Schattenblume (Maianthemum bifolium)

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Weitere Namen

Zweiblatt, Zweiblättrgie Schattenblume

Botanischer Name

Schattenblume, Knospe (14.5.)

»Maianthemum« von lat. maius - Mai und gr. anthemon - Blüte, »bifolium«  von lat. bi - zwei und lat. folium - blättrig

Englischer Name

May Flower

Familie

Schattenblume, Blüte (1.6.)

Spargelgewächse (Asparagaceae)

Verbreitung

Europa, Nordasien

Wuchs

ausdauernd, Tiebe mit je zwei wechselständigen herzförmigen Blättern 10-15cm hoch, Blütenstand endständig bis 20cm hoch

Standort

halbschattig bis schattig, Waldboden

Blütezeit

Mai, Juni

Blüte

kleine vierzählige weiße Blüten in lockerer Traube

Fruchtreife

August, September, Oktober

Frucht

erbsengroße rote Beeren

Vermehrung

durch Rhizomsprosse, selten Selbstaussaat

Frosthärte

im Sommer einziehend, Wurzel frosthart

Tierische Besucher

Pflege

keine Pflege nötig, Boden nur wenig bearbeiten

Verwendbare Teile

Giftpflanze, höchster Giftgehalt in den Beeren, Tee aus den getrockneten Blättern wurde früher als harntreibendes Mittel eingesetzt

Inhaltsstoffe

Digitalisglycoside, Steroidsaponine, Cumarin, in den Beeren Cyanidinglycoside

Status

anwesend

Literatur

  • Die Kräuter in meinem Garten S.491, Siegrid Hirsch, Felix Grünberger (1999)
  • Giftpflanzen Pflanzengifte, Roth, Daunderer, Kormann (1994)

Geschichte und Geschichten

Im Halbschatten unter sommergrünen Bäumen fühlt sich das Schattenblümchen wohl, breitet sich im Laufe der Jahre flächendeckend aus, wird aber nie lästig. Sein Vegetationszyklus ist nur recht kurz, nach der Blüte im Mai ist es bereits im Hochsommer wieder verschwunden.