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	<title>Helgoländer Wildkohl (Brassica oleracea ssp. oleracea) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-14T10:33:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Pflanzenwiki</subtitle>
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		<title>Susanna am 31. Dezember 2025 um 13:28 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-31T13:28:00Z</updated>

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Sobald genügend Blätter vorhanden sind, kann geerntet werden. Soll die Pflanze weiter wachsen, muss das Herz stehen bleiben. Auch wenn die Pflanzen alle aussehen wie Blattkohl, gibt es doch Unterschiede, die auf die im Genom des Wildkohls angelegten Möglichkeiten hindeuten. Die Farbe variiert von zartem hellgrün über dunkelgrün bis hin zu lila Tönen. Auch die Blattform weist Unterschiede auf, manche sind zart gebaut und ganz glatt, andere sind groß und derb oder sogar am Rand gekraust ähnlich wie Grünkohl. Im Herbst verlangsamt sich das Wachstum, die Blätter bekommen eine festere Konsistenz. So gewappnet geht der Wildkohl in den Winter, lässt sich vom Frost kaum beeindrucken. Sobald es im Frühjahr etwas milder wird, erscheinen junge zarte Blätter, die besonders lecker sind. Spätestens im Mai schiebt sich ein mächtiger Blütenstand bis anderthalb Meter in die Höhe. Er verzweigt sich wie ein großer Blumenstrauß und leuchtet bald in sattem Gelb. Die ungeöffneten Blütenknospen lassen sich wie Broccoli zubereiten, aber soviel auch geerntet wird, der Drang der Pflanze Samen zu bilden ist größer und sie schiebt ohne Ende Knospen nach, bis ihr Vorhaben von Erfolg gekrönt ist. Die Blüten sind bei vielen Insekten sehr beliebt und so ist ein ständiges Summen zu hören. Nach der Blüte bildet sich eine große Zahl langgezogener grüner Schoten, die mehrere runde Samen enthalten. Dürfen sie ausreifen und ausfallen, so erscheinen im Herbst und im folgenden Frühjahr die Sämlinge. Auch wenn die Pflanzen prinzipiell ausdauernd sind, werden sie doch mit der Zeit unansehnlich und sollten ersetzt werden. Das geschieht sinnvollerweise im Frühjahr, wenn der erste Austrieb der alten Pflanzen noch ein zartes Gemüse abgibt, ehe sie entfernt werden.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der Helgoländer Wildkohl gilt als der Vorfahre unserer heute gebräuchlichen Kohlarten. Das letzte Vorkommen der Pflanze in Deutschland befindet sich auf Helgoland, wo der Kohl in größeren Beständen an den Steilhängen der roten Sandsteinfelsen und im darunter liegenden Verwitterungsboden wächst. Weitere Vorkommen gibt es an der englischen Südküste und am Atlantik bis hinunter nach Spanien. Im Garten ist die Pflanze leicht aus Samen zu ziehen. Da sie ausdauernd ist, braucht sie einen Platz, an dem sie eine Weile stehen bleiben kann. Im ersten Jahr bildet der Kohl eine kräftige Blattrosette auf einem etwa fünfzig Zentimeter hohen Stamm. Der verholzt nach einiger Zeit mehr oder weniger stark. Sobald genügend Blätter vorhanden sind, kann geerntet werden. Soll die Pflanze weiter wachsen, muss das Herz stehen bleiben. Auch wenn die Pflanzen alle aussehen wie Blattkohl, gibt es doch Unterschiede, die auf die im Genom des Wildkohls angelegten Möglichkeiten hindeuten. Die Farbe variiert von zartem hellgrün über dunkelgrün bis hin zu lila Tönen. Auch die Blattform weist Unterschiede auf, manche sind zart gebaut und ganz glatt, andere sind groß und derb oder sogar am Rand gekraust ähnlich wie Grünkohl. Im Herbst verlangsamt sich das Wachstum, die Blätter bekommen eine festere Konsistenz. So gewappnet geht der Wildkohl in den Winter, lässt sich vom Frost kaum beeindrucken. Sobald es im Frühjahr etwas milder wird, erscheinen junge zarte Blätter, die besonders lecker sind. Spätestens im Mai schiebt sich ein mächtiger