Goldgelber Hammerstrauch (Cestrum aurantiacum)
Weitere Namen

Orangenjessamine, Gelber Cestrum
Botanischer Name
Cestrum - von gr. kestron - spitzes Eisen, Pfriem (zwischen den Staubblättern befindet sich ein spitzer Fortsatz), aurantiacum - von lat. aurantiacus - orangerot, Erstbeschreibung durch John Lindley (1799-1865) englischer Botaniker
Englischer Name
Orange Cestrum
Familie
Nachtschattengewächse, Solanaceae
Verbreitung
Mexiko, Zentralamerika
Wuchs
ausdauernd, verholzend, etwas sparriger Wuchs, Laubblätter wechselständig, kurz gestielt, breit lanzettlich
Standort
Kübelpflanze, sonnig bis halbschattig
Blütezeit
(Juni),Juli, August, (September)
Blüte
kleine orangegelbe Blüten in dichten endständigen Büscheln, die sich während der Blüte verlängern, intensiv nach Orangenschalenöl duftend
Fruchtreife
Frucht
Vermehrung
durch Stecklinge (am Besten im Frühjahr)
Frosthärte
nicht frosthart, kann hell und kühl (um 10°C) überwintert werden
Tierische Besucher
Pflege
kaum Pflege nötig, Rückschnitt, wenn die Pflanze zu groß wird, im Sommer recht durstig
Verwendbare Teile
Giftpflanze
Inhaltsstoffe
Status
anwesend
Literatur
Geschichte und Geschichten
Eine Entdeckung des Jahres 2026. Einige Cestrum-Arten stehen schon im Sommer auf meiner Terrasse, so wollte ich eine weitere Art ausprobieren. Die kleine Pflanze bekam einen ihrer Größe angemessenen Topf und fing gleich an zu wachsen. Wie die anderen Familienmitglieder ist auch hier der Wuchs ein wenig sparrig, als könnte sich die Pflanze nicht für eine Richtung entscheiden. Schon im Juni entwickelten sich an den Triebenden die ersten Knospen in dichten Büscheln. Beim Aufblühen überraschte mich als erstes die Farbe, ein leuchtendes orange. Die einzelnen Blüten sind winzig, die Kronblätter etwa einen Zentimeter weit verwachsen, fünf bis sieben zugespitzte Zipfel breiten sich am Ende aus. Nicht wirklich spektakulär. Ganz besonders hingegen ist der Duft, den die Blüten in der Abenddämmerung und nachts verströmen. Sie riechen intensiv nach Orangenschale.