen=====&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze1.jpg|miniatur|300px|Baumwollseidenpflanze, Wuchs (18.8.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze3.jpg|miniatur|450px|Baumwollseidenpflanze, Blüte (18.8.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze2.jpg|miniatur|450px|Baumwollseidenpflanze, Fruchtansatz(11.7.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze4.jpg|miniatur|300px|Baumwollseidenpflanze, Frucht (30.7.)]]&lt;br /&gt;
=====Botanischer Name=====&lt;br /&gt;
Gomphocarpus von griechisch gomphos - keilförmig, Nagel, Pflock (wegen der Blütenblätter) und karpos - Frucht, fruticosus - lat. buschig, strauchig, Erstbeschreibung 1753 als Asclepias fruticosa durch Carl von Linné (1707-1778) schwedischer Naturforscher, umbenannt in Gomphocarpus fruticosus 1811 durch William Townsend Aiton (1766-1849) englischer Botaniker&lt;br /&gt;
=====Englischer Name=====&lt;br /&gt;
Cottonseed&lt;br /&gt;
=====Familie=====&lt;br /&gt;
Hundsgiftgewächse, Apocynaceae&lt;br /&gt;
=====Verbreitung=====&lt;br /&gt;
südliches Afrika, Mosambik, eingebürgert in vielen warmen Gebieten, seit 1868 verwildert in Australien&lt;br /&gt;
=====Wuchs=====&lt;br /&gt;
ausdauernd, kräftige Pfahlwurzel, steil aufrechter Wuchs, im unteren Bereich kaum Verzweigungen, am Grund verholzend, Blätter wechselständig, schmal lanzettförmig, ganzrandig, Höhe etwa 1-1,5m, selten höher &lt;br /&gt;
=====Standort=====&lt;br /&gt;
am Naturstandort auf steinigen sandigen Böden, hier als Kübelpflanze, sonnig bis halbschattig&lt;br /&gt;
=====Blütezeit=====&lt;br /&gt;
am Naturstandort fast ganzjährig, hier Juni, Juli, August, September, Oktober&lt;br /&gt;
=====Blüte=====&lt;br /&gt;
2,5-3cm langer dünner Stängel zwischen den Blattansätzen, davon ausgehend 4-7 3cm lange Stängelchen an denen einzelne Blüten sitzen, Kelchblätter außen behaart, zurückgeschlagen, Blütenfarbe weiß mit einem Hauch rosa, fünfzählig, wachsartige Oberfläche, sehr reich an Nektar, der teilweise glitzernd an der Blüte hängt, es handelt sich um sogenannte Klemmfallenblüten, bei denen sich die Pollen in zwei kleinen Paketen befinden, die mit einem Bügel verbunden sind&lt;br /&gt;
=====Fruchtreife=====&lt;br /&gt;
ab August&lt;br /&gt;
=====Frucht=====&lt;br /&gt;
5-8cm lange, ballonartig aufgeblasene Balgfrucht mit doppelter Hülle, außen mit weichen Borsten besetzt, die innere Hülle ist nur an den Nähten mit der äußeren verbunden, zwischen beiden ein Luftpolster, auch die innere Hülle ist an der Außenseite mit Borsten besetzt, innen aber glatt mit kleinen Dellen, die Frucht bleibt bis zur Reife grün, innen hohl, die Samen sitzen an einem dünnen Band, das frei im Innenraum hängt und nur am Fruchtansatz und an der Spitze befestigt ist, beim Aufplatzen sind die Samen zunächst ordentlich auf beiden Seiten des Bandes in einer Reihe sortiert, sobald sie abtrocknen, fliegen sie mit Hilfe ca 3cm langer seidiger Haare davon, meist wird nur aus einer der Blüten pro Büschel eine Frucht gebildet&lt;br /&gt;
=====Vermehrung=====&lt;br /&gt;
durch Aussaat&lt;br /&gt;
=====Frosthärte=====&lt;br /&gt;
nicht frosthart, kann kühl (ca 10°C) und hell überwintert werden&lt;br /&gt;
=====Tierische Besucher=====&lt;br /&gt;
Bestäubung hauptsächlich durch Faltenwespen, das Insekt bekommt das Pollenpaket auf seinen Rüssel geklemmt und muss es komplett aus der Blüte herausziehen, schafft es das nicht muss es verenden&lt;br /&gt;
=====Pflege=====&lt;br /&gt;
kaum Pflege nötig, eventuell hochbinden, die Triebe sind eher weich, der Topf sollte groß genug sein, damit die Pflanze nicht kippt&lt;br /&gt;
=====Verwendbare Teile=====&lt;br /&gt;
Giftpflanze, nur bewundern&lt;br /&gt;
=====Inhaltsstoffe=====&lt;br /&gt;
Herzglycoside, Alkaloide&lt;br /&gt;
=====Status=====&lt;br /&gt;
anwesend&lt;br /&gt;
=====Literatur=====&lt;br /&gt;
=====Geschichte und Geschichten=====&lt;br /&gt;
Was für eine faszinierende Pflanze. Seidenpflanzen haben ganz unterschiedliche Wuchsformen, diese hier wächst ausdauernd ziemlich straff aufwärts, mit wenigen am Grunde verholzenden Trieben. Die schmalen wechselständigen Blätter sind grün mit einem ganz leichten Grauschimmer. Im oberen Bereich verzweigt sich die Pflanze, bildet in den Blattachseln Blütenknospen, die in kleinen Büscheln von vier bis sieben erscheinen. Die Blüten haben eine wachsartige Oberfläche und eine eigenwillige Form. Die fünf Kelchblätter sind außen behaart und weit zurück geschlagen, die Kronblätter wirken ein wenig starr. Bei Sonnenschein sind immer wieder glitzernde Nektartropfen zu sehen, die hauptsächlich Wespen anlocken. Der Pollen der Blüten ist in zwei kleinen Paketen verpackt und mit einem Bügel versehen, der sich auf den Nektar suchende Rüssel des Insekts klemmt. Dieses muss nun die Pollenpäckchen herausziehen, was in den meisten Fällen auch funktioniert. Ist das Insekt zu schwach, so verendet es in der Blüte.&lt;br /&gt;
Ist diese bestäubt, kann sich eine Frucht bilden, meist nur an einer der zu einem Büschel gehörenden Blüten. Das Blütenstängelchen knickt am Stängel nach unten ab, die entstehende Frucht sieht erstmal wie ein winziger Igel aus. Im Verlauf einiger Wochen bläht sich die grüne Haut ballonartig auf, ist gespickt mit weichen langen Borsten. Die grüne Farbe bleibt bis zur Reife erhalten. Sind die Samen ausgereift, reißt der Ballon an einer Naht auf und gibt den Blick auf das Innere frei. Anfangs sind die dunklen, abgeflachten Samen in zwei Reihen sauber sortiert, aber sobald sie abgetrocknet sind, fliegen sie an ihren zarten Haarschöpfen davon und die Hülle schrumpelt ineinander.&lt;br /&gt;
Die Pflanzen sind nicht frosthart, müssen den Winter also an geschütztem Ort verbringen, wobei ihnen helle 10°C durchaus reichen. Meine 2025 aus Samen gezogene Pflanze hat im ersten Jahr erst spät erste Blüten geöffnet und keine Frucht mehr ausreifen lassen. Im Sommer 2026 blüht sie üppig und ist voller Ballons, was sehr eigenwillig aussieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Mehrjährige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Baumwollseidenpflanze_(Gomphocarpus_fruticosus)&amp;diff=19897</id>
		<title>Baumwollseidenpflanze (Gomphocarpus fruticosus)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Baumwollseidenpflanze_(Gomphocarpus_fruticosus)&amp;diff=19897"/>
		<updated>2026-09-23T04:38:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=====Weitere Namen=====&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze1.jpg|miniatur|300px|Baumwollseidenpflanze, Wuchs (18.8.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze3.jpg|miniatur|450px|Baumwollseidenpflanze, Blüte (18.8.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze2.jpg|miniatur|450px|Baumwollseidenpflanze, Fruchtansatz(11.7.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze4.jpg|miniatur|300px|Baumwollseidenpflanze, Frucht (30.7.)]]&lt;br /&gt;
=====Botanischer Name=====&lt;br /&gt;
Gomphocarpus von griechisch gomphos - keilförmig, Nagel, Pflock (wegen der Blütenblätter) und karpos - Frucht, fruticosus - lat. buschig, strauchig, Erstbeschreibung 1838 durch Ernst Heinrich Friedrich Meyer (1791-1858) deutscher Botaniker&lt;br /&gt;
=====Englischer Name=====&lt;br /&gt;
Cottonseed&lt;br /&gt;
=====Familie=====&lt;br /&gt;
Hundsgiftgewächse, Apocynaceae&lt;br /&gt;
=====Verbreitung=====&lt;br /&gt;
südliches Afrika, Mosambik, eingebürgert in vielen warmen Gebieten, seit 1868 verwildert in Australien&lt;br /&gt;
=====Wuchs=====&lt;br /&gt;
ausdauernd, kräftige Pfahlwurzel, steil aufrechter Wuchs, im unteren Bereich kaum Verzweigungen, am Grund verholzend, Blätter wechselständig, schmal lanzettförmig, ganzrandig, Höhe etwa 1-1,5m, selten höher &lt;br /&gt;
=====Standort=====&lt;br /&gt;
am Naturstandort auf steinigen sandigen Böden, hier als Kübelpflanze, sonnig bis halbschattig&lt;br /&gt;
=====Blütezeit=====&lt;br /&gt;
am Naturstandort fast ganzjährig, hier Juni, Juli, August, September, Oktober&lt;br /&gt;
=====Blüte=====&lt;br /&gt;
2,5-3cm langer dünner Stängel zwischen den Blattansätzen, davon ausgehend 4-7 3cm lange Stängelchen an denen einzelne Blüten sitzen, Kelchblätter außen behaart, zurückgeschlagen, Blütenfarbe weiß mit einem Hauch rosa, fünfzählig, wachsartige Oberfläche, sehr reich an Nektar, der teilweise glitzernd an der Blüte hängt, es handelt sich um sogenannte Klemmfallenblüten, bei denen sich die Pollen in zwei kleinen Paketen befinden, die mit einem Bügel verbunden sind&lt;br /&gt;
=====Fruchtreife=====&lt;br /&gt;
ab August&lt;br /&gt;
=====Frucht=====&lt;br /&gt;
5-8cm lange, ballonartig aufgeblasene Balgfrucht mit doppelter Hülle, außen mit weichen Borsten besetzt, die innere Hülle ist nur an den Nähten mit der äußeren verbunden, zwischen beiden ein Luftpolster, auch die innere Hülle ist an der Außenseite mit Borsten besetzt, innen aber glatt mit kleinen Dellen, die Frucht bleibt bis zur Reife grün, innen hohl, die Samen sitzen an einem dünnen Band, das frei im Innenraum hängt und nur am Fruchtansatz und an der Spitze befestigt ist, beim Aufplatzen sind die Samen zunächst ordentlich auf beiden Seiten des Bandes in einer Reihe sortiert, sobald sie abtrocknen, fliegen sie mit Hilfe ca 3cm langer seidiger Haare davon, meist wird nur aus einer der Blüten pro Büschel eine Frucht gebildet&lt;br /&gt;
=====Vermehrung=====&lt;br /&gt;
durch Aussaat&lt;br /&gt;
=====Frosthärte=====&lt;br /&gt;
nicht frosthart, kann kühl (ca 10°C) und hell überwintert werden&lt;br /&gt;
=====Tierische Besucher=====&lt;br /&gt;
Bestäubung hauptsächlich durch Faltenwespen, das Insekt bekommt das Pollenpaket auf seinen Rüssel geklemmt und muss es komplett aus der Blüte herausziehen, schafft es das nicht muss es verenden&lt;br /&gt;
=====Pflege=====&lt;br /&gt;
kaum Pflege nötig, eventuell hochbinden, die Triebe sind eher weich, der Topf sollte groß genug sein, damit die Pflanze nicht kippt&lt;br /&gt;
=====Verwendbare Teile=====&lt;br /&gt;
Giftpflanze, nur bewundern&lt;br /&gt;
=====Inhaltsstoffe=====&lt;br /&gt;
Herzglycoside, Alkaloide&lt;br /&gt;
=====Status=====&lt;br /&gt;
anwesend&lt;br /&gt;
=====Literatur=====&lt;br /&gt;
=====Geschichte und Geschichten=====&lt;br /&gt;
Was für eine faszinierende Pflanze. Seidenpflanzen haben ganz unterschiedliche Wuchsformen, diese hier wächst ausdauernd ziemlich straff aufwärts, mit wenigen am Grunde verholzenden Trieben. Die schmalen wechselständigen Blätter sind grün mit einem ganz leichten Grauschimmer. Im oberen Bereich verzweigt sich die Pflanze, bildet in den Blattachseln Blütenknospen, die in kleinen Büscheln von vier bis sieben erscheinen. Die Blüten haben eine wachsartige Oberfläche und eine eigenwillige Form. Die fünf Kelchblätter sind außen behaart und weit zurück geschlagen, die Kronblätter wirken ein wenig starr. Bei Sonnenschein sind immer wieder glitzernde Nektartropfen zu sehen, die hauptsächlich Wespen anlocken. Der Pollen der Blüten ist in zwei kleinen Paketen verpackt und mit einem Bügel versehen, der sich auf den Nektar suchende Rüssel des Insekts klemmt. Dieses muss nun die Pollenpäckchen herausziehen, was in den meisten Fällen auch funktioniert. Ist das Insekt zu schwach, so verendet es in der Blüte.&lt;br /&gt;
Ist diese bestäubt, kann sich eine Frucht bilden, meist nur an einer der zu einem Büschel gehörenden Blüten. Das Blütenstängelchen knickt am Stängel nach unten ab, die entstehende Frucht sieht erstmal wie ein winziger Igel aus. Im Verlauf einiger Wochen bläht sich die grüne Haut ballonartig auf, ist gespickt mit weichen langen Borsten. Die grüne Farbe bleibt bis zur Reife erhalten. Sind die Samen ausgereift, reißt der Ballon an einer Naht auf und gibt den Blick auf das Innere frei. Anfangs sind die dunklen, abgeflachten Samen in zwei Reihen sauber sortiert, aber sobald sie abgetrocknet sind, fliegen sie an ihren zarten Haarschöpfen davon und die Hülle schrumpelt ineinander.&lt;br /&gt;
Die Pflanzen sind nicht frosthart, müssen den Winter also an geschütztem Ort verbringen, wobei ihnen helle 10°C durchaus reichen. Meine 2025 aus Samen gezogene Pflanze hat im ersten Jahr erst spät erste Blüten geöffnet und keine Frucht mehr ausreifen lassen. Im Sommer 2026 blüht sie üppig und ist voller Ballons, was sehr eigenwillig aussieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Mehrjährige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Baumwollseidenpflanze_(Gomphocarpus_physocarpus)&amp;diff=19896</id>
		<title>Baumwollseidenpflanze (Gomphocarpus physocarpus)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Baumwollseidenpflanze_(Gomphocarpus_physocarpus)&amp;diff=19896"/>
		<updated>2026-09-23T04:35:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: Susanna verschob die Seite Baumwollseidenpflanze (Gomphocarpus physocarpus) nach Baumwollseidenpflanze (Gomphocarpus fruticosus)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Baumwollseidenpflanze (Gomphocarpus fruticosus)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
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	<entry>
		<id>https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Baumwollseidenpflanze_(Gomphocarpus_fruticosus)&amp;diff=19895</id>
		<title>Baumwollseidenpflanze (Gomphocarpus fruticosus)</title>