Blütenstand bis anderthalb Meter in die Höhe. Er verzweigt sich wie ein großer Blumenstrauß und leuchtet bald in sattem Gelb. Die ungeöffneten Blütenknospen lassen sich wie Broccoli zubereiten, aber soviel auch geerntet wird, der Drang der Pflanze Samen zu bilden ist größer und sie schiebt ohne Ende Knospen nach, bis ihr Vorhaben von Erfolg gekrönt ist. Die Blüten sind bei vielen Insekten sehr beliebt und so ist ein ständiges Summen zu hören. Nach der Blüte bildet sich eine große Zahl langgezogener grüner Schoten, die mehrere runde Samen enthalten. Dürfen sie ausreifen und ausfallen, so erscheinen im Herbst und im folgenden Frühjahr die Sämlinge. Auch wenn die Pflanzen prinzipiell ausdauernd sind, werden sie doch mit der Zeit unansehnlich und sollten ersetzt werden. Das geschieht sinnvollerweise im Frühjahr, wenn der erste Austrieb der alten Pflanzen noch ein zartes Gemüse abgibt, ehe sie entfernt werden.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Susanna</name></author>
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		<title>Susanna am 21. November 2025 um 16:24 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-21T16:24:45Z</updated>

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		<author><name>Susanna</name></author>
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Im ersten Jahr bildet der Kohl eine kräftige Blattrosette auf einem etwa &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;halbmeter &lt;/del&gt;hohen Stamm. Der verholzt nach einiger Zeit mehr oder weniger stark. Sobald genügend Blätter vorhanden sind, kann geerntet werden. Soll die Pflanze weiter wachsen, muss das Herz stehen bleiben. &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;An einem eher trockenen Standort nehmen &lt;/del&gt;die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Blätter durch Anthocyane eine ins &lt;/del&gt;lila &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;gehende Färbung an&lt;/del&gt;, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;bei feuchterem Boden bleiben sie grün&lt;/del&gt;. Im Herbst verlangsamt sich das Wachstum, die Blätter bekommen eine festere Konsistenz. So gewappnet geht der Wildkohl in den Winter, lässt sich vom Frost kaum beeindrucken. Sobald es im Frühjahr etwas milder wird, erscheinen junge zarte Blätter, die besonders lecker sind. Spätestens im Mai schiebt sich ein mächtiger Blütenstand bis anderthalb Meter in die Höhe. Er verzweigt sich wie ein großer Blumenstrauß und leuchtet bald in sattem Gelb. Die ungeöffneten Blütenknospen lassen sich wie Broccoli zubereiten, aber soviel auch geerntet wird, der Drang der Pflanze Samen zu bilden ist größer und sie schiebt ohne Ende Knospen nach, bis ihr Vorhaben von Erfolg gekrönt ist. Die Blüten sind bei vielen Insekten sehr beliebt und so ist ein ständiges Summen zu hören. Nach der Blüte bildet sich eine große Zahl langgezogener grüner Schoten, die mehrere runde Samen enthalten. Dürfen sie ausreifen und ausfallen, so erscheinen im Herbst und im folgenden Frühjahr die Sämlinge. Auch wenn die Pflanzen prinzipiell ausdauernd sind, werden sie doch mit der Zeit unansehnlich und sollten ersetzt werden. Das geschieht sinnvollerweise im Frühjahr, wenn der erste Austrieb der alten Pflanzen noch ein zartes Gemüse abgibt, ehe sie entfernt werden.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der Helgoländer Wildkohl gilt als der Vorfahre unserer heute gebräuchlichen Kohlarten. Das letzte Vorkommen der Pflanze in Deutschland befindet sich auf Helgoland, wo der Kohl in größeren Beständen an den Steilhängen der roten Sandsteinfelsen und im darunter liegenden Verwitterungsboden wächst. Weitere Vorkommen gibt es an der englischen Südküste und am Atlantik bis hinunter nach Spanien. Im Garten ist die Pflanze leicht aus Samen zu ziehen. Da sie ausdauernd ist, braucht sie einen Platz, an dem sie eine Weile stehen bleiben kann. Im ersten Jahr bildet der Kohl eine kräftige Blattrosette auf einem etwa &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;fünfzig Zentimeter &lt;/ins&gt;hohen Stamm. Der verholzt nach einiger Zeit mehr oder weniger stark. Sobald genügend Blätter vorhanden sind, kann geerntet werden. Soll die Pflanze weiter wachsen, muss das Herz stehen bleiben. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Auch wenn &lt;/ins&gt;die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Pflanzen alle aussehen wie Blattkohl, gibt es doch Unterschiede, die auf die im Genom des Wildkohls angelegten Möglichkeiten hindeuten. Die Farbe variiert von zartem hellgrün über dunkelgrün bis hin zu &lt;/ins&gt;lila &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Tönen. Auch die Blattform weist Unterschiede auf, manche sind zart gebaut und ganz glatt&lt;/ins&gt;, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;andere sind groß und derb oder sogar am Rand gekraust ähnlich wie Grünkohl&lt;/ins&gt;. Im Herbst verlangsamt sich das Wachstum, die Blätter bekommen eine festere Konsistenz. So gewappnet geht der Wildkohl in den Winter, lässt sich vom Frost kaum beeindrucken. Sobald es im Frühjahr etwas milder wird, erscheinen junge zarte Blätter, die besonders lecker sind. Spätestens im Mai schiebt sich ein mächtiger Blütenstand bis anderthalb Meter in die Höhe. Er verzweigt sich wie ein großer Blumenstrauß und leuchtet bald in sattem Gelb. Die ungeöffneten Blütenknospen lassen sich wie Broccoli zubereiten, aber soviel auch geerntet wird, der Drang der Pflanze Samen zu bilden ist größer und sie schiebt ohne Ende Knospen nach, bis ihr Vorhaben von Erfolg gekrönt ist. Die Blüten sind bei vielen Insekten sehr beliebt und so ist ein ständiges Summen zu hören. Nach der Blüte bildet sich eine große Zahl langgezogener grüner Schoten, die mehrere runde Samen enthalten. Dürfen sie ausreifen und ausfallen, so erscheinen im Herbst und im folgenden Frühjahr die Sämlinge. Auch wenn die Pflanzen prinzipiell ausdauernd sind, werden sie doch mit der Zeit unansehnlich und sollten ersetzt werden. Das geschieht sinnvollerweise im Frühjahr, wenn der erste Austrieb der alten Pflanzen noch ein zartes Gemüse abgibt, ehe sie entfernt werden.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Susanna</name></author>
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		<title>Susanna am 30. Januar 2022 um 13:50 Uhr</title>
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Sobald genügend Blätter vorhanden sind, kann geerntet werden. Soll die Pflanze weiter wachsen, muss das Herz stehen bleiben. An einem eher trockenen Standort nehmen die Blätter durch Anthocyane eine ins lila gehende Färbung an, bei feuchterem Boden bleiben sie grün. Im Herbst verlangsamt sich das Wachstum, die Blätter bekommen eine festere Konsistenz. So gewappnet geht der Wildkohl in den Winter, lässt sich vom Frost kaum beeindrucken. Sobald es im Frühjahr etwas milder wird, erscheinen junge zarte Blätter, die besonders lecker sind. Spätestens im Mai schiebt sich ein mächtiger Blütenstand bis anderthalb Meter in die Höhe. Er verzweigt sich wie ein großer Blumenstrauß und leuchtet bald in sattem Gelb. Die ungeöffneten Blütenknospen lassen sich wie Broccoli zubereiten, aber soviel auch geerntet wird, der Drang der Pflanze Samen zu bilden ist größer und sie schiebt ohne Ende Knospen nach, bis ihr Vorhaben von Erfolg gekrönt ist. Die Blüten sind bei vielen Insekten sehr beliebt und so ist ein ständiges Summen zu hören. Nach der Blüte bildet sich eine große Zahl langgezogener grüner &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Hülsen&lt;/del&gt;, die mehrere runde Samen enthalten. Dürfen sie ausreifen und ausfallen, so erscheinen im Herbst und im folgenden Frühjahr die Sämlinge. Auch wenn die Pflanzen prinzipiell ausdauernd sind, werden sie doch mit der Zeit unansehnlich und sollten ersetzt werden. Das geschieht sinnvollerweise im Frühjahr, wenn der erste Austrieb der alten Pflanzen noch ein zartes Gemüse abgibt, ehe sie entfernt werden.