Anisverbene (Lippia alba)

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Weitere Namen

Anisverbene, Austrieb (23.4.)

Botanischer Name

»Lippia« nach Augustus Lippi (1678-1701) italienischer Naturforscher und Botaniker, »alba« lat. weiß

Englischer Name

Bushy Matgrass, Bushy Lippia, Hierba negra, Pitiona

Familie

Eisenkrautgewächse, Verbenaceae

Verbreitung

Südamerika, Karibik, Mittelamerika, Texas, Mexiko

Wuchs

ausdauernd, verholzender kleiner Strauch bis 1,5m hoch, runzelige breitlanzettliche Blätter mit intensivem Anisduft

Standort

sonnig, nährstoffreicher Boden, Kübelpflanze

Blütezeit

Juli, August

Blüte

Büschel von kleinen unauffälligen weißen bis zartrosa Blüten

Fruchtreife

Frucht

Vermehrung

durch Stecklinge

Frosthärte

nicht frosthart, laubabwerfend, kann kalt und dunkel überwintert werden, braucht dann nur wenig Wasser, sollte aber nicht komplett austrocknen

Tierische Besucher

Pflege

Rückschnitt wenn nötig

Verwendbare Teile

Blätter frisch oder getrocknet zum Aromatisieren von Tee, beruhigend, antidepressiv

Inhaltsstoffe

Geraniol, Kampfer, Limonen, Linalool, Neral, Eucalyptol

Status

anwesend

Literatur

Geschichte und Geschichten

Wie die meisten Strauchverbenen wächst auch die Anisverbene leicht sparrig, bildet mit den Jahren einen kleinen Strauch oder Baum, je nachdem ob sie ein- oder mehrtriebig gezogen wird. Wird sie warm und hell überwintert, bleibt sie grün, im kalten dunklen Keller wirft sie ihre Blätter ab und treibt im Frühjahr neu aus. Die breitlanzettlichen Blätter haben eine raue Oberfläche und sind an den Rändern gekerbt. Ihr intensives Anisaroma bewahren sie auch getrocknet, so dass für den Winter ein Teevorrat angelegt werden kann.