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		<updated>2026-09-23T04:35:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: Susanna verschob die Seite Baumwollseidenpflanze (Gomphocarpus physocarpus) nach Baumwollseidenpflanze (Gomphocarpus fruticosus)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=====Weitere Namen=====&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze1.jpg|miniatur|300px|Baumwollseidenpflanze, Wuchs (18.8.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze3.jpg|miniatur|450px|Baumwollseidenpflanze, Blüte (18.8.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze2.jpg|miniatur|450px|Baumwollseidenpflanze, Fruchtansatz(11.7.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze4.jpg|miniatur|300px|Baumwollseidenpflanze, Frucht (30.7.)]]&lt;br /&gt;
=====Botanischer Name=====&lt;br /&gt;
Gomphocarpus von griechisch gomphos - keilförmig, Nagel, Pflock (wegen der Blütenblätter) und karpos - Frucht, physocarpus von griechisch physa - Blase und karpos - Frucht, Erstbeschreibung 1838 durch Ernst Heinrich Friedrich Meyer (1791-1858) deutscher Botaniker&lt;br /&gt;
=====Englischer Name=====&lt;br /&gt;
Cottonseed&lt;br /&gt;
=====Familie=====&lt;br /&gt;
Hundsgiftgewächse, Apocynaceae&lt;br /&gt;
=====Verbreitung=====&lt;br /&gt;
südliches Afrika, Mosambik, eingebürgert in vielen warmen Gebieten, seit 1868 verwildert in Australien&lt;br /&gt;
=====Wuchs=====&lt;br /&gt;
ausdauernd, kräftige Pfahlwurzel, steil aufrechter Wuchs, im unteren Bereich kaum Verzweigungen, am Grund verholzend, Blätter wechselständig, schmal lanzettförmig, ganzrandig, Höhe etwa 1-1,5m, selten höher &lt;br /&gt;
=====Standort=====&lt;br /&gt;
am Naturstandort auf steinigen sandigen Böden, hier als Kübelpflanze, sonnig bis halbschattig&lt;br /&gt;
=====Blütezeit=====&lt;br /&gt;
am Naturstandort fast ganzjährig, hier Juni, Juli, August, September, Oktober&lt;br /&gt;
=====Blüte=====&lt;br /&gt;
2,5-3cm langer dünner Stängel zwischen den Blattansätzen, davon ausgehend 4-7 3cm lange Stängelchen an denen einzelne Blüten sitzen, Kelchblätter außen behaart, zurückgeschlagen, Blütenfarbe weiß mit einem Hauch rosa, fünfzählig, wachsartige Oberfläche, sehr reich an Nektar, der teilweise glitzernd an der Blüte hängt, es handelt sich um sogenannte Klemmfallenblüten, bei denen sich die Pollen in zwei kleinen Paketen befinden, die mit einem Bügel verbunden sind&lt;br /&gt;
=====Fruchtreife=====&lt;br /&gt;
ab August&lt;br /&gt;
=====Frucht=====&lt;br /&gt;
5-8cm lange, ballonartig aufgeblasene Balgfrucht mit doppelter Hülle, außen mit weichen Borsten besetzt, die innere Hülle ist nur an den Nähten mit der äußeren verbunden, zwischen beiden ein Luftpolster, auch die innere Hülle ist an der Außenseite mit Borsten besetzt, innen aber glatt mit kleinen Dellen, die Frucht bleibt bis zur Reife grün, innen hohl, die Samen sitzen an einem dünnen Band, das frei im Innenraum hängt und nur am Fruchtansatz und an der Spitze befestigt ist, beim Aufplatzen sind die Samen zunächst ordentlich auf beiden Seiten des Bandes in einer Reihe sortiert, sobald sie abtrocknen, fliegen sie mit Hilfe ca 3cm langer seidiger Haare davon, meist wird nur aus einer der Blüten pro Büschel eine Frucht gebildet&lt;br /&gt;
=====Vermehrung=====&lt;br /&gt;
durch Aussaat&lt;br /&gt;
=====Frosthärte=====&lt;br /&gt;
nicht frosthart, kann kühl (ca 10°C) und hell überwintert werden&lt;br /&gt;
=====Tierische Besucher=====&lt;br /&gt;
Bestäubung hauptsächlich durch Faltenwespen, das Insekt bekommt das Pollenpaket auf seinen Rüssel geklemmt und muss es komplett aus der Blüte herausziehen, schafft es das nicht muss es verenden&lt;br /&gt;
=====Pflege=====&lt;br /&gt;
kaum Pflege nötig, eventuell hochbinden, die Triebe sind eher weich, der Topf sollte groß genug sein, damit die Pflanze nicht kippt&lt;br /&gt;
=====Verwendbare Teile=====&lt;br /&gt;
Giftpflanze, nur bewundern&lt;br /&gt;
=====Inhaltsstoffe=====&lt;br /&gt;
Herzglycoside, Alkaloide&lt;br /&gt;
=====Status=====&lt;br /&gt;
anwesend&lt;br /&gt;
=====Literatur=====&lt;br /&gt;
=====Geschichte und Geschichten=====&lt;br /&gt;
Was für eine faszinierende Pflanze. Seidenpflanzen haben ganz unterschiedliche Wuchsformen, diese hier wächst ausdauernd ziemlich straff aufwärts, mit wenigen am Grunde verholzenden Trieben. Die schmalen wechselständigen Blätter sind grün mit einem ganz leichten Grauschimmer. Im oberen Bereich verzweigt sich die Pflanze, bildet in den Blattachseln Blütenknospen, die in kleinen Büscheln von vier bis sieben erscheinen. Die Blüten haben eine wachsartige Oberfläche und eine eigenwillige Form. Die fünf Kelchblätter sind außen behaart und weit zurück geschlagen, die Kronblätter wirken ein wenig starr. Bei Sonnenschein sind immer wieder glitzernde Nektartropfen zu sehen, die hauptsächlich Wespen anlocken. Der Pollen der Blüten ist in zwei kleinen Paketen verpackt und mit einem Bügel versehen, der sich auf den Nektar suchende Rüssel des Insekts klemmt. Dieses muss nun die Pollenpäckchen herausziehen, was in den meisten Fällen auch funktioniert. Ist das Insekt zu schwach, so verendet es in der Blüte.&lt;br /&gt;
Ist diese bestäubt, kann sich eine Frucht bilden, meist nur an einer der zu einem Büschel gehörenden Blüten. Das Blütenstängelchen knickt am Stängel nach unten ab, die entstehende Frucht sieht erstmal wie ein winziger Igel aus. Im Verlauf einiger Wochen bläht sich die grüne Haut ballonartig auf, ist gespickt mit weichen langen Borsten. Die grüne Farbe bleibt bis zur Reife erhalten. Sind die Samen ausgereift, reißt der Ballon an einer Naht auf und gibt den Blick auf das Innere frei. Anfangs sind die dunklen, abgeflachten Samen in zwei Reihen sauber sortiert, aber sobald sie abgetrocknet sind, fliegen sie an ihren zarten Haarschöpfen davon und die Hülle schrumpelt ineinander.&lt;br /&gt;
Die Pflanzen sind nicht frosthart, müssen den Winter also an geschütztem Ort verbringen, wobei ihnen helle 10°C durchaus reichen. Meine 2025 aus Samen gezogene Pflanze hat im ersten Jahr erst spät erste Blüten geöffnet und keine Frucht mehr ausreifen lassen. Im Sommer 2026 blüht sie üppig und ist voller Ballons, was sehr eigenwillig aussieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Mehrjährige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Baumwollseidenpflanze_(Gomphocarpus_fruticosus)&amp;diff=19894</id>
		<title>Baumwollseidenpflanze (Gomphocarpus fruticosus)</title>
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		<updated>2026-09-23T04:29:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=====Weitere Namen=====&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze1.jpg|miniatur|300px|Baumwollseidenpflanze, Wuchs (18.8.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze3.jpg|miniatur|450px|Baumwollseidenpflanze, Blüte (18.8.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze2.jpg|miniatur|450px|Baumwollseidenpflanze, Fruchtansatz(11.7.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze4.jpg|miniatur|300px|Baumwollseidenpflanze, Frucht (30.7.)]]&lt;br /&gt;
=====Botanischer Name=====&lt;br /&gt;
Gomphocarpus von griechisch gomphos - keilförmig, Nagel, Pflock (wegen der Blütenblätter) und karpos - Frucht, physocarpus von griechisch physa - Blase und karpos - Frucht, Erstbeschreibung 1838 durch Ernst Heinrich Friedrich Meyer (1791-1858) deutscher Botaniker&lt;br /&gt;
=====Englischer Name=====&lt;br /&gt;
Cottonseed&lt;br /&gt;
=====Familie=====&lt;br /&gt;
Hundsgiftgewächse, Apocynaceae&lt;br /&gt;
=====Verbreitung=====&lt;br /&gt;
südliches Afrika, Mosambik, eingebürgert in vielen warmen Gebieten, seit 1868 verwildert in Australien&lt;br /&gt;
=====Wuchs=====&lt;br /&gt;
ausdauernd, kräftige Pfahlwurzel, steil aufrechter Wuchs, im unteren Bereich kaum Verzweigungen, am Grund verholzend, Blätter wechselständig, schmal lanzettförmig, ganzrandig, Höhe etwa 1-1,5m, selten höher &lt;br /&gt;
=====Standort=====&lt;br /&gt;
am Naturstandort auf steinigen sandigen Böden, hier als Kübelpflanze, sonnig bis halbschattig&lt;br /&gt;
=====Blütezeit=====&lt;br /&gt;
am Naturstandort fast ganzjährig, hier Juni, Juli, August, September, Oktober&lt;br /&gt;
=====Blüte=====&lt;br /&gt;
2,5-3cm langer dünner Stängel zwischen den Blattansätzen, davon ausgehend 4-7 3cm lange Stängelchen an denen einzelne Blüten sitzen, Kelchblätter außen behaart, zurückgeschlagen, Blütenfarbe weiß mit einem Hauch rosa, fünfzählig, wachsartige Oberfläche, sehr reich an Nektar, der teilweise glitzernd an der Blüte hängt, es handelt sich um sogenannte Klemmfallenblüten, bei denen sich die Pollen in zwei kleinen Paketen befinden, die mit einem Bügel verbunden sind&lt;br /&gt;
=====Fruchtreife=====&lt;br /&gt;
ab August&lt;br /&gt;
=====Frucht=====&lt;br /&gt;
5-8cm lange, ballonartig aufgeblasene Balgfrucht mit doppelter Hülle, außen mit weichen Borsten besetzt, die innere Hülle ist nur an den Nähten mit der äußeren verbunden, zwischen beiden ein Luftpolster, auch die innere Hülle ist an der Außenseite mit Borsten besetzt, innen aber glatt mit kleinen Dellen, die Frucht bleibt bis zur Reife grün, innen hohl, die Samen sitzen an einem dünnen Band, das frei im Innenraum hängt und nur am Fruchtansatz und an der Spitze befestigt ist, beim Aufplatzen sind die Samen zunächst ordentlich auf beiden Seiten des Bandes in einer Reihe sortiert, sobald sie abtrocknen, fliegen sie mit Hilfe ca 3cm langer seidiger Haare davon, meist wird nur aus einer der Blüten pro Büschel eine Frucht gebildet&lt;br /&gt;
=====Vermehrung=====&lt;br /&gt;
durch Aussaat&lt;br /&gt;
=====Frosthärte=====&lt;br /&gt;
nicht frosthart, kann kühl (ca 10°C) und hell überwintert werden&lt;br /&gt;
=====Tierische Besucher=====&lt;br /&gt;
Bestäubung hauptsächlich durch Faltenwespen, das Insekt bekommt das Pollenpaket auf seinen Rüssel geklemmt und muss es komplett aus der Blüte herausziehen, schafft es das nicht muss es verenden&lt;br /&gt;
=====Pflege=====&lt;br /&gt;
kaum Pflege nötig, eventuell hochbinden, die Triebe sind eher weich, der Topf sollte groß genug sein, damit die Pflanze nicht kippt&lt;br /&gt;
=====Verwendbare Teile=====&lt;br /&gt;
Giftpflanze, nur bewundern&lt;br /&gt;
=====Inhaltsstoffe=====&lt;br /&gt;
Herzglycoside, Alkaloide&lt;br /&gt;
=====Status=====&lt;br /&gt;
anwesend&lt;br /&gt;
=====Literatur=====&lt;br /&gt;
=====Geschichte und Geschichten=====&lt;br /&gt;
Was für eine faszinierende Pflanze. Seidenpflanzen haben ganz unterschiedliche Wuchsformen, diese hier wächst ausdauernd ziemlich straff aufwärts, mit wenigen am Grunde verholzenden Trieben. Die schmalen wechselständigen Blätter sind grün mit einem ganz leichten Grauschimmer. Im oberen Bereich verzweigt sich die Pflanze, bildet in den Blattachseln Blütenknospen, die in kleinen Büscheln von vier bis sieben erscheinen. Die Blüten haben eine wachsartige Oberfläche und eine eigenwillige Form. Die fünf Kelchblätter sind außen behaart und weit zurück geschlagen, die Kronblätter wirken ein wenig starr. Bei Sonnenschein sind immer wieder glitzernde Nektartropfen zu sehen, die hauptsächlich Wespen anlocken. Der Pollen der Blüten ist in zwei kleinen Paketen verpackt und mit einem Bügel versehen, der sich auf den Nektar suchende Rüssel des Insekts klemmt. Dieses muss nun die Pollenpäckchen herausziehen, was in den meisten Fällen auch funktioniert. Ist das Insekt zu schwach, so verendet es in der Blüte.&lt;br /&gt;
Ist diese bestäubt, kann sich eine Frucht bilden, meist nur an einer der zu einem Büschel gehörenden Blüten. Das Blütenstängelchen knickt am Stängel nach unten ab, die entstehende Frucht sieht erstmal wie ein winziger Igel aus. Im Verlauf einiger Wochen bläht sich die grüne Haut ballonartig auf, ist gespickt mit weichen langen Borsten. Die grüne Farbe bleibt bis zur Reife erhalten. Sind die Samen ausgereift, reißt der Ballon an einer Naht auf und gibt den Blick auf das Innere frei. Anfangs sind die dunklen, abgeflachten Samen in zwei Reihen sauber sortiert, aber sobald sie abgetrocknet sind, fliegen sie an ihren zarten Haarschöpfen davon und die Hülle schrumpelt ineinander.&lt;br /&gt;
Die Pflanzen sind nicht frosthart, müssen den Winter also an geschütztem Ort verbringen, wobei ihnen helle 10°C durchaus reichen. Meine 2025 aus Samen gezogene Pflanze hat im ersten Jahr erst spät erste Blüten geöffnet und keine Frucht mehr ausreifen lassen. Im Sommer 2026 blüht sie üppig und ist voller Ballons, was sehr eigenwillig aussieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Mehrjährige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Wollige_F%C3%A4rberdistel_(Carthamus_lanatus)&amp;diff=19893</id>
		<title>Wollige Färberdistel (Carthamus lanatus)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Wollige_F%C3%A4rberdistel_(Carthamus_lanatus)&amp;diff=19893"/>
		<updated>2026-09-22T04:14:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=====Weitere Namen=====&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolligefärberdistel1.jpg|miniatur|450px|Wollige Färberdistel, Jungpflanze (22.6.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolligefärberdistel2.jpg|miniatur|450px|Wollige Färberdistel, Blütenknospen (20.7.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolligefärberdistel3.jpg|miniatur|300px|Wollige Färberdistel, Blüte (3.9.)]]&lt;br /&gt;
Wolliger Saflor&lt;br /&gt;
=====Botanischer Name=====&lt;br /&gt;
Carthamus - lat. Saflor, Färberdistel, lanatus - lat. mit Wolle bedeckt, wollig, Erstbeschreibung 1753 durch Carl von Linné (1707-1778)&lt;br /&gt;
=====Englischer Name=====&lt;br /&gt;
Saffron Thistle, Downy Safflower, Woolly Distaff Thistle&lt;br /&gt;
=====Familie=====&lt;br /&gt;
Korbblütler, Asteraceae&lt;br /&gt;
