Weißes Bilsenkraut (Hyoscyamus albus): Unterschied zwischen den Versionen
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* Giftpflanzen Pflanzengifte S.395, Roth, Daunderer, Kormann (1994) | * Giftpflanzen Pflanzengifte S.395, Roth, Daunderer, Kormann (1994) | ||
* Taschenlexikon der Mittelmeerflora S.170, Ruprecht und Irene Düll (2007) | |||
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Version vom 23. Januar 2018, 20:06 Uhr
Weitere Namen
Teufelskraut, Schlafkraut
Botanischer Name
»Hyoscyamus« von gr.hys und kyamos - Saubohne, möglicherweise auf die Form der Samenkapsel anspielend, »alba« lat. weiß
Englischer Name
Yellow Henbane, Belene
Familie
Nachtschattengewächse, Solanaceae
Verbreitung
Südeuropa, Mittelmeergebiet
Wuchs
hier einjährig, weich behaarte elliptische Blätter flach am Boden aufliegend, Blütenstand sparrig bis30cm hoch, ganze Pflanze (besonders bei Regenwetter) sehr unangenehm riechend
Standort
sonnig, eher magerer Boden
Blütezeit
(Juni), Juli, August, (September)
Blüte
blassgelbe Trichterblüte in einseitwendigem Blütenstand, der sich während der Blüte verlängert
Fruchtreife
September, Oktober
Frucht
Kapsel mit Deckel, öffnet sich erst bei Vollreife, Streufrucht, kleine hell graue runzelige Samen
Vermehrung
durch Selbstaussaat, Aussaat im Frühjahr im Haus
Frosthärte
Pflanze hier einjährig, bei Frost absterbend, Samen frosthart
Tierische Besucher
Bestäubung durch Hummeln und Bienen, Jungpflanzen sind bei Schnecken beliebt
Pflege
keine Pflege nötig
Verwendbare Teile
Trockene Samenstände als Dekoration, sonst Hände weg, Pflanze ist tödlich giftig
Inhaltsstoffe
Hyoscyamin, Atropin, Scopolamin, weitere Alkaloide
Status
im Sommer anwesend
Literatur
- Giftpflanzen Pflanzengifte S.395, Roth, Daunderer, Kormann (1994)
- Taschenlexikon der Mittelmeerflora S.170, Ruprecht und Irene Düll (2007)