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der Helgoländer Wildkohl gilt als der Vorfahre unserer heute gebräuchlichen Kohlarten. Das letzte Vorkommen der Pflanze in Deutschland befindet sich auf Helgoland, wo der Kohl in größeren Beständen an den Steilhängen der roten Sandsteinfelsen und im darunter liegenden Verwitterungsboden wächst. Weitere Vorkommen gibt es an der englischen Südküste und am Atlantik bis hinunter nach Spanien. Im Garten ist die Pflanze leicht aus Samen zu ziehen. Da sie ausdauernd ist, braucht sie einen Platz, an dem sie eine Weile stehen bleiben kann. Im ersten Jahr bildet der Kohl eine kräftige Blattrosette auf einem etwa halbmeter hohen Stamm. Der verholzt nach einiger Zeit mehr oder weniger stark. Sobald genügend Blätter vorhanden sind, kann geerntet werden. Soll die Pflanze weiter wachsen, muss das Herz stehen bleiben. An einem eher trockenen Standort nehmen die Blätter durch Anthocyane eine ins lila gehende Färbung an, bei feuchterem Boden bleiben sie grün. Im Herbst verlangsamt sich das Wachstum, die Blätter bekommen eine festere Konsistenz. So gewappnet geht der Wildkohl in den Winter, lässt sich vom Frost kaum beeindrucken. Sobald es im Frühjahr etwas milder wird, erscheinen junge zarte Blätter, die besonders lecker sind. Spätestens im Mai schiebt sich ein mächtiger Blütenstand bis anderthalb Meter in die Höhe. Er verzweigt sich wie ein großer Blumenstrauß und leuchtet bald in sattem Gelb. Die ungeöffneten Blütenknospen lassen sich wie Broccoli zubereiten, aber soviel auch geerntet wird, der Drang der Pflanze Samen zu bilden ist größer und sie schiebt ohne Ende Knospen nach, bis ihr Vorhaben von Erfolg gekrönt ist. Die Blüten sind bei vielen Insekten sehr beliebt und so ist ein ständiges Summen zu hören. Nach der Blüte bildet sich eine große Zahl langgezogener grüner &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Schoten&lt;/ins&gt;, die mehrere runde Samen enthalten. Dürfen sie ausreifen und ausfallen, so erscheinen im Herbst und im folgenden Frühjahr die Sämlinge. Auch wenn die Pflanzen prinzipiell ausdauernd sind, werden sie doch mit der Zeit unansehnlich und sollten ersetzt werden. Das geschieht sinnvollerweise im Frühjahr, wenn der erste Austrieb der alten Pflanzen noch ein zartes Gemüse abgibt, ehe sie entfernt werden.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Susanna</name></author>
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		<title>Susanna am 30. Januar 2022 um 13:37 Uhr</title>
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		<updated>2022-01-30T13:37:43Z</updated>

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Sobald genügend Blätter vorhanden sind, kann geerntet werden. Soll die Pflanze weiter wachsen, muss das Herz stehen bleiben. An einem eher trockenen Standort nehmen die Blätter durch Anthocyane eine ins lila gehende Färbung an, bei feuchterem Boden bleiben sie grün. Im Herbst verlangsamt sich das Wachstum, die Blätter bekommen eine festere Konsistenz. So gewappnet geht der Wildkohl in den Winter, lässt sich vom Frost kaum beeindrucken. Sobald es im Frühjahr etwas milder wird, erscheinen junge zarte Blätter, die besonders lecker sind. Spätestens im Mai schiebt sich ein mächtiger Blütenstand bis anderthalb Meter in die Höhe. Er verzweigt sich wie ein großer Blumenstrauß und leuchtet bald in sattem Gelb. Die ungeöffneten Blütenknospen lassen sich wie Broccoli zubereiten, aber soviel auch geerntet wird, der Drang der Pflanze Samen zu bilden ist größer und sie