=====Verbreitung=====&lt;br /&gt;
Mittelmeerraum, südliches Osteuropa, nördlichste Vorkommen in Tirol (wird sich mit zunehmender Erwärmung sicher weiter ausbreiten), in Australien eingebürgert&lt;br /&gt;
=====Wuchs=====&lt;br /&gt;
einjährig, steif aufrecht 25-75cm hoch, Laubblätter wechselständig, halb stängelumfassend, gebuchtet bis fiederlappig, hart und sehr stark bedornt, nach der Samenreife härtet die komplette Pflanze aus und bleibt sehr stabil stehen&lt;br /&gt;
=====Standort=====&lt;br /&gt;
sonnig, eher magerer Boden&lt;br /&gt;
=====Blütezeit=====&lt;br /&gt;
(Juni), Juli, August, September&lt;br /&gt;
=====Blüte=====&lt;br /&gt;
sehr festes Körbchen, mehrere Lagen Kelchblätter mit starr ausgezogener Spitze, gelbe Röhrenblüten, keine Kronblätter, die erste, meist größte, Blüte ist endständig, im oberen Stängelbereich wachsen weitere, teils mehrblütige, Blütenstängel, die die erste Blüte deutlich überragen&lt;br /&gt;
=====Fruchtreife=====&lt;br /&gt;
August, September, Oktober&lt;br /&gt;
=====Frucht=====&lt;br /&gt;
tief im Körbchen sitzende helle Samen, abgeschrägt vierkantig, vielstrahliges, starres, nicht flugfähiges Schirmchen, ausgebreitet wie ein Stern&lt;br /&gt;
=====Vermehrung=====&lt;br /&gt;
Aussaat, am Naturstandort Selbstaussaat, ich ziehe die Pflanzen im Frühjahr vor und pflanze sie aus&lt;br /&gt;
=====Frosthärte=====&lt;br /&gt;
nicht frosthart&lt;br /&gt;
=====Tierische Besucher=====&lt;br /&gt;
Bestäubung durch langrüsselige Bienen und Hummeln, Schmetterlinge&lt;br /&gt;
=====Pflege=====&lt;br /&gt;
kaum Pflege nötig&lt;br /&gt;
=====Verwendbare Teile=====&lt;br /&gt;
die nach der Samenreife abgetrockneten Pflanzen lassen sich sehr gut für Dekorationen verwenden&lt;br /&gt;
=====Inhaltsstoffe=====&lt;br /&gt;
in den Blättern Saponine, in der Blüte gelbe Farbstoffe (Carthamin, Carthamidin), in den Samen Squalen (Triterpen), Vitamin E, das aus den Samen gepresste Öl enthält bis zu 75% Linolsäure&lt;br /&gt;
=====Status=====&lt;br /&gt;
im Sommer anwesend&lt;br /&gt;
=====Literatur=====&lt;br /&gt;
* Die neue Kosmos-Mittelmeerflora S.100, Peter und Ingrid Schönfelder (2008)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Geschichte und Geschichten=====&lt;br /&gt;
Was für eine hübsche Distel! Ich habe ohnehin eine Schwäche für Disteln und ihren Aufbau, die Wollige Färberdistel ist in ihrer ganzen Form einfach großartig. In der jungen Rosette sind die (noch fast weichen Blätter) so angeordnet, dass jedes die größtmögliche Fläche der Sonne präsentiert. Dieses Stadium dauert nicht allzu lange. Die Rosette löst sich auf, je weiter die Pflanze in die Höhe wächst, was je nach Bodenbeschaffenheit und klimatischen Gegebenheiten zwischen 25cm und 90cm liegen kann. Jetzt zeigt die Pflanze deutlich, dass sie nicht angefasst werden möchte, die harten Blattdornen sind eine zuverlässige Abwehrmaßnahme. Erst im oberen Bereich verzweigt sich der Stängel, an kurzen Seitentrieben bilden sich die Blütenknospen. Die Blüte selbst besteht aus gelben Röhrenblüten, Kronblätter werden nicht gebildet. Mehrere Lagen stark bedornter Kelchblätter schützen erst die Blüten und später die Samen, die sich tief im Innern des Körbchens bilden. Zwischen weichen dunklen Borsten stecken abgeschrägt vierkantige, relativ große Samen, an deren oberem Ende sich ein zusammengefaltetes Schirmchen befindet, das sich erst öffnet wenn die Samen voll ausgereift sind. Bei trockenem Wetter drückt es diese nach oben und aus dem Körbchen heraus. wie ein kleiner Strohstern sieht dieses Anhängsel aus, das keinen Auftrieb geben kann, da die Samen zu schwer sind. Um die Samen zu ernten muss ich sehr vorsichtig in den Kelch hineingreifen, sonst steche ich mir in die Finger. Nach der Samenreife stirbt die Färberdistel ab, bleibt aber formstabil und kommt sehr dekorativ in einem Trockenstrauß zur Geltung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Einjährige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Wollige_F%C3%A4rberdistel_(Carthamus_lanatus)&amp;diff=19892</id>
		<title>Wollige Färberdistel (Carthamus lanatus)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Wollige_F%C3%A4rberdistel_(Carthamus_lanatus)&amp;diff=19892"/>
		<updated>2026-09-21T04:38:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=====Weitere Namen=====&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolligefärberdistel1.jpg|miniatur|450px|Wollige Färberdistel, Jungpflanze (22.6.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolligefärberdistel2.jpg|miniatur|450px|Wollige Färberdistel, Blütenknospen (20.7.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolligefärberdistel3.jpg|miniatur|300px|Wollige Färberdistel, Blüte (3.9.)]]&lt;br /&gt;
Wolliger Saflor&lt;br /&gt;
=====Botanischer Name=====&lt;br /&gt;
Carthamus - lat. Saflor, Färberdistel, lanatus - lat. mit Wolle bedeckt, wollig, Erstbeschreibung 1753 durch Carl von Linné (1707-1778)&lt;br /&gt;
=====Englischer Name=====&lt;br /&gt;
Saffron Thistle, Downy Safflower, Woolly Distaff Thistle&lt;br /&gt;
=====Familie=====&lt;br /&gt;
Korbblütler, Asteraceae&lt;br /&gt;
=====Verbreitung=====&lt;br /&gt;
=====Wuchs=====&lt;br /&gt;
einjährig, steif aufrecht 25-75cm hoch, Laubblätter wechselständig, halb stängelumfassend, gebuchtet bis fiederlappig, hart und sehr stark bedornt, nach der Samenreife härtet die komplette Pflanze aus und bleibt sehr stabil stehen&lt;br /&gt;
=====Standort=====&lt;br /&gt;
sonnig, eher magerer Boden&lt;br /&gt;
=====Blütezeit=====&lt;br /&gt;
(Juni), Juli, August, September&lt;br /&gt;
=====Blüte=====&lt;br /&gt;
sehr festes Körbchen, mehrere Lagen Kelchblätter mit starr ausgezogener Spitze, gelbe Röhrenblüten, keine Kronblätter, die erste, meist größte, Blüte ist endständig, im oberen Stängelbereich wachsen weitere, teils mehrblütige, Blütenstängel, die die erste Blüte deutlich überragen&lt;br /&gt;
=====Fruchtreife=====&lt;br /&gt;
August, September, Oktober&lt;br /&gt;
=====Frucht=====&lt;br /&gt;
tief im Körbchen sitzende helle Samen, abgeschrägt vierkantig, vielstrahliges, starres, nicht flugfähiges Schirmchen, ausgebreitet wie ein Stern&lt;br /&gt;
=====Vermehrung=====&lt;br /&gt;
Aussaat, am Naturstandort Selbstaussaat, ich ziehe die Pflanzen im Frühjahr vor und pflanze sie aus&lt;br /&gt;
=====Frosthärte=====&lt;br /&gt;
nicht frosthart&lt;br /&gt;
=====Tierische Besucher=====&lt;br /&gt;
Bestäubung durch langrüsselige Bienen und Hummeln, Schmetterlinge&lt;br /&gt;
=====Pflege=====&lt;br /&gt;
kaum Pflege nötig&lt;br /&gt;
=====Verwendbare Teile=====&lt;br /&gt;
die nach der Samenreife abgetrockneten Pflanzen lassen sich sehr gut für Dekorationen verwenden&lt;br /&gt;
=====Inhaltsstoffe=====&lt;br /&gt;
in den Blättern Saponine, in der Blüte gelbe Farbstoffe (Carthamin, Carthamidin), in den Samen Squalen (Triterpen), Vitamin E, das aus den Samen gepresste Öl enthält bis zu 75% Linolsäure&lt;br /&gt;
=====Status=====&lt;br /&gt;
im Sommer anwesend&lt;br /&gt;
=====Literatur=====&lt;br /&gt;
* Die neue Kosmos-Mittelmeerflora S.100, Peter und Ingrid Schönfelder (2008)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Geschichte und Geschichten=====&lt;br /&gt;
Was für eine hübsche Distel! Ich habe ohnehin eine Schwäche für Disteln und ihren Aufbau, die Wollige Färberdistel ist in ihrer ganzen Form einfach großartig. In der jungen Rosette sind die (noch fast weichen Blätter) so angeordnet, dass jedes die größtmögliche Fläche der Sonne präsentiert. Dieses Stadium dauert nicht allzu lange. Die Rosette löst sich auf, je weiter die Pflanze in die Höhe wächst, was je nach Bodenbeschaffenheit und klimatischen Gegebenheiten zwischen 25cm und 90cm liegen kann. Jetzt zeigt die Pflanze deutlich, dass sie nicht angefasst werden möchte, die harten Blattdornen sind eine zuverlässige Abwehrmaßnahme. Erst im oberen Bereich verzweigt sich der Stängel, an kurzen Seitentrieben bilden sich die Blütenknospen. Die Blüte selbst besteht aus gelben Röhrenblüten, Kronblätter werden nicht gebildet. Mehrere Lagen stark bedornter Kelchblätter schützen erst die Blüten und später die Samen, die sich tief im Innern des Körbchens bilden. Zwischen weichen dunklen Borsten stecken abgeschrägt vierkantige, relativ große Samen, an deren oberem Ende sich ein zusammengefaltetes Schirmchen befindet, das sich erst öffnet wenn die Samen voll ausgereift sind. Bei trockenem Wetter drückt es diese nach oben und aus dem Körbchen heraus. wie ein kleiner Strohstern sieht dieses Anhängsel aus, das keinen Auftrieb geben kann, da die Samen zu schwer sind. Um die Samen zu ernten muss ich sehr vorsichtig in den Kelch hineingreifen, sonst steche ich mir in die Finger. Nach der Samenreife stirbt die Färberdistel ab, bleibt aber formstabil und kommt sehr dekorativ in einem Trockenstrauß zur Geltung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Einjährige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Wollige_F%C3%A4rberdistel_(Carthamus_lanatus)&amp;diff=19891</id>
		<title>Wollige Färberdistel (Carthamus lanatus)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Wollige_F%C3%A4rberdistel_(Carthamus_lanatus)&amp;diff=19891"/>
		<updated>2026-09-20T15:39:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=====Weitere Namen=====&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolligefärberdistel1.jpg|miniatur|450px|Wollige Färberdistel, Jungpflanze (22.6.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolligefärberdistel2.jpg|miniatur|450px|Wollige Färberdistel, Blütenknospen (20.7.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolligefärberdistel3.jpg|miniatur|300px|Wollige Färberdistel, Blüte (3.9.)]]&lt;br /&gt;
Wolliger Saflor&lt;br /&gt;
=====Botanischer Name=====&lt;br /&gt;
Carthamus - lat. Saflor, Färberdistel, lanatus - lat. mit Wolle bedeckt, wollig, Erstbeschreibung 1753 durch Carl von Linné (1707-1778)&lt;br /&gt;
=====Englischer Name=====&lt;br /&gt;
Saffron Thistle, Downy Safflower, Woolly Distaff Thistle&lt;br /&gt;
=====Familie=====&lt;br /&gt;
Korbblütler, Asteraceae&lt;br /&gt;
=====Verbreitung=====&lt;br /&gt;
=====Wuchs=====&lt;br /&gt;
einjährig, steif aufrecht 25-75cm hoch, Laubblätter wechselständig, halb stängelumfassend, gebuchtet bis fiederlappig, hart und sehr stark bedornt, nach der Samenreife härtet die komplette Pflanze aus und bleibt sehr stabil stehen&lt;br /&gt;
=====Standort=====&lt;br /&gt;
sonnig, eher magerer Boden&lt;br /&gt;
=====Blütezeit=====&lt;br /&gt;
(Juni), Juli, August, September&lt;br /&gt;
=====Blüte=====&lt;br /&gt;
sehr festes Körbchen, mehrere Lagen Kelchblätter mit starr ausgezogener Spitze, gelbe Röhrenblüten, keine Kronblätter&lt;br /&gt;
=====Fruchtreife=====&lt;br /&gt;
August, September, Oktober&lt;br /&gt;
=====Frucht=====&lt;br /&gt;
tief im Körbchen sitzende helle Samen, abgeschrägt vierkantig, vielstrahliges, starres, nicht flugfähiges Schirmchen, ausgebreitet wie ein Stern&lt;br /&gt;
=====Vermehrung=====&lt;br /&gt;
Aussaat, am Naturstandort Selbstaussaat, ich ziehe die Pflanzen im Frühjahr vor und pflanze sie aus&lt;br /&gt;
=====Frosthärte=====&lt;br /&gt;
nicht frosthart&lt;br /&gt;
=====Tierische Besucher=====&lt;br /&gt;
Bestäubung durch langrüsselige Bienen und Hummeln, Schmetterlinge&lt;br /&gt;
=====Pflege=====&lt;br /&gt;
kaum Pflege nötig&lt;br /&gt;
=====Verwendbare Teile=====&lt;br /&gt;
die nach der Samenreife abgetrockneten Pflanzen lassen sich sehr gut für Dekorationen verwenden&lt;br /&gt;
=====Inhaltsstoffe=====&lt;br /&gt;
in den Blättern Saponine, in der Blüte gelbe Farbstoffe (Carthamin, Carthamidin), in den Samen Squalen (Triterpen), Vitamin E, das aus den Samen gepresste Öl enthält bis zu 75% Linolsäure&lt;br /&gt;
=====Status=====&lt;br /&gt;
im Sommer anwesend&lt;br /&gt;
=====Literatur=====&lt;br /&gt;
* Die neue Kosmos-Mittelmeerflora S.100, Peter und Ingrid Schönfelder (2008)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Geschichte und Geschichten=====&lt;br /&gt;
Was für eine hübsche Distel! Ich habe ohnehin eine Schwäche für Disteln und ihren Aufbau, die Wollige Färberdistel ist in ihrer ganzen Form einfach großartig. In der jungen Rosette sind die (noch fast weichen Blätter) so angeordnet, dass jedes die größtmögliche Fläche der Sonne präsentiert. Dieses Stadium dauert nicht allzu lange. Die Rosette löst sich auf, je weiter die Pflanze in die Höhe wächst, was je nach Bodenbeschaffenheit und klimatischen Gegebenheiten zwischen 25cm und 90cm liegen kann. Jetzt zeigt die Pflanze deutlich, dass sie nicht angefasst werden möchte, die harten Blattdornen sind eine zuverlässige Abwehrmaßnahme. Erst im oberen Bereich verzweigt sich der Stängel, an kurzen Seitentrieben bilden sich die Blütenknospen. Die Blüte selbst besteht aus gelben Röhrenblüten, Kronblätter werden nicht gebildet. Mehrere Lagen stark bedornter Kelchblätter schützen erst die Blüten und später die Samen, die sich tief im Innern des Körbchens bilden. Zwischen weichen dunklen Borsten stecken abgeschrägt vierkantige, relativ große Samen, an deren oberem Ende sich ein zusammengefaltetes Schirmchen befindet, das sich erst öffnet wenn die Samen voll ausgereift sind. Bei trockenem Wetter drückt es diese nach oben und aus dem Körbchen heraus. wie ein kleiner Strohstern sieht dieses Anhängsel aus, das keinen Auftrieb geben kann, da die Samen zu schwer sind. Um die Samen zu ernten muss ich sehr vorsichtig in den Kelch hineingreifen, sonst steche ich mir in die Finger. Nach der Samenreife stirbt die Färberdistel ab, bleibt aber formstabil und kommt sehr dekorativ in einem Trockenstrauß zur Geltung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Einjährige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Wollige_F%C3%A4rberdistel_(Carthamus_lanatus)&amp;diff=19890</id>
