Baumwollseidenpflanze (Gomphocarpus physocarpus): Unterschied zwischen den Versionen
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=====Weitere Namen===== | =====Weitere Namen===== | ||
=====Botanischer Name===== | =====Botanischer Name===== | ||
Gomphocarpus von griechisch gomphos - keilförmig, Nagel, Pflock (wegen der Blütenblätter) und karpos - Frucht, physocarpus von griechisch physa - Blase und karpos - Frucht, Erstbeschreibung 1838 durch Ernst Heinrich Friedrich Meyer | |||
=====Englischer Name===== | =====Englischer Name===== | ||
=====Familie===== | =====Familie===== | ||
Hundsgiftgewächse, Apocynaceae | |||
=====Verbreitung===== | =====Verbreitung===== | ||
südliches Afrika, Mosambik, eingebürgert in vielen warmen Gebieten, seit 1868 verwildert in Australien | |||
=====Wuchs===== | =====Wuchs===== | ||
ausdauernd, kräftige Pfahlwurzel, steil aufrechter Wuchs, im unteren Bereich kaum Verzweigungen, am Grund verholzend, Blätter wechselständig, schmal lanzettförmig, ganzrandig, Höhe etwa 1-1,5m, | |||
=====Standort===== | =====Standort===== | ||
am Naturstandort auf steinigen sandigen Böden, hier als Kübelpflanze, sonnig bis halbschattig | |||
=====Blütezeit===== | =====Blütezeit===== | ||
am Naturstandort fast ganzjährig, hier Juni, Juli, August, September, Oktober | |||
=====Blüte===== | =====Blüte===== | ||
4-7 Blüten an bis 3cm langen Stielchen, doldenartig in den Blattachseln, Kelchblätter außen behaart, zurückgeschlagen, Blütenfarbe weiß mit einem Hauch rosa, fünfzählig, wachsartige Oberfläche, es handelt sich um sogenannte Klemmfallenblüten, bei denen sich die Pollen in zwei kleinen Paketen befinden, die mit einem Bügel verbunden sind | |||
=====Fruchtreife===== | =====Fruchtreife===== | ||
ab August | |||
=====Frucht===== | =====Frucht===== | ||
5-8cm lange, aufgeblasene Ballonfrucht, außen mit weichen Borsten besetzt, bleibt bis zur Reife grün, innen hohl, beim Aufplatzen sind die Samen zunächst ordentlich in einer Zweierreihe sortiert, sobald sie abtrocknen, fliegen sie mit Hilfe ca 3cm langer seidiger Haare davon | |||
=====Vermehrung===== | =====Vermehrung===== | ||
durch Aussaat | |||
=====Frosthärte===== | =====Frosthärte===== | ||
nicht frosthart, kann kühl (ca 10°C) und hell überwintert werden | |||
=====Tierische Besucher===== | =====Tierische Besucher===== | ||
Bestäubung hauptsächlich durch Faltenwespen, das Insekt bekommt das Pollenpaket auf seinen Rüssel geklemmt und muss es komplett aus der Blüte herausziehen, schafft es das nicht muss es verenden | |||
=====Pflege===== | =====Pflege===== | ||
kaum Pflege nötig, eventuell hochbinden, die Triebe sind eher weich, der Topf sollte groß genug sein, damit die Pflanze nicht kippt | |||
=====Verwendbare Teile===== | =====Verwendbare Teile===== | ||
Giftpflanze, nur bewundern | |||
=====Inhaltsstoffe===== | =====Inhaltsstoffe===== | ||
Herzglycoside, Alkaloide | |||
=====Status===== | =====Status===== | ||
anwesend | |||
=====Literatur===== | =====Literatur===== | ||
=====Geschichte und Geschichten===== | =====Geschichte und Geschichten===== | ||
Version vom 16. September 2026, 04:50 Uhr
Weitere Namen
Botanischer Name
Gomphocarpus von griechisch gomphos - keilförmig, Nagel, Pflock (wegen der Blütenblätter) und karpos - Frucht, physocarpus von griechisch physa - Blase und karpos - Frucht, Erstbeschreibung 1838 durch Ernst Heinrich Friedrich Meyer
Englischer Name
Familie
Hundsgiftgewächse, Apocynaceae
Verbreitung
südliches Afrika, Mosambik, eingebürgert in vielen warmen Gebieten, seit 1868 verwildert in Australien
Wuchs
ausdauernd, kräftige Pfahlwurzel, steil aufrechter Wuchs, im unteren Bereich kaum Verzweigungen, am Grund verholzend, Blätter wechselständig, schmal lanzettförmig, ganzrandig, Höhe etwa 1-1,5m,
Standort
am Naturstandort auf steinigen sandigen Böden, hier als Kübelpflanze, sonnig bis halbschattig
Blütezeit
am Naturstandort fast ganzjährig, hier Juni, Juli, August, September, Oktober
Blüte
4-7 Blüten an bis 3cm langen Stielchen, doldenartig in den Blattachseln, Kelchblätter außen behaart, zurückgeschlagen, Blütenfarbe weiß mit einem Hauch rosa, fünfzählig, wachsartige Oberfläche, es handelt sich um sogenannte Klemmfallenblüten, bei denen sich die Pollen in zwei kleinen Paketen befinden, die mit einem Bügel verbunden sind
Fruchtreife
ab August
Frucht
5-8cm lange, aufgeblasene Ballonfrucht, außen mit weichen Borsten besetzt, bleibt bis zur Reife grün, innen hohl, beim Aufplatzen sind die Samen zunächst ordentlich in einer Zweierreihe sortiert, sobald sie abtrocknen, fliegen sie mit Hilfe ca 3cm langer seidiger Haare davon
Vermehrung
durch Aussaat
Frosthärte
nicht frosthart, kann kühl (ca 10°C) und hell überwintert werden
Tierische Besucher
Bestäubung hauptsächlich durch Faltenwespen, das Insekt bekommt das Pollenpaket auf seinen Rüssel geklemmt und muss es komplett aus der Blüte herausziehen, schafft es das nicht muss es verenden
Pflege
kaum Pflege nötig, eventuell hochbinden, die Triebe sind eher weich, der Topf sollte groß genug sein, damit die Pflanze nicht kippt
Verwendbare Teile
Giftpflanze, nur bewundern
Inhaltsstoffe
Herzglycoside, Alkaloide
Status
anwesend