Gekielter Lauch (Allium carinatum): Unterschied zwischen den Versionen
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lockerer doldenartiger Blütenstand | die Knospen sind von zwei schnabelartigen Hüllblättern geschützt, deren eines deutlich länger ist als das andere, lockerer doldenartiger Blütenstand dreizählige lila Einzelblüten auf recht langen dünnen Stängeln, meist steril, zwischen den Blüten sitzen Brutzwiebeln (meist mehr als Blüten), die nach hinten aufgeklappten Hüllblätter trocknen ab, bleiben aber am Stängel bestehen | ||
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durch Brutzwiebeln, die ober- wie auch unterirdisch entstehen | durch Brutzwiebeln, die ober- wie auch unterirdisch entstehen und schnell größere Flächen besetzen können | ||
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oberirdisch absterbend, Zwiebel frosthart | oberirdisch absterbend, Zwiebel frosthart | ||
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Bestäubung durch Hummeln, Bienen und Tagfalter | Bestäubung durch Hummeln, Bienen und Tagfalter | ||
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kaum Pflege nötig, | kaum Pflege nötig, wo sich die Pflanzen zu sehr ausbreiten rechtzeitig eingreifen und in die Küche tragen... | ||
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Blätter wie auch Brutzwiebeln als Salatzutat oder im Kräuterquark, Verwendung wie Schnittlauch | Blätter wie auch Brutzwiebeln als Salatzutat oder im Kräuterquark, Verwendung wie Schnittlauch | ||
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Vitamine, Mineralien | Vitamine, Mineralien | ||
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anwesend | anwesend, Jungpflanzen vorhanden | ||
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* Wildpflanzen für jeden Garten S.89, Reinhard Witt (1994) | * Wildpflanzen für jeden Garten S.89, Reinhard Witt (1994) | ||
Aktuelle Version vom 6. Juni 2026, 16:10 Uhr
Weitere Namen



Kiellauch
Botanischer Name
»Allium« lat. Lauch, Knoblauch, »carinatum« von lat. carinatus - kielförmig, Erstbeschreibung 1753 durch Carl von Linné (1707-1778) schwedischer Naturforscher
Englischer Name
Keeled Garlic, Witch's Garlic
Familie
Lauchgewächse, Alliaceae
Verbreitung
Süd- und Mitteleuropa
Wuchs
ausdauernd, schmale kaum verdickte Zwiebel, Austrieb sobald kein Frost herrscht, oft schon Ende Januar, 20-25cm lange schmale rinnige Blätter, unterseits gekielt, nicht hohl
Standort
sonnig, trockener, eher magerer Standort, gern auf Lehm oder Kies, Freiflächen ohne zu hohen Bewuchs, Moorwiesen
Blütezeit
Juni, Juli, August
Blüte
die Knospen sind von zwei schnabelartigen Hüllblättern geschützt, deren eines deutlich länger ist als das andere, lockerer doldenartiger Blütenstand dreizählige lila Einzelblüten auf recht langen dünnen Stängeln, meist steril, zwischen den Blüten sitzen Brutzwiebeln (meist mehr als Blüten), die nach hinten aufgeklappten Hüllblätter trocknen ab, bleiben aber am Stängel bestehen
Fruchtreife
August, September
Frucht
da die Blüten meist steril sind werden nur selten Samen ausgebildet, Samen dunkel und kantig
Vermehrung
durch Brutzwiebeln, die ober- wie auch unterirdisch entstehen und schnell größere Flächen besetzen können
Frosthärte
oberirdisch absterbend, Zwiebel frosthart
Tierische Besucher
Bestäubung durch Hummeln, Bienen und Tagfalter
Pflege
kaum Pflege nötig, wo sich die Pflanzen zu sehr ausbreiten rechtzeitig eingreifen und in die Küche tragen...
Verwendbare Teile
Blätter wie auch Brutzwiebeln als Salatzutat oder im Kräuterquark, Verwendung wie Schnittlauch
Inhaltsstoffe
Vitamine, Mineralien
Status
anwesend, Jungpflanzen vorhanden
Literatur
- Wildpflanzen für jeden Garten S.89, Reinhard Witt (1994)
Geschichte und Geschichten
Der Gekielte Lauch ist eine eher zierliche Erscheinung, die Pflanzen brauchen für eine dauerhafte Ansiedlung im Garten einen offenen stickstoffarmen Standort und viel Sonne. Die kleinen schmalen Zwiebeln überdauern im Boden und häufig sind auch im Winter einzelne grüne Halme zu sehen. Die schmalen, grasartigen Blätter sehen aus, als wären sie in der Mitte längs gefaltet, daher der Name. Die im Hochsommer erscheinenden Blüten sind anfangs von einem langen dünnen, spitz zulaufenden Häutchen umgeben, das die Knospen deutlich überragt, im Laufe des Blütenwachstums aufreißt und nach zwei Seiten nach hinten klappt. Die lila Blüten, aus denen die Staubgefäße deutlich hervorschauen sind meist steril und setzen kaum Samen an. Zwischen den Blüten befinden sich viele Brutzwiebeln, die irgendwann abfallen und zur Verbreitung der Pflanze beitragen. Da, wo sie sich wohl fühlt bildet sie nach wenigen Jahren so dichte Bestände, dass einer Verwendung in der Küche nichts im Wege steht.