		<title>Wollige Färberdistel (Carthamus lanatus)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Wollige_F%C3%A4rberdistel_(Carthamus_lanatus)&amp;diff=19890"/>
		<updated>2026-09-20T15:34:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=====Weitere Namen=====&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolligefärberdistel1.jpg|miniatur|450px|Wollige Färberdistel, Jungpflanze (22.6.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolligefärberdistel2.jpg|miniatur|450px|Wollige Färberdistel, Blütenknospen (20.7.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolligefärberdistel3.jpg|miniatur|300px|Wollige Färberdistel, Blüte (3.9.)]]&lt;br /&gt;
Wolliger Saflor&lt;br /&gt;
=====Botanischer Name=====&lt;br /&gt;
Carthamus - lat. Saflor, Färberdistel, lanatus - lat. mit Wolle bedeckt, wollig, Erstbeschreibung 1753 durch Carl von Linné (1707-1778)&lt;br /&gt;
=====Englischer Name=====&lt;br /&gt;
Saffron Thistle, Downy Safflower, Woolly Distaff Thistle&lt;br /&gt;
=====Familie=====&lt;br /&gt;
Korbblütler, Asteraceae&lt;br /&gt;
=====Verbreitung=====&lt;br /&gt;
=====Wuchs=====&lt;br /&gt;
einjährig, steif aufrecht 25-75cm hoch, Laubblätter wechselständig, halb stängelumfassend, gebuchtet bis fiederlappig, hart und sehr stark bedornt, nach der Samenreife härtet die komplette Pflanze aus und bleibt sehr stabil stehen&lt;br /&gt;
=====Standort=====&lt;br /&gt;
sonnig, eher magerer Boden&lt;br /&gt;
=====Blütezeit=====&lt;br /&gt;
(Juni), Juli, August, September&lt;br /&gt;
=====Blüte=====&lt;br /&gt;
sehr festes Körbchen, mehrere Lagen Kelchblätter mit starr ausgezogener Spitze, gelbe Röhrenblüten, keine Kronblätter&lt;br /&gt;
=====Fruchtreife=====&lt;br /&gt;
August, September, Oktober&lt;br /&gt;
=====Frucht=====&lt;br /&gt;
tief im Körbchen sitzende helle Samen, abgeschrägt vierkantig, vielstrahliges, starres, nicht flugfähiges Schirmchen, ausgebreitet wie ein Stern&lt;br /&gt;
=====Vermehrung=====&lt;br /&gt;
Aussaat, am Naturstandort Selbstaussaat, ich ziehe die Pflanzen im Frühjahr vor und pflanze sie aus&lt;br /&gt;
=====Frosthärte=====&lt;br /&gt;
nicht frosthart&lt;br /&gt;
=====Tierische Besucher=====&lt;br /&gt;
Bestäubung durch langrüsselige Bienen und Hummeln, Schmetterlinge&lt;br /&gt;
=====Pflege=====&lt;br /&gt;
kaum Pflege nötig&lt;br /&gt;
=====Verwendbare Teile=====&lt;br /&gt;
die nach der Samenreife abgetrockneten Pflanzen lassen sich sehr gut für Dekorationen verwenden&lt;br /&gt;
=====Inhaltsstoffe=====&lt;br /&gt;
in den Blättern Saponine, in der Blüte gelbe Farbstoffe (Carthamin, Carthamidin), in den Samen Squalen (Triterpen), Vitamin E, das aus den Samen gepresste Öl enthält bis zu 75% Linolsäure&lt;br /&gt;
=====Status=====&lt;br /&gt;
im Sommer anwesend&lt;br /&gt;
=====Literatur=====&lt;br /&gt;
=====Geschichte und Geschichten=====&lt;br /&gt;
Was für eine hübsche Distel! Ich habe ohnehin eine Schwäche für Disteln und ihren Aufbau, die Wollige Färberdistel ist in ihrer ganzen Form einfach großartig. In der jungen Rosette sind die (noch fast weichen Blätter) so angeordnet, dass jedes die größtmögliche Fläche der Sonne präsentiert. Dieses Stadium dauert nicht allzu lange. Die Rosette löst sich auf, je weiter die Pflanze in die Höhe wächst, was je nach Bodenbeschaffenheit und klimatischen Gegebenheiten zwischen 25cm und 90cm liegen kann. Jetzt zeigt die Pflanze deutlich, dass sie nicht angefasst werden möchte, die harten Blattdornen sind eine zuverlässige Abwehrmaßnahme. Erst im oberen Bereich verzweigt sich der Stängel, an kurzen Seitentrieben bilden sich die Blütenknospen. Die Blüte selbst besteht aus gelben Röhrenblüten, Kronblätter werden nicht gebildet. Mehrere Lagen stark bedornter Kelchblätter schützen erst die Blüten und später die Samen, die sich tief im Innern des Körbchens bilden. Zwischen weichen dunklen Borsten stecken abgeschrägt vierkantige, relativ große Samen, an deren oberem Ende sich ein zusammengefaltetes Schirmchen befindet, das sich erst öffnet wenn die Samen voll ausgereift sind. Bei trockenem Wetter drückt es diese nach oben und aus dem Körbchen heraus. wie ein kleiner Strohstern sieht dieses Anhängsel aus, das keinen Auftrieb geben kann, da die Samen zu schwer sind. Um die Samen zu ernten muss ich sehr vorsichtig in den Kelch hineingreifen, sonst steche ich mir in die Finger. Nach der Samenreife stirbt die Färberdistel ab, bleibt aber formstabil und kommt sehr dekorativ in einem Trockenstrauß zur Geltung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Einjährige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Baumwollseidenpflanze_(Gomphocarpus_fruticosus)&amp;diff=19889</id>
		<title>Baumwollseidenpflanze (Gomphocarpus fruticosus)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Baumwollseidenpflanze_(Gomphocarpus_fruticosus)&amp;diff=19889"/>
		<updated>2026-09-20T15:19:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=====Weitere Namen=====&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze1.jpg|miniatur|300px|Baumwollseidenpflanze, Wuchs (18.8.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze3.jpg|miniatur|450px|Baumwollseidenpflanze, Blüte (18.8.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze2.jpg|miniatur|450px|Baumwollseidenpflanze, Fruchtansatz(11.7.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze4.jpg|miniatur|300px|Baumwollseidenpflanze, Frucht (30.7.)]]&lt;br /&gt;
=====Botanischer Name=====&lt;br /&gt;
Gomphocarpus von griechisch gomphos - keilförmig, Nagel, Pflock (wegen der Blütenblätter) und karpos - Frucht, physocarpus von griechisch physa - Blase und karpos - Frucht, Erstbeschreibung 1838 durch Ernst Heinrich Friedrich Meyer (1791-1858) deutscher Botaniker&lt;br /&gt;
=====Englischer Name=====&lt;br /&gt;
Cottonseed&lt;br /&gt;
=====Familie=====&lt;br /&gt;
Hundsgiftgewächse, Apocynaceae&lt;br /&gt;
=====Verbreitung=====&lt;br /&gt;
südliches Afrika, Mosambik, eingebürgert in vielen warmen Gebieten, seit 1868 verwildert in Australien&lt;br /&gt;
=====Wuchs=====&lt;br /&gt;
ausdauernd, kräftige Pfahlwurzel, steil aufrechter Wuchs, im unteren Bereich kaum Verzweigungen, am Grund verholzend, Blätter wechselständig, schmal lanzettförmig, ganzrandig, Höhe etwa 1-1,5m, selten höher &lt;br /&gt;
=====Standort=====&lt;br /&gt;
am Naturstandort auf steinigen sandigen Böden, hier als Kübelpflanze, sonnig bis halbschattig&lt;br /&gt;
=====Blütezeit=====&lt;br /&gt;
am Naturstandort fast ganzjährig, hier Juni, Juli, August, September, Oktober&lt;br /&gt;
=====Blüte=====&lt;br /&gt;
2,5-3cm langer dünner Stängel zwischen den Blattansätzen, davon ausgehend 4-7 3cm lange Stängelchen an denen einzelne Blüten sitzen, Kelchblätter außen behaart, zurückgeschlagen, Blütenfarbe weiß mit einem Hauch rosa, fünfzählig, wachsartige Oberfläche, sehr reich an Nektar, der teilweise glitzernd an der Blüte hängt, es handelt sich um sogenannte Klemmfallenblüten, bei denen sich die Pollen in zwei kleinen Paketen befinden, die mit einem Bügel verbunden sind&lt;br /&gt;
=====Fruchtreife=====&lt;br /&gt;
ab August&lt;br /&gt;
=====Frucht=====&lt;br /&gt;
5-8cm lange, ballonartig aufgeblasene Balgfrucht, außen mit weichen Borsten besetzt, bleibt bis zur Reife grün, innen hohl, beim Aufplatzen sind die Samen zunächst ordentlich in einer Zweierreihe sortiert, sobald sie abtrocknen, fliegen sie mit Hilfe ca 3cm langer seidiger Haare davon, meist wird nur aus einer der Blüten pro Büschel eine Frucht gebildet, kurz bevor die Früchte aufreißen werden sie minimal heller&lt;br /&gt;
=====Vermehrung=====&lt;br /&gt;
durch Aussaat&lt;br /&gt;
=====Frosthärte=====&lt;br /&gt;
nicht frosthart, kann kühl (ca 10°C) und hell überwintert werden&lt;br /&gt;
=====Tierische Besucher=====&lt;br /&gt;
Bestäubung hauptsächlich durch Faltenwespen, das Insekt bekommt das Pollenpaket auf seinen Rüssel geklemmt und muss es komplett aus der Blüte herausziehen, schafft es das nicht muss es verenden&lt;br /&gt;
=====Pflege=====&lt;br /&gt;
kaum Pflege nötig, eventuell hochbinden, die Triebe sind eher weich, der Topf sollte groß genug sein, damit die Pflanze nicht kippt&lt;br /&gt;
=====Verwendbare Teile=====&lt;br /&gt;
Giftpflanze, nur bewundern&lt;br /&gt;
=====Inhaltsstoffe=====&lt;br /&gt;
Herzglycoside, Alkaloide&lt;br /&gt;
=====Status=====&lt;br /&gt;
anwesend&lt;br /&gt;
=====Literatur=====&lt;br /&gt;
=====Geschichte und Geschichten=====&lt;br /&gt;
Was für eine faszinierende Pflanze. Seidenpflanzen haben ganz unterschiedliche Wuchsformen, diese hier wächst ausdauernd ziemlich straff aufwärts, mit wenigen am Grunde verholzenden Trieben. Die schmalen wechselständigen Blätter sind grün mit einem ganz leichten Grauschimmer. Im oberen Bereich verzweigt sich die Pflanze, bildet in den Blattachseln Blütenknospen, die in kleinen Büscheln von vier bis sieben erscheinen. Die Blüten haben eine wachsartige Oberfläche und eine eigenwillige Form. Die fünf Kelchblätter sind außen behaart und weit zurück geschlagen, die Kronblätter wirken ein wenig starr. Bei Sonnenschein sind immer wieder glitzernde Nektartropfen zu sehen, die hauptsächlich Wespen anlocken. Der Pollen der Blüten ist in zwei kleinen Paketen verpackt und mit einem Bügel versehen, der sich auf den Nektar suchende Rüssel des Insekts klemmt. Dieses muss nun die Pollenpäckchen herausziehen, was in den meisten Fällen auch funktioniert. Ist das Insekt zu schwach, so verendet es in der Blüte.&lt;br /&gt;
Ist diese bestäubt, kann sich eine Frucht bilden, meist nur an einer der zu einem Büschel gehörenden Blüten. Das Blütenstängelchen knickt am Stängel nach unten ab, die entstehende Frucht sieht erstmal wie ein winziger Igel aus. Im Verlauf einiger Wochen bläht sich die grüne Haut ballonartig auf, ist gespickt mit weichen langen Borsten. Die grüne Farbe bleibt bis zur Reife erhalten. Sind die Samen ausgereift, reißt der Ballon an einer Naht auf und gibt den Blick auf das Innere frei. Anfangs sind die dunklen, abgeflachten Samen in zwei Reihen sauber sortiert, aber sobald sie abgetrocknet sind, fliegen sie an ihren zarten Haarschöpfen davon und die Hülle schrumpelt ineinander.&lt;br /&gt;
Die Pflanzen sind nicht frosthart, müssen den Winter also an geschütztem Ort verbringen, wobei ihnen helle 10°C durchaus reichen. Meine 2025 aus Samen gezogene Pflanze hat im ersten Jahr erst spät erste Blüten geöffnet und keine Frucht mehr ausreifen lassen. Im Sommer 2026 blüht sie üppig und ist voller Ballons, was sehr eigenwillig aussieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Mehrjährige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Wollige_F%C3%A4rberdistel_(Carthamus_lanatus)&amp;diff=19888</id>
		<title>Wollige Färberdistel (Carthamus lanatus)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Wollige_F%C3%A4rberdistel_(Carthamus_lanatus)&amp;diff=19888"/>
		<updated>2026-09-20T09:08:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=====Weitere Namen=====&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolligefärberdistel1.jpg|miniatur|450px|Wollige Färberdistel, Jungpflanze (22.6.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolligefärberdistel2.jpg|miniatur|450px|Wollige Färberdistel, Blütenknospen (20.7.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolligefärberdistel3.jpg|miniatur|300px|Wollige Färberdistel, Blüte (3.9.)]]&lt;br /&gt;
Wolliger Saflor&lt;br /&gt;
=====Botanischer Name=====&lt;br /&gt;
Carthamus - lat. Saflor, Färberdistel, lanatus - lat. mit Wolle bedeckt, wollig, Erstbeschreibung 1753 durch Carl von Linné (1707-1778)&lt;br /&gt;
=====Englischer Name=====&lt;br /&gt;
Saffron Thistle, Downy Safflower, Woolly Distaff Thistle&lt;br /&gt;
=====Familie=====&lt;br /&gt;
Korbblütler, Asteraceae&lt;br /&gt;
=====Verbreitung=====&lt;br /&gt;
=====Wuchs=====&lt;br /&gt;
einjährig, steif aufrecht 25-75cm hoch, Laubblätter wechselständig, halb stängelumfassend, gebuchtet bis fiederlappig, hart und sehr stark bedornt, nach der Samenreife härtet die komplette Pflanze aus und bleibt sehr stabil stehen&lt;br /&gt;
=====Standort=====&lt;br /&gt;
sonnig, eher magerer Boden&lt;br /&gt;
=====Blütezeit=====&lt;br /&gt;
(Juni), Juli, August, September&lt;br /&gt;
=====Blüte=====&lt;br /&gt;
sehr festes Körbchen, mehrere Lagen Kelchblätter mit starr ausgezogener Spitze, gelbe Röhrenblüten, keine Kronblätter&lt;br /&gt;
=====Fruchtreife=====&lt;br /&gt;
August, September, Oktober&lt;br /&gt;
=====Frucht=====&lt;br /&gt;
tief im Körbchen sitzende helle Samen, abgeschrägt vierkantig, vielstrahliges, starres, nicht flugfähiges Schirmchen, ausgebreitet wie ein Stern&lt;br /&gt;
=====Vermehrung=====&lt;br /&gt;
Aussaat, am Naturstandort Selbstaussaat, ich ziehe die Pflanzen im Frühjahr vor und pflanze sie aus&lt;br /&gt;
=====Frosthärte=====&lt;br /&gt;
nicht frosthart&lt;br /&gt;
=====Tierische Besucher=====&lt;br /&gt;
Bestäubung durch langrüsselige Bienen und Hummeln, Schmetterlinge&lt;br /&gt;
=====Pflege=====&lt;br /&gt;
kaum Pflege nötig&lt;br /&gt;
=====Verwendbare Teile=====&lt;br /&gt;
die nach der Samenreife abgetrockneten Pflanzen lassen sich sehr gut für Dekorationen verwenden&lt;br /&gt;
=====Inhaltsstoffe=====&lt;br /&gt;
