Gewöhnliches Habichtskraut (Hieracium lachenalii)

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Weitere Namen

Gewöhnliches Habichtskraut, Austrieb (26.4.)
Gewöhnliches Habichtskraut, Blütenknospen (4.7.)
Gewöhnliches Habichtskraut, Blüte (23.7.)
Gewöhnliches Habichtskraut, Samenstand (9.8.)

Lachenal-Habichtskraut

Botanischer Name

»Hieracium« gr. hierax - Falke, Habicht, »lachenalii« nach Werner de Lachenal (1736-1800), schweizer Botaniker

Englischer Name

Common Hawkweed

Familie

Korbblütler, Asteraceae

Verbreitung

ganz Europa mit Ausnahme von Island und Nordskandinavien

Wuchs

ausdauernd, schmal lanzettliche, gezähnte, schwach behaarte Blätter, Stängel straff aufrecht, an den Verzweigungen beblättert, Höhe ca 50-60cm, im Laufe der Jahre breitet sich die Pflanze durch den wachsenden Wurzelstock aus

Standort

halbschattig, an Waldrändern und Lichtungen, stickstoffarme, leicht saure Böden, kommt mit Trockenheit gut zu Recht

Blütezeit

Juni, Juli, August

Blüte

beblätterter Stängel, offene Doldenrispe mit 10-25 gelben Körbchenblüten ohne Röhrenblüten, schmale, außen abgestumpfte Zungenblüten

Fruchtreife

August, September

Frucht

kleine Pusteblume, Samen mit flugfähigem Pappus

Vermehrung

durch Selbstaussaat

Frosthärte

oberirdisch weitgehend absterbend, Wurzel frosthart

Tierische Besucher

Bestäubung durch verschiedene Bienen- und Hummelarten

Pflege

kaum Pflege nötig, Blütenstängel vor der Samenreife abschneiden, wenn die Pflanze sich nicht versamen soll

Verwendbare Teile

Inhaltsstoffe

Status

anwesend

Literatur

Geschichte und Geschichten

Das Gewöhnliche Habichtskraut ist eine Pflanze, die sich an mageren, trockenen Standorten wohl fühlt und dort größere Bestände bilden kann. Die horstigen Grundblätter bleiben zumindest teilweise auch im Winter grün. Im Frühjahr treiben neue Blätter nach, die Pflanze wird mit jedem Jahr etwas umfangreicher. Im Unterschied zu vielen anderen Habichtskräutern entwickelt dieses einen beblätterten Stängel, der bis zu siebzig Zentimeter hoch werden kann und sich im oberen Bereich locker verzweigt. Die seitlichen Triebe wachsen über die, mittigen, ersten Blüten hinaus, so dass die Pflanze während der Blüte noch an Höhe gewinnt. Die gelben Blütenblätter sehen aus als wären sie am Ende gerade abgeschnitten und dann eingekerbt worden.