Bleiwurz (Ceratostigma plumbaginoides)

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Weitere Namen

Bleiwurz, Austrieb (27.4.)
Bleiwurz, Blüte (2.8.)
Bleiwurz, Blüte (13.10.)
Bleiwurz, Samenstand (15.10.)
Bleiwurz, Herbstfärbung (7.11.)

Kriechende Hornnarbe, Chinesische Bleiwurz

Botanischer Name

»Ceratostigma« von gr. keras - Horn und gr. stigma - Narbe (die 5 Narben der Blüte sind nadelförmig verlängert), »plumbagoides« von lat. plumbago - Bleifarbe, Bleiglanz, Erstbeschreibung 1833 durch Alexander von Bunge (1803-1890) deutsch-russischer Botaniker

Englischer Name

Blue-flowered Leadwort

Familie

Bleiwurzgewächse, Plumbaginaceae

Verbreitung

West-China

Wuchs

niedrige ausdauernde Staude, breitet sich über Wurzelschösslinge aus (Bodendecker), bis 20cm hoch, Blütenstand kaum höher

Standort

sonnig bis halbschattig, normaler Gartenboden, kommt gut mit Trockenheit zu Recht

Blütezeit

(August), September, Oktober

Blüte

endständiger kopfiger Blütenstand mit kleinen Ähren aus denen jeweils eine einzelne intensiv blaue Blüte wächst

Fruchtreife

Frucht

Kapselfrucht

Vermehrung

Teilung von größeren Pflanzen

Frosthärte

teilweise grün überwinternd, sonst oberirdisch absterbend, Neuaustrieb im Frühjahr

Tierische Besucher

Bestäubung durch Schwebfliegen

Pflege

kaum Pflege nötig

Verwendbare Teile

Inhaltsstoffe

Status

anwesend

Literatur

Geschichte und Geschichten

Was für ein Blau! Und das auch noch im Herbst, wo die Farbenpracht des Sommers längst schmerzliche Lücken hinterlässt. Mauern und Steingärten sind der optimale Ort für diese niedrig bleibende ausdauernde Pflanze, die im Laufe der Jahre ein einnehmendes Wesen zeigen kann und sich über Ausläufer ihren Weg sucht. Das ist ihr kaum übel zu nehmen, wenn sie einen mit diesen blauen Augen ansieht. Neben der Blüte ist auch die fast gleichzeitig einsetzende Verfärbung der Blätter sehr ansehnlich. Im Frühjahr wird der abgestorbene Bewuchs zurück geschnitten um Platz für den Neuaustrieb zu machen, bei größeren Flächen kann auch alles bleiben wie es ist.