in den Blättern Saponine, in der Blüte gelbe Farbstoffe (Carthamin, Carthamidin), in den Samen Squalen (Triterpen), Vitamin E, das aus den Samen gepresste Öl enthält bis zu 75% Linolsäure&lt;br /&gt;
=====Status=====&lt;br /&gt;
im Sommer anwesend&lt;br /&gt;
=====Literatur=====&lt;br /&gt;
=====Geschichte und Geschichten=====&lt;br /&gt;
Was für eine hübsche Distel! Ich habe ohnehin eine Schwäche für Disteln und ihren Aufbau, die Wollige Färberdistel ist in ihrer ganzen Form einfach großartig. In der jungen Rosette sind die (noch fast weichen Blätter) so angeordnet, dass jedes die größtmögliche Fläche der Sonne präsentiert. Dieses Stadium dauert nicht allzu lange. Die Rosette löst sich auf, je weiter die Pflanze in die Höhe wächst, was je nach Bodenbeschaffenheit und klimatischen Gegebenheiten zwischen 25cm und 90cm liegen kann. Jetzt zeigt die Pflanze deutlich, dass sie nicht angefasst werden möchte, die harten Blattdornen sind eine zuverlässige Abwehrmaßnahme. Erst im oberen Bereich verzweigt sich der Stängel, an kurzen Seitentrieben bilden sich die Blütenknospen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Einjährige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Wollige_F%C3%A4rberdistel_(Carthamus_lanatus)&amp;diff=19887</id>
		<title>Wollige Färberdistel (Carthamus lanatus)</title>
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		<updated>2026-09-20T08:58:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=====Weitere Namen=====&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolligefärberdistel1.jpg|miniatur|450px|Wollige Färberdistel, Jungpflanze (22.6.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolligefärberdistel2.jpg|miniatur|450px|Wollige Färberdistel, Blütenknospen (20.7.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolligefärberdistel3.jpg|miniatur|300px|Wollige Färberdistel, Blüte (3.9.)]]&lt;br /&gt;
Wolliger Saflor&lt;br /&gt;
=====Botanischer Name=====&lt;br /&gt;
Carthamus - lat. Saflor, Färberdistel, lanatus - lat. mit Wolle bedeckt, wollig, Erstbeschreibung 1753 durch Carl von Linné (1707-1778)&lt;br /&gt;
=====Englischer Name=====&lt;br /&gt;
Saffron Thistle, Downy Safflower, Woolly Distaff Thistle&lt;br /&gt;
=====Familie=====&lt;br /&gt;
Korbblütler, Asteraceae&lt;br /&gt;
=====Verbreitung=====&lt;br /&gt;
=====Wuchs=====&lt;br /&gt;
einjährig, steif aufrecht 25-75cm hoch, Laubblätter wechselständig, halb stängelumfassend, gebuchtet bis fiederlappig, hart und sehr stachelig&lt;br /&gt;
=====Standort=====&lt;br /&gt;
sonnig, eher magerer Boden&lt;br /&gt;
=====Blütezeit=====&lt;br /&gt;
(Juni), Juli, August, September&lt;br /&gt;
=====Blüte=====&lt;br /&gt;
sehr festes Körbchen, mehrere Lagen Kelchblätter mit starr ausgezogener Spitze, gelbe Röhrenblüten, keine Kronblätter&lt;br /&gt;
=====Fruchtreife=====&lt;br /&gt;
August, September, Oktober&lt;br /&gt;
=====Frucht=====&lt;br /&gt;
tief im Körbchen sitzende helle Samen, abgeschrägt vierkantig, vielstrahliges, starres, nicht flugfähiges Schirmchen, ausgebreitet wie ein Stern&lt;br /&gt;
=====Vermehrung=====&lt;br /&gt;
Aussaat, am Naturstandort Selbstaussaat, ich ziehe die Pflanzen im Frühjahr vor und pflanze sie aus&lt;br /&gt;
=====Frosthärte=====&lt;br /&gt;
nicht frosthart&lt;br /&gt;
=====Tierische Besucher=====&lt;br /&gt;
Bestäubung durch langrüsselige Bienen und Hummeln, Schmetterlinge&lt;br /&gt;
=====Pflege=====&lt;br /&gt;
kaum Pflege nötig&lt;br /&gt;
=====Verwendbare Teile=====&lt;br /&gt;
=====Inhaltsstoffe=====&lt;br /&gt;
in den Blättern Saponine, in der Blüte gelbe Farbstoffe (Carthamin, Carthamidin), in den Samen Squalen (Triterpen), Vitamin E, das aus den Samen gepresste Öl enthält bis zu 75% Linolsäure&lt;br /&gt;
=====Status=====&lt;br /&gt;
im Sommer anwesend&lt;br /&gt;
=====Literatur=====&lt;br /&gt;
=====Geschichte und Geschichten=====&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
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		<title>Datei:Wolligefärberdistel3.jpg</title>
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		<updated>2026-09-20T08:56:49Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
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		<title>Wollige Färberdistel (Carthamus lanatus)</title>
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		<updated>2026-09-20T08:56:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=====Weitere Namen=====&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolligefärberdistel1.jpg|miniatur|450px|Wollige Färberdistel, Jungpflanze (22.6.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolligefärberdistel2.jpg|miniatur|450px|Wollige Färberdistel, Blütenknospen (20.7.)]]&lt;br /&gt;
Wolliger Saflo&lt;br /&gt;
=====Botanischer Name=====&lt;br /&gt;
Carthamus - lat. Saflor, Färberdistel, lanatus - lat. mit Wolle bedeckt, wollig, Erstbeschreibung 1753 durch Carl von Linné (1707-1778)&lt;br /&gt;
=====Englischer Name=====&lt;br /&gt;
Saffron Thistle, Downy Safflower, Woolly Distaff Thistle&lt;br /&gt;
=====Familie=====&lt;br /&gt;
Korbblütler, Asteraceae&lt;br /&gt;
=====Verbreitung=====&lt;br /&gt;
=====Wuchs=====&lt;br /&gt;
einjährig, steif aufrecht 25-75cm hoch, Laubblätter wechselständig, halb stängelumfassend, gebuchtet bis fiederlappig, hart und sehr stachelig&lt;br /&gt;
=====Standort=====&lt;br /&gt;
sonnig, eher magerer Boden&lt;br /&gt;
=====Blütezeit=====&lt;br /&gt;
(Juni), Juli, August, September&lt;br /&gt;
=====Blüte=====&lt;br /&gt;
sehr festes Körbchen, mehrere Lagen Kelchblätter mit starr ausgezogener Spitze, gelbe Röhrenblüten, keine Kronblätter&lt;br /&gt;
=====Fruchtreife=====&lt;br /&gt;
August, September, Oktober&lt;br /&gt;
=====Frucht=====&lt;br /&gt;
tief im Körbchen sitzende helle Samen, abgeschrägt vierkantig, vielstrahliges, starres, nicht flugfähiges Schirmchen, ausgebreitet wie ein Stern&lt;br /&gt;
=====Vermehrung=====&lt;br /&gt;
Aussaat, am Naturstandort Selbstaussaat, ich ziehe die Pflanzen im Frühjahr vor und pflanze sie aus&lt;br /&gt;
=====Frosthärte=====&lt;br /&gt;
nicht frosthart&lt;br /&gt;
=====Tierische Besucher=====&lt;br /&gt;
Bestäubung durch langrüsselige Bienen und Hummeln, Schmetterlinge&lt;br /&gt;
=====Pflege=====&lt;br /&gt;
kaum Pflege nötig&lt;br /&gt;
=====Verwendbare Teile=====&lt;br /&gt;
=====Inhaltsstoffe=====&lt;br /&gt;
in den Blättern Saponine, in der Blüte gelbe Farbstoffe (Carthamin, Carthamidin), in den Samen Squalen (Triterpen), Vitamin E, das aus den Samen gepresste Öl enthält bis zu 75% Linolsäure&lt;br /&gt;
=====Status=====&lt;br /&gt;
im Sommer anwesend&lt;br /&gt;
=====Literatur=====&lt;br /&gt;
=====Geschichte und Geschichten=====&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
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		<title>Wollige Färberdistel (Carthamus lanatus)</title>
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		<updated>2026-09-20T08:55:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=====Weitere Namen=====&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolligefärberdistel1.jpg|miniatur|450px|Wollige Färberdistel, Jungpflanze (22.6.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolligefärberdistel2.jpg|miniatur|300px|Wollige Färberdistel, Blütenknospen (20.7.)]]&lt;br /&gt;
Wolliger Saflo&lt;br /&gt;
=====Botanischer Name=====&lt;br /&gt;
Carthamus - lat. Saflor, Färberdistel, lanatus - lat. mit Wolle bedeckt, wollig, Erstbeschreibung 1753 durch Carl von Linné (1707-1778)&lt;br /&gt;
=====Englischer Name=====&lt;br /&gt;
Saffron Thistle, Downy Safflower, Woolly Distaff Thistle&lt;br /&gt;
=====Familie=====&lt;br /&gt;
Korbblütler, Asteraceae&lt;br /&gt;
=====Verbreitung=====&lt;br /&gt;
=====Wuchs=====&lt;br /&gt;
einjährig, steif aufrecht 25-75cm hoch, Laubblätter wechselständig, halb stängelumfassend, gebuchtet bis fiederlappig, hart und sehr stachelig&lt;br /&gt;
=====Standort=====&lt;br /&gt;
sonnig, eher magerer Boden&lt;br /&gt;
=====Blütezeit=====&lt;br /&gt;
(Juni), Juli, August, September&lt;br /&gt;
=====Blüte=====&lt;br /&gt;
sehr festes Körbchen, mehrere Lagen Kelchblätter mit starr ausgezogener Spitze, gelbe Röhrenblüten, keine Kronblätter&lt;br /&gt;
=====Fruchtreife=====&lt;br /&gt;
August, September, Oktober&lt;br /&gt;
=====Frucht=====&lt;br /&gt;
tief im Körbchen sitzende helle Samen, abgeschrägt vierkantig, vielstrahliges, starres, nicht flugfähiges Schirmchen, ausgebreitet wie ein Stern&lt;br /&gt;
=====Vermehrung=====&lt;br /&gt;
Aussaat, am Naturstandort Selbstaussaat, ich ziehe die Pflanzen im Frühjahr vor und pflanze sie aus&lt;br /&gt;
=====Frosthärte=====&lt;br /&gt;
nicht frosthart&lt;br /&gt;
=====Tierische Besucher=====&lt;br /&gt;
Bestäubung durch langrüsselige Bienen und Hummeln, Schmetterlinge&lt;br /&gt;
=====Pflege=====&lt;br /&gt;
kaum Pflege nötig&lt;br /&gt;
=====Verwendbare Teile=====&lt;br /&gt;
=====Inhaltsstoffe=====&lt;br /&gt;
in den Blättern Saponine, in der Blüte gelbe Farbstoffe (Carthamin, Carthamidin), in den Samen Squalen (Triterpen), Vitamin E, das aus den Samen gepresste Öl enthält bis zu 75% Linolsäure&lt;br /&gt;
=====Status=====&lt;br /&gt;
im Sommer anwesend&lt;br /&gt;
=====Literatur=====&lt;br /&gt;
=====Geschichte und Geschichten=====&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
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&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Wollige Färberdistel (Carthamus lanatus)</title>
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		<updated>2026-09-20T08:53:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=====Weitere Namen=====&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolligefärberdistel1.jpg|miniatur|450px|Wollige Färberdistel, Jungpflanze (22.6.)]]&lt;br /&gt;
Wolliger Saflor&lt;br /&gt;
=====Botanischer Name=====&lt;br /&gt;
Carthamus - lat. Saflor, Färberdistel, lanatus - lat. mit Wolle bedeckt, wollig, Erstbeschreibung 1753 durch Carl von Linné (1707-1778)&lt;br /&gt;
=====Englischer Name=====&lt;br /&gt;
Saffron Thistle, Downy Safflower, Woolly Distaff Thistle&lt;br /&gt;
=====Familie=====&lt;br /&gt;
Korbblütler, Asteraceae&lt;br /&gt;
=====Verbreitung=====&lt;br /&gt;
=====Wuchs=====&lt;br /&gt;
einjährig, steif aufrecht 25-75cm hoch, Laubblätter wechselständig, halb stängelumfassend, gebuchtet bis fiederlappig, hart und sehr stachelig&lt;br /&gt;
=====Standort=====&lt;br /&gt;
sonnig, eher magerer Boden&lt;br /&gt;
=====Blütezeit=====&lt;br /&gt;
(Juni), Juli, August, September&lt;br /&gt;
=====Blüte=====&lt;br /&gt;
sehr festes Körbchen, mehrere Lagen Kelchblätter mit starr ausgezogener Spitze, gelbe Röhrenblüten, keine Kronblätter&lt;br /&gt;
=====Fruchtreife=====&lt;br /&gt;
August, September, Oktober&lt;br /&gt;
=====Frucht=====&lt;br /&gt;
tief im Körbchen sitzende helle Samen, abgeschrägt vierkantig, vielstrahliges, starres, nicht flugfähiges Schirmchen, ausgebreitet wie ein Stern&lt;br /&gt;
=====Vermehrung=====&lt;br /&gt;
Aussaat, am Naturstandort Selbstaussaat, ich ziehe die Pflanzen im Frühjahr vor und pflanze sie aus&lt;br /&gt;
=====Frosthärte=====&lt;br /&gt;
nicht frosthart&lt;br /&gt;
=====Tierische Besucher=====&lt;br /&gt;
Bestäubung durch langrüsselige Bienen und Hummeln, Schmetterlinge&lt;br /&gt;
=====Pflege=====&lt;br /&gt;
kaum Pflege nötig&lt;br /&gt;
=====Verwendbare Teile=====&lt;br /&gt;
=====Inhaltsstoffe=====&lt;br /&gt;
in den Blättern Saponine, in der Blüte gelbe Farbstoffe (Carthamin, Carthamidin), in den Samen Squalen (Triterpen), Vitamin E, das aus den Samen gepresste Öl enthält bis zu 75% Linolsäure&lt;br /&gt;
=====Status=====&lt;br /&gt;
im Sommer anwesend&lt;br /&gt;
=====Literatur=====&lt;br /&gt;
=====Geschichte und Geschichten=====&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
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		<title>Wollige Färberdistel (Carthamus lanatus)</title>
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		<updated>2026-09-20T08:48:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=====Weitere Namen=====&lt;br /&gt;
Wolliger Saflor&lt;br /&gt;
=====Botanischer Name=====&lt;br /&gt;
Carthamus - lat. Saflor, Färberdistel, lanatus - lat. mit Wolle bedeckt, wollig, Erstbeschreibung 1753 durch Carl von Linné (1707-1778)&lt;br /&gt;
=====Englischer Name=====&lt;br /&gt;
Saffron Thistle, Downy Safflower, Woolly Distaff Thistle&lt;br /&gt;
=====Familie=====&lt;br /&gt;
Korbblütler, Asteraceae&lt;br /&gt;
=====Verbreitung=====&lt;br /&gt;
=====Wuchs=====&lt;br /&gt;
einjährig, steif aufrecht 25-75cm hoch, Laubblätter wechselständig, halb stängelumfassend, gebuchtet bis fiederlappig, hart und sehr stachelig&lt;br /&gt;
=====Standort=====&lt;br /&gt;
sonnig, eher magerer Boden&lt;br /&gt;
=====Blütezeit=====&lt;br /&gt;
(Juni), Juli, August, September&lt;br /&gt;
=====Blüte=====&lt;br /&gt;
sehr festes Körbchen, mehrere Lagen Kelchblätter mit starr ausgezogener Spitze, gelbe Röhrenblüten, keine Kronblätter&lt;br /&gt;
=====Fruchtreife=====&lt;br /&gt;
August, September, Oktober&lt;br /&gt;
=====Frucht=====&lt;br /&gt;
tief im Körbchen sitzende helle Samen, abgeschrägt vierkantig, vielstrahliges, starres, nicht flugfähiges Schirmchen, ausgebreitet wie ein Stern&lt;br /&gt;
=====Vermehrung=====&lt;br /&gt;
Aussaat, am Naturstandort Selbstaussaat, ich ziehe die Pflanzen im Frühjahr vor und pflanze sie aus&lt;br /&gt;
=====Frosthärte=====&lt;br /&gt;
nicht frosthart&lt;br /&gt;
=====Tierische Besucher=====&lt;br /&gt;
Bestäubung durch langrüsselige Bienen und Hummeln, Schmetterlinge&lt;br /&gt;
