Baumwollseidenpflanze (Gomphocarpus physocarpus): Unterschied zwischen den Versionen

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=====Botanischer Name=====
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Gomphocarpus von griechisch gomphos - keilförmig, Nagel, Pflock (wegen der Blütenblätter) und karpos - Frucht, physocarpus von griechisch physa - Blase und karpos - Frucht, Erstbeschreibung 1838 durch Ernst Heinrich Friedrich Meyer (1791-1858) deutscher Botaniker
Gomphocarpus von griechisch gomphos - keilförmig, Nagel, Pflock (wegen der Blütenblätter) und karpos - Frucht, physocarpus von griechisch physa - Blase und karpos - Frucht, Erstbeschreibung 1838 durch Ernst Heinrich Friedrich Meyer (1791-1858) deutscher Botaniker

Version vom 16. September 2026, 15:11 Uhr

Weitere Namen
Baumwollseidenpflanze, Wuchs (18.8.)
Botanischer Name

Gomphocarpus von griechisch gomphos - keilförmig, Nagel, Pflock (wegen der Blütenblätter) und karpos - Frucht, physocarpus von griechisch physa - Blase und karpos - Frucht, Erstbeschreibung 1838 durch Ernst Heinrich Friedrich Meyer (1791-1858) deutscher Botaniker

Englischer Name

Cottonseed

Familie

Hundsgiftgewächse, Apocynaceae

Verbreitung

südliches Afrika, Mosambik, eingebürgert in vielen warmen Gebieten, seit 1868 verwildert in Australien

Wuchs

ausdauernd, kräftige Pfahlwurzel, steil aufrechter Wuchs, im unteren Bereich kaum Verzweigungen, am Grund verholzend, Blätter wechselständig, schmal lanzettförmig, ganzrandig, Höhe etwa 1-1,5m, selten höher

Standort

am Naturstandort auf steinigen sandigen Böden, hier als Kübelpflanze, sonnig bis halbschattig

Blütezeit

am Naturstandort fast ganzjährig, hier Juni, Juli, August, September, Oktober

Blüte

4-7 Blüten an bis 3cm langen Stielchen, doldenartig in den Blattachseln, Kelchblätter außen behaart, zurückgeschlagen, Blütenfarbe weiß mit einem Hauch rosa, fünfzählig, wachsartige Oberfläche, sehr reich an Nektar, der teilweise glitzernd an der Blüte hängt, es handelt sich um sogenannte Klemmfallenblüten, bei denen sich die Pollen in zwei kleinen Paketen befinden, die mit einem Bügel verbunden sind

Fruchtreife

ab August

Frucht

5-8cm lange, ballonartig aufgeblasene Balgfrucht, außen mit weichen Borsten besetzt, bleibt bis zur Reife grün, innen hohl, beim Aufplatzen sind die Samen zunächst ordentlich in einer Zweierreihe sortiert, sobald sie abtrocknen, fliegen sie mit Hilfe ca 3cm langer seidiger Haare davon, meist wird nur aus einer der Blüten pro Büschel eine Frucht gebildet

Vermehrung

durch Aussaat

Frosthärte

nicht frosthart, kann kühl (ca 10°C) und hell überwintert werden

Tierische Besucher

Bestäubung hauptsächlich durch Faltenwespen, das Insekt bekommt das Pollenpaket auf seinen Rüssel geklemmt und muss es komplett aus der Blüte herausziehen, schafft es das nicht muss es verenden

Pflege

kaum Pflege nötig, eventuell hochbinden, die Triebe sind eher weich, der Topf sollte groß genug sein, damit die Pflanze nicht kippt

Verwendbare Teile

Giftpflanze, nur bewundern

Inhaltsstoffe

Herzglycoside, Alkaloide

Status

anwesend

Literatur
Geschichte und Geschichten