schiebt ohne Ende Knospen nach, bis ihr Vorhaben von Erfolg gekrönt ist. Die Blüten sind bei vielen Insekten sehr beliebt und so ist ein ständiges Summen zu hören. Nach der Blüte bildet sich eine große Zahl langgezogener grüner &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Kapseln&lt;/del&gt;, die mehrere runde Samen enthalten. Dürfen sie ausreifen und ausfallen, so erscheinen im Herbst und im folgenden Frühjahr die Sämlinge. Auch wenn die Pflanzen prinzipiell ausdauernd sind, werden sie doch mit der Zeit unansehnlich und sollten ersetzt werden. Das geschieht sinnvollerweise im Frühjahr, wenn der erste Austrieb der alten Pflanzen noch ein zartes Gemüse abgibt, ehe sie entfernt werden.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der Helgoländer Wildkohl gilt als der Vorfahre unserer heute gebräuchlichen Kohlarten. Das letzte Vorkommen der Pflanze in Deutschland befindet sich auf Helgoland, wo der Kohl in größeren Beständen an den Steilhängen der roten Sandsteinfelsen und im darunter liegenden Verwitterungsboden wächst. Weitere Vorkommen gibt es an der englischen Südküste und am Atlantik bis hinunter nach Spanien. Im Garten ist die Pflanze leicht aus Samen zu ziehen. Da sie ausdauernd ist, braucht sie einen Platz, an dem sie eine Weile stehen bleiben kann. Im ersten Jahr bildet der Kohl eine kräftige Blattrosette auf einem etwa halbmeter hohen Stamm. Der verholzt nach einiger Zeit mehr oder weniger stark. Sobald genügend Blätter vorhanden sind, kann geerntet werden. Soll die Pflanze weiter wachsen, muss das Herz stehen bleiben. An einem eher trockenen Standort nehmen die Blätter durch Anthocyane eine ins lila gehende Färbung an, bei feuchterem Boden bleiben sie grün. Im Herbst verlangsamt sich das Wachstum, die Blätter bekommen eine festere Konsistenz. So gewappnet geht der Wildkohl in den Winter, lässt sich vom Frost kaum beeindrucken. Sobald es im Frühjahr etwas milder wird, erscheinen junge zarte Blätter, die besonders lecker sind. Spätestens im Mai schiebt sich ein mächtiger Blütenstand bis anderthalb Meter in die Höhe. Er verzweigt sich wie ein großer Blumenstrauß und leuchtet bald in sattem Gelb. Die ungeöffneten Blütenknospen lassen sich wie Broccoli zubereiten, aber soviel auch geerntet wird, der Drang der Pflanze Samen zu bilden ist größer und sie schiebt ohne Ende Knospen nach, bis ihr Vorhaben von Erfolg gekrönt ist. Die Blüten sind bei vielen Insekten sehr beliebt und so ist ein ständiges Summen zu hören. Nach der Blüte bildet sich eine große Zahl langgezogener grüner &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Hülsen&lt;/ins&gt;, die mehrere runde Samen enthalten. Dürfen sie ausreifen und ausfallen, so erscheinen im Herbst und im folgenden Frühjahr die Sämlinge. Auch wenn die Pflanzen prinzipiell ausdauernd sind, werden sie doch mit der Zeit unansehnlich und sollten ersetzt werden. Das geschieht sinnvollerweise im Frühjahr, wenn der erste Austrieb der alten Pflanzen noch ein zartes Gemüse abgibt, ehe sie entfernt werden.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Susanna</name></author>
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		<title>Susanna am 15. Juni 2021 um 16:52 Uhr</title>
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		<updated>2021-06-15T16:52:05Z</updated>

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&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-deleted&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;*       Butter bei mittlerer Hitze schmelzen, Salz, Zucker und zerdrückten Knoblauch in der Butter schwenken bis sich Salz und Zucker gelöst haben, Schoten zugeben, kurz durchrühren und bei niedriger Hitze etwa 15 min dünsten &lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Susanna</name></author>
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