=====Pflege=====&lt;br /&gt;
kaum Pflege nötig&lt;br /&gt;
=====Verwendbare Teile=====&lt;br /&gt;
=====Inhaltsstoffe=====&lt;br /&gt;
in den Blättern Saponine, in der Blüte gelbe Farbstoffe (Carthamin, Carthamidin), in den Samen Squalen (Triterpen), Vitamin E, das aus den Samen gepresste Öl enthält bis zu 75% Linolsäure&lt;br /&gt;
=====Status=====&lt;br /&gt;
im Sommer anwesend&lt;br /&gt;
=====Literatur=====&lt;br /&gt;
=====Geschichte und Geschichten=====&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Wollige_F%C3%A4rberdistel_(Carthamus_lanatus)&amp;diff=19879</id>
		<title>Wollige Färberdistel (Carthamus lanatus)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Wollige_F%C3%A4rberdistel_(Carthamus_lanatus)&amp;diff=19879"/>
		<updated>2026-09-20T08:35:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=====Weitere Namen=====&lt;br /&gt;
Wolliger Saflor&lt;br /&gt;
=====Botanischer Name=====&lt;br /&gt;
Carthamus - lat. Saflor, Färberdistel, lanatus - lat. mit Wolle bedeckt, wollig, Erstbeschreibung 1753 durch Carl von Linné (1707-1778)&lt;br /&gt;
=====Englischer Name=====&lt;br /&gt;
=====Familie=====&lt;br /&gt;
Korbblütler, Asteraceae&lt;br /&gt;
=====Verbreitung=====&lt;br /&gt;
=====Wuchs=====&lt;br /&gt;
einjährig, steif aufrecht 25-75cm hoch, Laubblätter wechselständig, halb stängelumfassend, gebuchtet bis fiederlappig, hart und sehr stachelig&lt;br /&gt;
=====Standort=====&lt;br /&gt;
sonnig, eher magerer Boden&lt;br /&gt;
=====Blütezeit=====&lt;br /&gt;
(Juni), Juli, August, September&lt;br /&gt;
=====Blüte=====&lt;br /&gt;
sehr festes Körbchen, mehrere Lagen Kelchblätter mit starr ausgezogener Spitze, gelbe Röhrenblüten, keine Kronblätter&lt;br /&gt;
=====Fruchtreife=====&lt;br /&gt;
August, September, Oktober&lt;br /&gt;
=====Frucht=====&lt;br /&gt;
tief im Körbchen sitzende helle Samen, abgeschrägt vierkantig, vielstrahliges, starres, nicht flugfähiges Schirmchen, ausgebreitet wie ein Stern&lt;br /&gt;
=====Vermehrung=====&lt;br /&gt;
Aussaat, am Naturstandort Selbstaussaat, ich ziehe die Pflanzen im Frühjahr vor und pflanze sie aus&lt;br /&gt;
=====Frosthärte=====&lt;br /&gt;
nicht frosthart&lt;br /&gt;
=====Tierische Besucher=====&lt;br /&gt;
Bestäubung durch langrüsselige Bienen und Hummeln, Schmetterlinge&lt;br /&gt;
=====Pflege=====&lt;br /&gt;
kaum Pflege nötig&lt;br /&gt;
=====Verwendbare Teile=====&lt;br /&gt;
=====Inhaltsstoffe=====&lt;br /&gt;
=====Status=====&lt;br /&gt;
im Sommer anwesend&lt;br /&gt;
=====Literatur=====&lt;br /&gt;
=====Geschichte und Geschichten=====&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Wollige_F%C3%A4rberdistel_(Carthamus_lanatus)&amp;diff=19878</id>
		<title>Wollige Färberdistel (Carthamus lanatus)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Wollige_F%C3%A4rberdistel_(Carthamus_lanatus)&amp;diff=19878"/>
		<updated>2026-09-20T08:34:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=====Weitere Namen=====&lt;br /&gt;
Wolliger Saflor&lt;br /&gt;
=====Botanischer Name=====&lt;br /&gt;
Carthamus - lat. Saflor, Färberdistel, lanatus - lat. mit Wolle bedeckt, wollig, Erstbeschreibung 1753 durch Carl von Linné (1707-1778)&lt;br /&gt;
=====Englischer Name=====&lt;br /&gt;
=====Familie=====&lt;br /&gt;
Korbblütler, Asteraceae&lt;br /&gt;
=====Verbreitung=====&lt;br /&gt;
=====Wuchs=====&lt;br /&gt;
einjährig, steif aufrecht 25-75cm hoch, Laubblätter wechselständig, halb stängelumfassend, gebuchtet bis fiederlappig, hart und sehr stachelig&lt;br /&gt;
=====Standort=====&lt;br /&gt;
sonnig, eher magerer Boden&lt;br /&gt;
=====Blütezeit=====&lt;br /&gt;
(Juni), Juli, August, September&lt;br /&gt;
=====Blüte=====&lt;br /&gt;
sehr festes Körbchen, mehrere Lagen Kelchblätter mit starr ausgezogener Spitze, gelbe Röhrenblüten, keine Kronblätter&lt;br /&gt;
=====Fruchtreife=====&lt;br /&gt;
August, September, Oktober&lt;br /&gt;
=====Frucht=====&lt;br /&gt;
tief im Körbchen sitzende helle Samen, abgeschrägt vierkantig, vielstrahliges, starres, nicht flugfähiges Schirmchen, ausgebreitet wie ein Stern&lt;br /&gt;
=====Vermehrung=====&lt;br /&gt;
Aussaat, am Naturstandort Selbstaussaat, ich ziehe die Pflanzen im Frühjahr vor und pflanze sie aus&lt;br /&gt;
=====Frosthärte=====&lt;br /&gt;
nicht frosthart&lt;br /&gt;
=====Tierische Besucher=====&lt;br /&gt;
Bestäubung durch langrüsselige Bienen und Hummeln, Schmetterlinge&lt;br /&gt;
=====Pflege=====&lt;br /&gt;
=====Verwendbare Teile=====&lt;br /&gt;
=====Inhaltsstoffe=====&lt;br /&gt;
=====Status=====&lt;br /&gt;
=====Literatur=====&lt;br /&gt;
=====Geschichte und Geschichten=====&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
	</entry>
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		<id>https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Wollige_F%C3%A4rberdistel_(Carthamus_lanatus)&amp;diff=19877</id>
		<title>Wollige Färberdistel (Carthamus lanatus)</title>
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		<updated>2026-09-20T08:19:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: Die Seite wurde neu angelegt: „=====Weitere Namen===== =====Botanischer Name===== =====Englischer Name===== =====Familie===== =====Verbreitung===== =====Wuchs===== =====Standort===== =====Blütezeit===== =====Blüte===== =====Fruchtreife===== =====Frucht===== =====Vermehrung===== =====Frosthärte===== =====Tierische Besucher===== =====Pflege===== =====Verwendbare Teile===== =====Inhaltsstoffe===== =====Status===== =====Literatur===== =====Geschichte und Geschichten=====“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=====Weitere Namen=====&lt;br /&gt;
=====Botanischer Name=====&lt;br /&gt;
=====Englischer Name=====&lt;br /&gt;
=====Familie=====&lt;br /&gt;
=====Verbreitung=====&lt;br /&gt;
=====Wuchs=====&lt;br /&gt;
=====Standort=====&lt;br /&gt;
=====Blütezeit=====&lt;br /&gt;
=====Blüte=====&lt;br /&gt;
=====Fruchtreife=====&lt;br /&gt;
=====Frucht=====&lt;br /&gt;
=====Vermehrung=====&lt;br /&gt;
=====Frosthärte=====&lt;br /&gt;
=====Tierische Besucher=====&lt;br /&gt;
=====Pflege=====&lt;br /&gt;
=====Verwendbare Teile=====&lt;br /&gt;
=====Inhaltsstoffe=====&lt;br /&gt;
=====Status=====&lt;br /&gt;
=====Literatur=====&lt;br /&gt;
=====Geschichte und Geschichten=====&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
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		<id>https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Baumwollseidenpflanze_(Gomphocarpus_fruticosus)&amp;diff=19876</id>
		<title>Baumwollseidenpflanze (Gomphocarpus fruticosus)</title>
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		<updated>2026-09-19T12:58:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=====Weitere Namen=====&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze1.jpg|miniatur|300px|Baumwollseidenpflanze, Wuchs (18.8.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze3.jpg|miniatur|450px|Baumwollseidenpflanze, Blüte (18.8.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze2.jpg|miniatur|450px|Baumwollseidenpflanze, Fruchtansatz(11.7.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze4.jpg|miniatur|300px|Baumwollseidenpflanze, Frucht (30.7.)]]&lt;br /&gt;
=====Botanischer Name=====&lt;br /&gt;
Gomphocarpus von griechisch gomphos - keilförmig, Nagel, Pflock (wegen der Blütenblätter) und karpos - Frucht, physocarpus von griechisch physa - Blase und karpos - Frucht, Erstbeschreibung 1838 durch Ernst Heinrich Friedrich Meyer (1791-1858) deutscher Botaniker&lt;br /&gt;
=====Englischer Name=====&lt;br /&gt;
Cottonseed&lt;br /&gt;
=====Familie=====&lt;br /&gt;
Hundsgiftgewächse, Apocynaceae&lt;br /&gt;
=====Verbreitung=====&lt;br /&gt;
südliches Afrika, Mosambik, eingebürgert in vielen warmen Gebieten, seit 1868 verwildert in Australien&lt;br /&gt;
=====Wuchs=====&lt;br /&gt;
ausdauernd, kräftige Pfahlwurzel, steil aufrechter Wuchs, im unteren Bereich kaum Verzweigungen, am Grund verholzend, Blätter wechselständig, schmal lanzettförmig, ganzrandig, Höhe etwa 1-1,5m, selten höher &lt;br /&gt;
=====Standort=====&lt;br /&gt;
am Naturstandort auf steinigen sandigen Böden, hier als Kübelpflanze, sonnig bis halbschattig&lt;br /&gt;
=====Blütezeit=====&lt;br /&gt;
am Naturstandort fast ganzjährig, hier Juni, Juli, August, September, Oktober&lt;br /&gt;
=====Blüte=====&lt;br /&gt;
2,5-3cm langer dünner Stängel zwischen den Blattansätzen, davon ausgehend 4-7 3cm lange Stängelchen an denen einzelne Blüten sitzen, Kelchblätter außen behaart, zurückgeschlagen, Blütenfarbe weiß mit einem Hauch rosa, fünfzählig, wachsartige Oberfläche, sehr reich an Nektar, der teilweise glitzernd an der Blüte hängt, es handelt sich um sogenannte Klemmfallenblüten, bei denen sich die Pollen in zwei kleinen Paketen befinden, die mit einem Bügel verbunden sind&lt;br /&gt;
=====Fruchtreife=====&lt;br /&gt;
ab August&lt;br /&gt;
=====Frucht=====&lt;br /&gt;
5-8cm lange, ballonartig aufgeblasene Balgfrucht, außen mit weichen Borsten besetzt, bleibt bis zur Reife grün, innen hohl, beim Aufplatzen sind die Samen zunächst ordentlich in einer Zweierreihe sortiert, sobald sie abtrocknen, fliegen sie mit Hilfe ca 3cm langer seidiger Haare davon, meist wird nur aus einer der Blüten pro Büschel eine Frucht gebildet&lt;br /&gt;
=====Vermehrung=====&lt;br /&gt;
durch Aussaat&lt;br /&gt;
=====Frosthärte=====&lt;br /&gt;
nicht frosthart, kann kühl (ca 10°C) und hell überwintert werden&lt;br /&gt;
=====Tierische Besucher=====&lt;br /&gt;
Bestäubung hauptsächlich durch Faltenwespen, das Insekt bekommt das Pollenpaket auf seinen Rüssel geklemmt und muss es komplett aus der Blüte herausziehen, schafft es das nicht muss es verenden&lt;br /&gt;
=====Pflege=====&lt;br /&gt;
kaum Pflege nötig, eventuell hochbinden, die Triebe sind eher weich, der Topf sollte groß genug sein, damit die Pflanze nicht kippt&lt;br /&gt;
=====Verwendbare Teile=====&lt;br /&gt;
Giftpflanze, nur bewundern&lt;br /&gt;
=====Inhaltsstoffe=====&lt;br /&gt;
Herzglycoside, Alkaloide&lt;br /&gt;
=====Status=====&lt;br /&gt;
anwesend&lt;br /&gt;
=====Literatur=====&lt;br /&gt;
=====Geschichte und Geschichten=====&lt;br /&gt;
Was für eine faszinierende Pflanze. Seidenpflanzen haben ganz unterschiedliche Wuchsformen, diese hier wächst ausdauernd ziemlich straff aufwärts, mit wenigen am Grunde verholzenden Trieben. Die schmalen wechselständigen Blätter sind grün mit einem ganz leichten Grauschimmer. Im oberen Bereich verzweigt sich die Pflanze, bildet in den Blattachseln Blütenknospen, die in kleinen Büscheln von vier bis sieben erscheinen. Die Blüten haben eine wachsartige Oberfläche und eine eigenwillige Form. Die fünf Kelchblätter sind außen behaart und weit zurück geschlagen, die Kronblätter wirken ein wenig starr. Bei Sonnenschein sind immer wieder glitzernde Nektartropfen zu sehen, die hauptsächlich Wespen anlocken. Der Pollen der Blüten ist in zwei kleinen Paketen verpackt und mit einem Bügel versehen, der sich auf den Nektar suchende Rüssel des Insekts klemmt. Dieses muss nun die Pollenpäckchen herausziehen, was in den meisten Fällen auch funktioniert. Ist das Insekt zu schwach, so verendet es in der Blüte.&lt;br /&gt;
Ist diese bestäubt, kann sich eine Frucht bilden, meist nur an einer der zu einem Büschel gehörenden Blüten. Das Blütenstängelchen knickt am Stängel nach unten ab, die entstehende Frucht sieht erstmal wie ein winziger Igel aus. Im Verlauf einiger Wochen bläht sich die grüne Haut ballonartig auf, ist gespickt mit weichen langen Borsten. Die grüne Farbe bleibt bis zur Reife erhalten. Sind die Samen ausgereift, reißt der Ballon an einer Naht auf und gibt den Blick auf das Innere frei. Anfangs sind die dunklen, abgeflachten Samen in zwei Reihen sauber sortiert, aber sobald sie abgetrocknet sind, fliegen sie an ihren zarten Haarschöpfen davon und die Hülle schrumpelt ineinander.&lt;br /&gt;
Die Pflanzen sind nicht frosthart, müssen den Winter also an geschütztem Ort verbringen, wobei ihnen helle 10°C durchaus reichen. Meine 2025 aus Samen gezogene Pflanze hat im ersten Jahr erst spät erste Blüten geöffnet und keine Frucht mehr ausreifen lassen. Im Sommer 2026 blüht sie üppig und ist voller Ballons, was sehr eigenwillig aussieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Mehrjährige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Kategorie:Termine&amp;diff=19875</id>
		<title>Kategorie:Termine</title>
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		<updated>2026-09-19T12:54:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;TERMINE IM GARTEN UND ANDERSWO&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pflanzenkundliche Führungen 2026 um und auf den Spandauer Hahneberg, Schwerpunkt Essbare Pflanzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Samstag, 10.Oktober 10:00&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Führungen dauern etwa zwei bis zweieinhalb Stunden. Sie sind kostenlos, Spenden für die Naturschutzstation sind aber willkommen. Treffpunkt ist die Naturschutzstation Hahneberg, Heerstraße 549, 13593 Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* eine Anmeldung bei der Naturschutzstation ist erforderlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langer Tag der StadtNatur 2027&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Samstag, 12.6. von 13:00 bis 15:30&lt;br /&gt;
* Sonntag, 13.6. von 13:00 bis 15:30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kraut und Unkraut im Garten und in der Küche, zweieinhalb Stunden in meinem Garten Pflanzen und ihre Verwendung kennenlernen, gemeinsam Sirup, Salze, Zucker oder Öle ansetzen, und zum Abschluss ein gemütliches Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Teilnehmerzahl ist auf je 15 Personen begrenzt, eine Anmeldung bei der Stiftung Naturschutz ist erforderlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offene Gärten 2027&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Eintritt für alle 2026 geöffneten Gärten kostet einmalig 5€.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraut und Unkraut in Garten und Küche - Genussvolle Stunden in meinem Garten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben noch nie was von Suhosinen, Haferschlehen, Pilzkraut oder Zimmerknoblauch gehört? Wollen Sie mehr wissen, heimische und exotische Kräuter und Früchte kennen und verarbeiten lernen? &lt;br /&gt;
Für Gruppen ab fünf Personen biete ich etwa dreistündige Workshops zu unterschiedlichen Themen an, inklusive Essen aus dem Garten.&lt;br /&gt;
Kosten pro Person 15€.&lt;br /&gt;
Termine auf Anfrage&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Baumwollseidenpflanze_(Gomphocarpus_fruticosus)&amp;diff=19874</id>
		<title>Baumwollseidenpflanze (Gomphocarpus fruticosus)</title>
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		<updated>2026-09-18T12:48:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=====Weitere Namen=====&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze1.jpg|miniatur|300px|Baumwollseidenpflanze, Wuchs (18.8.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze3.jpg|miniatur|450px|Baumwollseidenpflanze, Blüte (18.8.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze2.jpg|miniatur|450px|Baumwollseidenpflanze, Fruchtansatz(11.7.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze4.jpg|miniatur|300px|Baumwollseidenpflanze, Frucht (30.7.)]]&lt;br /&gt;
=====Botanischer Name=====&lt;br /&gt;
Gomphocarpus von griechisch gomphos - keilförmig, Nagel, Pflock (wegen der Blütenblätter) und karpos - Frucht, physocarpus von griechisch physa - Blase und karpos - Frucht, Erstbeschreibung 1838 durch Ernst Heinrich Friedrich Meyer (1791-1858) deutscher Botaniker&lt;br /&gt;
=====Englischer Name=====&lt;br /&gt;
Cottonseed&lt;br /&gt;
=====Familie=====&lt;br /&gt;
Hundsgiftgewächse, Apocynaceae&lt;br /&gt;
=====Verbreitung=====&lt;br /&gt;
südliches Afrika, Mosambik, eingebürgert in vielen warmen Gebieten, seit 1868 verwildert in Australien&lt;br /&gt;
=====Wuchs=====&lt;br /&gt;
ausdauernd, kräftige Pfahlwurzel, steil aufrechter Wuchs, im unteren Bereich kaum Verzweigungen, am Grund verholzend, Blätter wechselständig, schmal lanzettförmig, ganzrandig, Höhe etwa 1-1,5m, selten höher &lt;br /&gt;
=====Standort=====&lt;br /&gt;
am Naturstandort auf steinigen sandigen Böden, hier als Kübelpflanze, sonnig bis halbschattig&lt;br /&gt;
=====Blütezeit=====&lt;br /&gt;
am Naturstandort fast ganzjährig, hier Juni, Juli, August, September, Oktober&lt;br /&gt;
=====Blüte=====&lt;br /&gt;
2,5-3cm langer dünner Stängel zwischen den Blattansätzen, davon ausgehend 4-7 3cm lange Stängelchen an denen einzelne Blüten sitzen, Kelchblätter außen behaart, zurückgeschlagen, Blütenfarbe weiß mit einem Hauch rosa, fünfzählig, wachsartige Oberfläche, sehr reich an Nektar, der teilweise glitzernd an der Blüte hängt, es handelt sich um sogenannte Klemmfallenblüten, bei denen sich die Pollen in zwei kleinen Paketen befinden, die mit einem Bügel verbunden sind&lt;br /&gt;
=====Fruchtreife=====&lt;br /&gt;
ab August&lt;br /&gt;
=====Frucht=====&lt;br /&gt;
5-8cm lange, ballonartig aufgeblasene Balgfrucht, außen mit weichen Borsten besetzt, bleibt bis zur Reife grün, innen hohl, beim Aufplatzen sind die Samen zunächst ordentlich in einer Zweierreihe sortiert, sobald sie abtrocknen, fliegen sie mit Hilfe ca 3cm langer seidiger Haare davon, meist wird nur aus einer der Blüten pro Büschel eine Frucht gebildet&lt;br /&gt;
=====Vermehrung=====&lt;br /&gt;
durch Aussaat&lt;br /&gt;
=====Frosthärte=====&lt;br /&gt;
nicht frosthart, kann kühl (ca 10°C) und hell überwintert werden&lt;br /&gt;
=====Tierische Besucher=====&lt;br /&gt;
Bestäubung hauptsächlich durch Faltenwespen, das Insekt bekommt das Pollenpaket auf seinen Rüssel geklemmt und muss es komplett aus der Blüte herausziehen, schafft es das nicht muss es verenden&lt;br /&gt;
=====Pflege=====&lt;br /&gt;
kaum Pflege nötig, eventuell hochbinden, die Triebe sind eher weich, der Topf sollte groß genug sein, damit die Pflanze nicht kippt&lt;br /&gt;
=====Verwendbare Teile=====&lt;br /&gt;
Giftpflanze, nur bewundern&lt;br /&gt;
=====Inhaltsstoffe=====&lt;br /&gt;
Herzglycoside, Alkaloide&lt;br /&gt;
=====Status=====&lt;br /&gt;
anwesend&lt;br /&gt;
=====Literatur=====&lt;br /&gt;
=====Geschichte und Geschichten=====&lt;br /&gt;
Was für eine faszinierende Pflanze. Seidenpflanzen haben ganz unterschiedliche Wuchsformen, diese hier wächst ausdauernd ziemlich straff aufwärts, mit wenigen am Grunde verholzenden Trieben. Die schmalen wechselständigen Blätter sind grün mit einem ganz leichten Grauschimmer. Im oberen Bereich verzweigt sich die Pflanze, bildet in den Blattachseln Blütenknospen, die in kleinen Büscheln von vier bis sieben erscheinen. Die Blüten haben eine wachsartige Oberfläche und eine eigenwillige Form. Die fünf Kelchblätter sind außen behaart und weit zurück geschlagen, die Kronblätter wirken ein wenig starr. Bei Sonnenschein sind immer wieder glitzernde Nektartropfen zu sehen, die hauptsächlich Wespen anlocken. Der Pollen der Blüten ist in zwei kleinen Paketen verpackt und mit einem Bügel versehen, der sich auf den Nektar suchende Rüssel des Insekts klemmt. Dieses muss nun die Pollenpäckchen herausziehen, was in den meisten Fällen auch funktioniert. Ist das Insekt zu schwach, so verendet es in der Blüte.&lt;br /&gt;
Ist diese bestäubt, kann sich eine Frucht bilden, meist nur an einer der zu einem Büschel gehörenden Blüten. Das Blütenstängelchen knickt am Stängel nach unten ab, die entstehende Frucht sieht erstmal wie ein winziger Igel aus. Im Verlauf einiger Wochen bläht sich die grüne Haut ballonartig auf, ist gespickt mit weichen langen Borsten. Die grüne Farbe bleibt bis zur Reife erhalten. Sind die Samen ausgereift, platzt der Ballon an einer Naht auf und gibt den Blick auf das innere frei. Anfangs sind die dunklen, abgeflachten Samen in zwei Reihen sauber sortiert, aber sobald sie abgetrocknet sind, fliegen sie an ihren zarten Haarschöpfen davon.&lt;br /&gt;
Die Pflanzen sind nicht frosthart, müssen den Winter also an geschütztem Ort verbringen, wobei ihnen helle 10°C durchaus reichen. Meine 2025 aus Samen gezogene Pflanze hat im ersten Jahr erst spät erste Blüten geöffnet und keine Frucht mehr ausreifen lassen. Im Sommer 2026 blüht sie üppig und ist voller Ballons, was sehr eigenwillig aussieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Mehrjährige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
	</entry>
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		<id>https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Baumwollseidenpflanze_(Gomphocarpus_fruticosus)&amp;diff=19873</id>
		<title>Baumwollseidenpflanze (Gomphocarpus fruticosus)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Baumwollseidenpflanze_(Gomphocarpus_fruticosus)&amp;diff=19873"/>
		<updated>2026-09-18T04:24:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=====Weitere Namen=====&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze1.jpg|miniatur|300px|Baumwollseidenpflanze, Wuchs (18.8.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze3.jpg|miniatur|450px|Baumwollseidenpflanze, Blüte (18.8.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze2.jpg|miniatur|450px|Baumwollseidenpflanze, Fruchtansatz(11.7.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze4.jpg|miniatur|300px|Baumwollseidenpflanze, Frucht (30.7.)]]&lt;br /&gt;
=====Botanischer Name=====&lt;br /&gt;
Gomphocarpus von griechisch gomphos - keilförmig, Nagel, Pflock (wegen der Blütenblätter) und karpos - Frucht, physocarpus von griechisch physa - Blase und karpos - Frucht, Erstbeschreibung 1838 durch Ernst Heinrich Friedrich Meyer (1791-1858) deutscher Botaniker&lt;br /&gt;
=====Englischer Name=====&lt;br /&gt;
Cottonseed&lt;br /&gt;
=====Familie=====&lt;br /&gt;
Hundsgiftgewächse, Apocynaceae&lt;br /&gt;
=====Verbreitung=====&lt;br /&gt;
südliches Afrika, Mosambik, eingebürgert in vielen warmen Gebieten, seit 1868 verwildert in Australien&lt;br /&gt;
=====Wuchs=====&lt;br /&gt;
ausdauernd, kräftige Pfahlwurzel, steil aufrechter Wuchs, im unteren Bereich kaum Verzweigungen, am Grund verholzend, Blätter wechselständig, schmal lanzettförmig, ganzrandig, Höhe etwa 1-1,5m, selten höher &lt;br /&gt;
=====Standort=====&lt;br /&gt;
am Naturstandort auf steinigen sandigen Böden, hier als Kübelpflanze, sonnig bis halbschattig&lt;br /&gt;
=====Blütezeit=====&lt;br /&gt;
am Naturstandort fast ganzjährig, hier Juni, Juli, August, September, Oktober&lt;br /&gt;
=====Blüte=====&lt;br /&gt;
4-7 Blüten an bis 3cm langen Stielchen, doldenartig in den Blattachseln, Kelchblätter außen behaart, zurückgeschlagen, Blütenfarbe weiß mit einem Hauch rosa, fünfzählig, wachsartige Oberfläche, sehr reich an Nektar, der teilweise glitzernd an der Blüte hängt, es handelt sich um sogenannte Klemmfallenblüten, bei denen sich die Pollen in zwei kleinen Paketen befinden, die mit einem Bügel verbunden sind&lt;br /&gt;
=====Fruchtreife=====&lt;br /&gt;
ab August&lt;br /&gt;
=====Frucht=====&lt;br /&gt;
5-8cm lange, ballonartig aufgeblasene Balgfrucht, außen mit weichen Borsten besetzt, bleibt bis zur Reife grün, innen hohl, beim Aufplatzen sind die Samen zunächst ordentlich in einer Zweierreihe sortiert, sobald sie abtrocknen, fliegen sie mit Hilfe ca 3cm langer seidiger Haare davon, meist wird nur aus einer der Blüten pro Büschel eine Frucht gebildet&lt;br /&gt;
=====Vermehrung=====&lt;br /&gt;
durch Aussaat&lt;br /&gt;
=====Frosthärte=====&lt;br /&gt;
nicht frosthart, kann kühl (ca 10°C) und hell überwintert werden&lt;br /&gt;
=====Tierische Besucher=====&lt;br /&gt;
Bestäubung hauptsächlich durch Faltenwespen, das Insekt bekommt das Pollenpaket auf seinen Rüssel geklemmt und muss es komplett aus der Blüte herausziehen, schafft es das nicht muss es verenden&lt;br /&gt;
=====Pflege=====&lt;br /&gt;
kaum Pflege nötig, eventuell hochbinden, die Triebe sind eher weich, der Topf sollte groß genug sein, damit die Pflanze nicht kippt&lt;br /&gt;
=====Verwendbare Teile=====&lt;br /&gt;
Giftpflanze, nur bewundern&lt;br /&gt;
=====Inhaltsstoffe=====&lt;br /&gt;
Herzglycoside, Alkaloide&lt;br /&gt;
=====Status=====&lt;br /&gt;
anwesend&lt;br /&gt;
=====Literatur=====&lt;br /&gt;
=====Geschichte und Geschichten=====&lt;br /&gt;
Was für eine faszinierende Pflanze. Seidenpflanzen haben ganz unterschiedliche Wuchsformen, diese hier wächst ausdauernd ziemlich straff aufwärts, mit wenigen am Grunde verholzenden Trieben. Die schmalen wechselständigen Blätter sind grün mit einem ganz leichten Grauschimmer. Im oberen Bereich verzweigt sich die Pflanze, bildet in den Blattachseln Blütenknospen, die in kleinen Büscheln von vier bis sieben erscheinen. Die Blüten haben eine wachsartige Oberfläche und eine eigenwillige Form. Die fünf Kelchblätter sind außen behaart und weit zurück geschlagen, die Kronblätter wirken ein wenig starr. Bei Sonnenschein sind immer wieder glitzernde Nektartropfen zu sehen, die hauptsächlich Wespen anlocken. Der Pollen der Blüten ist in zwei kleinen Paketen verpackt und mit einem Bügel versehen, der sich auf den Nektar suchende Rüssel des Insekts klemmt. Dieses muss nun die Pollenpäckchen herausziehen, was in den meisten Fällen auch funktioniert. Ist das Insekt zu schwach, so verendet es in der Blüte.&lt;br /&gt;
Ist diese bestäubt, kann sich eine Frucht bilden, meist nur an einer der zu einem Büschel gehörenden Blüten. Der Stängel verbiegt sich und richtet den Fruchtansatz nach oben, der sieht erstmal wie ein winziger Igel aus. Im Verlauf einiger Wochen bläht sich die grüne Haut ballonartig auf, ist gespickt mit weichen langen Borsten. Die grüne Farbe bleibt bis zur Reife erhalten. Sind die Samen ausgereift, platzt der Ballon an einer Naht auf und gibt den Blick auf das innere frei. Anfangs sind die dunklen, abgeflachten Samen in zwei Reihen sauber sortiert, aber sobald sie abgetrocknet sind, fliegen sie an ihren zarten Haarschöpfen davon.&lt;br /&gt;
Die Pflanzen sind nicht frosthart, müssen den Winter also an geschütztem Ort verbringen, wobei ihnen helle 10°C durchaus reichen. Meine 2025 aus Samen gezogene Pflanze hat im ersten Jahr erst spät erste Blüten geöffnet und keine Frucht mehr ausreifen lassen. Im Sommer 2026 blüht sie üppig und ist voller Ballons, was sehr eigenwillig aussieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Mehrjährige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Baumwollseidenpflanze_(Gomphocarpus_fruticosus)&amp;diff=19872</id>
		<title>Baumwollseidenpflanze (Gomphocarpus fruticosus)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Baumwollseidenpflanze_(Gomphocarpus_fruticosus)&amp;diff=19872"/>
		<updated>2026-09-16T15:42:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=====Weitere Namen=====&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze1.jpg|miniatur|300px|Baumwollseidenpflanze, Wuchs (18.8.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze3.jpg|miniatur|450px|Baumwollseidenpflanze, Blüte (18.8.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze2.jpg|miniatur|450px|Baumwollseidenpflanze, Fruchtansatz(11.7.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze4.jpg|miniatur|300px|Baumwollseidenpflanze, Frucht (30.7.)]]&lt;br /&gt;
=====Botanischer Name=====&lt;br /&gt;
Gomphocarpus von griechisch gomphos - keilförmig, Nagel, Pflock (wegen der Blütenblätter) und karpos - Frucht, physocarpus von griechisch physa - Blase und karpos - Frucht, Erstbeschreibung 1838 durch Ernst Heinrich Friedrich Meyer (1791-1858) deutscher Botaniker&lt;br /&gt;
=====Englischer Name=====&lt;br /&gt;
Cottonseed&lt;br /&gt;
=====Familie=====&lt;br /&gt;
Hundsgiftgewächse, Apocynaceae&lt;br /&gt;
=====Verbreitung=====&lt;br /&gt;
südliches Afrika, Mosambik, eingebürgert in vielen warmen Gebieten, seit 1868 verwildert in Australien&lt;br /&gt;
=====Wuchs=====&lt;br /&gt;
ausdauernd, kräftige Pfahlwurzel, steil aufrechter Wuchs, im unteren Bereich kaum Verzweigungen, am Grund verholzend, Blätter wechselständig, schmal lanzettförmig, ganzrandig, Höhe etwa 1-1,5m, selten höher &lt;br /&gt;
=====Standort=====&lt;br /&gt;
am Naturstandort auf steinigen sandigen Böden, hier als Kübelpflanze, sonnig bis halbschattig&lt;br /&gt;
=====Blütezeit=====&lt;br /&gt;
am Naturstandort fast ganzjährig, hier Juni, Juli, August, September, Oktober&lt;br /&gt;
=====Blüte=====&lt;br /&gt;
4-7 Blüten an bis 3cm langen Stielchen, doldenartig in den Blattachseln, Kelchblätter außen behaart, zurückgeschlagen, Blütenfarbe weiß mit einem Hauch rosa, fünfzählig, wachsartige Oberfläche, sehr reich an Nektar, der teilweise glitzernd an der Blüte hängt, es handelt sich um sogenannte Klemmfallenblüten, bei denen sich die Pollen in zwei kleinen Paketen befinden, die mit einem Bügel verbunden sind&lt;br /&gt;
=====Fruchtreife=====&lt;br /&gt;
ab August&lt;br /&gt;
=====Frucht=====&lt;br /&gt;
5-8cm lange, ballonartig aufgeblasene Balgfrucht, außen mit weichen Borsten besetzt, bleibt bis zur Reife grün, innen hohl, beim Aufplatzen sind die Samen zunächst ordentlich in einer Zweierreihe sortiert, sobald sie abtrocknen, fliegen sie mit Hilfe ca 3cm langer seidiger Haare davon, meist wird nur aus einer der Blüten pro Büschel eine Frucht gebildet&lt;br /&gt;
=====Vermehrung=====&lt;br /&gt;
durch Aussaat&lt;br /&gt;
=====Frosthärte=====&lt;br /&gt;
nicht frosthart, kann kühl (ca 10°C) und hell überwintert werden&lt;br /&gt;
=====Tierische Besucher=====&lt;br /&gt;
Bestäubung hauptsächlich durch Faltenwespen, das Insekt bekommt das Pollenpaket auf seinen Rüssel geklemmt und muss es komplett aus der Blüte herausziehen, schafft es das nicht muss es verenden&lt;br /&gt;
=====Pflege=====&lt;br /&gt;
kaum Pflege nötig, eventuell hochbinden, die Triebe sind eher weich, der Topf sollte groß genug sein, damit die Pflanze nicht kippt&lt;br /&gt;
=====Verwendbare Teile=====&lt;br /&gt;
Giftpflanze, nur bewundern&lt;br /&gt;
=====Inhaltsstoffe=====&lt;br /&gt;
Herzglycoside, Alkaloide&lt;br /&gt;
=====Status=====&lt;br /&gt;
anwesend&lt;br /&gt;
=====Literatur=====&lt;br /&gt;
=====Geschichte und Geschichten=====&lt;br /&gt;
Was für eine faszinierende Pflanze. Seidenpflanzen haben ganz unterschiedliche Wuchsformen, diese hier wächst ausdauernd ziemlich straff aufwärts, mit wenigen am Grunde verholzenden Trieben. Die schmalen wechselständigen Blätter sind grün mit einem ganz leichten Grauschimmer. Im oberen Bereich verzweigt sich die Pflanze, bildet in den Blattachseln Blütenknospen, die in kleinen Büscheln von vier bis sieben erscheinen. Die Blüten haben eine wachsartige Oberfläche und eine eigenwillige Form. Die fünf Kelchblätter sind außen behaart und weit zurück geschlagen, die Kronblätter wirken ein wenig starr. Bei Sonnenschein sind immer wieder glitzernde Nektartropfen zu sehen, die hauptsächlich Wespen anlocken. Der Pollen der Blüten ist in zwei kleinen Paketen verpackt und mit einem Bügel versehen, der sich auf den Nektar suchende Rüssel des Insekts klemmt. Dieses muss nun die Pollenpäckchen herausziehen, was in den meisten Fällen auch funktioniert. Ist das Insekt zu schwach, so verendet es in der Blüte.&lt;br /&gt;
Ist diese bestäubt, kann sich eine Frucht bilden, meist nur an einer der zu einem Büschel gehörenden Blüten. Der Stängel verbiegt sich und richtet den Fruchtansatz nach oben, der sieht erstmal wie ein winziger Igel aus. Im Verlauf einiger Wochen bläht sich die grüne Haut ballonartig auf, ist gespickt mit weichen langen Borsten. Die grüne Farbe bleibt bis zur Reife erhalten. Sind die Samen ausgereift, platzt der Ballon an einer Naht auf und gibt den Blick auf das innere frei. Anfangs sind die dunklen, abgeflachten Samen in zwei Reihen sauber sortiert, aber sobald sie abgetrocknet sind, fliegen sie an ihren zarten Haarschöpfen davon.&lt;br /&gt;
Die Pflanzen sind nicht frosthart, müssen den Winter also an geschütztem Ort verbringen, wobei ihnen helle 10°C durchaus reichen. Meine aus Samen gezogene Pflanze hat im ersten Jahr erst spät erste Blüten geöffnet und keine Frucht mehr ausreifen lassen. Im zweiten Sommer blüht sie üppig und ist voller Ballons, was sehr eigenwillig aussieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Mehrjährige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
	</entry>
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		<id>https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Baumwollseidenpflanze_(Gomphocarpus_fruticosus)&amp;diff=19871</id>
		<title>Baumwollseidenpflanze (Gomphocarpus fruticosus)</title>
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		<updated>2026-09-16T15:17:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=====Weitere Namen=====&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze1.jpg|miniatur|300px|Baumwollseidenpflanze, Wuchs (18.8.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze3.jpg|miniatur|450px|Baumwollseidenpflanze, Blüte (18.8.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze2.jpg|miniatur|450px|Baumwollseidenpflanze, Fruchtansatz(11.7.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze4.jpg|miniatur|300px|Baumwollseidenpflanze, Frucht (30.7.)]]&lt;br /&gt;
=====Botanischer Name=====&lt;br /&gt;
Gomphocarpus von griechisch gomphos - keilförmig, Nagel, Pflock (wegen der Blütenblätter) und karpos - Frucht, physocarpus von griechisch physa - Blase und karpos - Frucht, Erstbeschreibung 1838 durch Ernst Heinrich Friedrich Meyer (1791-1858) deutscher Botaniker&lt;br /&gt;
=====Englischer Name=====&lt;br /&gt;
Cottonseed&lt;br /&gt;
=====Familie=====&lt;br /&gt;
Hundsgiftgewächse, Apocynaceae&lt;br /&gt;
=====Verbreitung=====&lt;br /&gt;
südliches Afrika, Mosambik, eingebürgert in vielen warmen Gebieten, seit 1868 verwildert in Australien&lt;br /&gt;
=====Wuchs=====&lt;br /&gt;
ausdauernd, kräftige Pfahlwurzel, steil aufrechter Wuchs, im unteren Bereich kaum Verzweigungen, am Grund verholzend, Blätter wechselständig, schmal lanzettförmig, ganzrandig, Höhe etwa 1-1,5m, selten höher &lt;br /&gt;
=====Standort=====&lt;br /&gt;
am Naturstandort auf steinigen sandigen Böden, hier als Kübelpflanze, sonnig bis halbschattig&lt;br /&gt;
=====Blütezeit=====&lt;br /&gt;
am Naturstandort fast ganzjährig, hier Juni, Juli, August, September, Oktober&lt;br /&gt;
=====Blüte=====&lt;br /&gt;
4-7 Blüten an bis 3cm langen Stielchen, doldenartig in den Blattachseln, Kelchblätter außen behaart, zurückgeschlagen, Blütenfarbe weiß mit einem Hauch rosa, fünfzählig, wachsartige Oberfläche, sehr reich an Nektar, der teilweise glitzernd an der Blüte hängt, es handelt sich um sogenannte Klemmfallenblüten, bei denen sich die Pollen in zwei kleinen Paketen befinden, die mit einem Bügel verbunden sind&lt;br /&gt;
=====Fruchtreife=====&lt;br /&gt;
ab August&lt;br /&gt;
=====Frucht=====&lt;br /&gt;
5-8cm lange, ballonartig aufgeblasene Balgfrucht, außen mit weichen Borsten besetzt, bleibt bis zur Reife grün, innen hohl, beim Aufplatzen sind die Samen zunächst ordentlich in einer Zweierreihe sortiert, sobald sie abtrocknen, fliegen sie mit Hilfe ca 3cm langer seidiger Haare davon, meist wird nur aus einer der Blüten pro Büschel eine Frucht gebildet&lt;br /&gt;
=====Vermehrung=====&lt;br /&gt;
durch Aussaat&lt;br /&gt;
=====Frosthärte=====&lt;br /&gt;
nicht frosthart, kann kühl (ca 10°C) und hell überwintert werden&lt;br /&gt;
=====Tierische Besucher=====&lt;br /&gt;
Bestäubung hauptsächlich durch Faltenwespen, das Insekt bekommt das Pollenpaket auf seinen Rüssel geklemmt und muss es komplett aus der Blüte herausziehen, schafft es das nicht muss es verenden&lt;br /&gt;
=====Pflege=====&lt;br /&gt;
kaum Pflege nötig, eventuell hochbinden, die Triebe sind eher weich, der Topf sollte groß genug sein, damit die Pflanze nicht kippt&lt;br /&gt;
=====Verwendbare Teile=====&lt;br /&gt;
Giftpflanze, nur bewundern&lt;br /&gt;
=====Inhaltsstoffe=====&lt;br /&gt;
Herzglycoside, Alkaloide&lt;br /&gt;
=====Status=====&lt;br /&gt;
anwesend&lt;br /&gt;
=====Literatur=====&lt;br /&gt;
=====Geschichte und Geschichten=====&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
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		<id>https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Datei:Baumwollseidenpflanze4.jpg&amp;diff=19870</id>
		<title>Datei:Baumwollseidenpflanze4.jpg</title>
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		<updated>2026-09-16T15:16:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
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		<id>https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Baumwollseidenpflanze_(Gomphocarpus_fruticosus)&amp;diff=19869</id>
		<title>Baumwollseidenpflanze (Gomphocarpus fruticosus)</title>
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		<updated>2026-09-16T15:16:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=====Weitere Namen=====&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze1.jpg|miniatur|300px|Baumwollseidenpflanze, Wuchs (18.8.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze3.jpg|miniatur|450px|Baumwollseidenpflanze, Blüte (18.8.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwollseidenpflanze2.jpg|miniatur|450px|Baumwollseidenpflanze, Fruchtansatz(11.7.)]]&lt;br /&gt;
=====Botanischer Name=====&lt;br /&gt;
Gomphocarpus von griechisch gomphos - keilförmig, Nagel, Pflock (wegen der Blütenblätter) und karpos - Frucht, physocarpus von griechisch physa - Blase und karpos - Frucht, Erstbeschreibung 1838 durch Ernst Heinrich Friedrich Meyer (1791-1858) deutscher Botaniker&lt;br /&gt;
=====Englischer Name=====&lt;br /&gt;
Cottonseed&lt;br /&gt;
=====Familie=====&lt;br /&gt;
Hundsgiftgewächse, Apocynaceae&lt;br /&gt;
=====Verbreitung=====&lt;br /&gt;
südliches Afrika, Mosambik, eingebürgert in vielen warmen Gebieten, seit 1868 verwildert in Australien&lt;br /&gt;
=====Wuchs=====&lt;br /&gt;
ausdauernd, kräftige Pfahlwurzel, steil aufrechter Wuchs, im unteren Bereich kaum Verzweigungen, am Grund verholzend, Blätter wechselständig, schmal lanzettförmig, ganzrandig, Höhe etwa 1-1,5m, selten höher &lt;br /&gt;
=====Standort=====&lt;br /&gt;
am Naturstandort auf steinigen sandigen Böden, hier als Kübelpflanze, sonnig bis halbschattig&lt;br /&gt;
=====Blütezeit=====&lt;br /&gt;
am Naturstandort fast ganzjährig, hier Juni, Juli, August, September, Oktober&lt;br /&gt;
=====Blüte=====&lt;br /&gt;
4-7 Blüten an bis 3cm langen Stielchen, doldenartig in den Blattachseln, Kelchblätter außen behaart, zurückgeschlagen, Blütenfarbe weiß mit einem Hauch rosa, fünfzählig, wachsartige Oberfläche, sehr reich an Nektar, der teilweise glitzernd an der Blüte hängt, es handelt sich um sogenannte Klemmfallenblüten, bei denen sich die Pollen in zwei kleinen Paketen befinden, die mit einem Bügel verbunden sind&lt;br /&gt;
=====Fruchtreife=====&lt;br /&gt;
ab August&lt;br /&gt;
=====Frucht=====&lt;br /&gt;
5-8cm lange, ballonartig aufgeblasene Balgfrucht, außen mit weichen Borsten besetzt, bleibt bis zur Reife grün, innen hohl, beim Aufplatzen sind die Samen zunächst ordentlich in einer Zweierreihe sortiert, sobald sie abtrocknen, fliegen sie mit Hilfe ca 3cm langer seidiger Haare davon, meist wird nur aus einer der Blüten pro Büschel eine Frucht gebildet&lt;br /&gt;
=====Vermehrung=====&lt;br /&gt;
durch Aussaat&lt;br /&gt;
=====Frosthärte=====&lt;br /&gt;
nicht frosthart, kann kühl (ca 10°C) und hell überwintert werden&lt;br /&gt;
=====Tierische Besucher=====&lt;br /&gt;
Bestäubung hauptsächlich durch Faltenwespen, das Insekt bekommt das Pollenpaket auf seinen Rüssel geklemmt und muss es komplett aus der Blüte herausziehen, schafft es das nicht muss es verenden&lt;br /&gt;
=====Pflege=====&lt;br /&gt;
kaum Pflege nötig, eventuell hochbinden, die Triebe sind eher weich, der Topf sollte groß genug sein, damit die Pflanze nicht kippt&lt;br /&gt;
=====Verwendbare Teile=====&lt;br /&gt;
Giftpflanze, nur bewundern&lt;br /&gt;
=====Inhaltsstoffe=====&lt;br /&gt;
Herzglycoside, Alkaloide&lt;br /&gt;
=====Status=====&lt;br /&gt;
anwesend&lt;br /&gt;
=====Literatur=====&lt;br /&gt;
=====Geschichte und Geschichten=====&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanna</name></author>
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		<id>https://susanna-komischke.de/pflanzenwiki/index.php?title=Datei:Baumwollseidenpflanze3.jpg&amp;diff=19868</id>
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		<author><name>Susanna</name></author>
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