Gemeine Ochsenzunge (Anchusa officinalis): Unterschied zwischen den Versionen
Zeile 1: | Zeile 1: | ||
=====Weitere Namen===== | =====Weitere Namen===== | ||
[[Datei:Gemeineochsenzunge1.jpg|miniatur|450px|Gemeine Ochsenzunge, Blütenknospen (20.4.)]] | |||
=====Botanischer Name===== | =====Botanischer Name===== | ||
»Anchusa« von lat.anchusa - eine Pflanze mit rot färbenden Wurzeln (unklare Herkunft), »officinalis« in Apotheken erhältliche heilende Zubereitung, Erstbeschreibung 1753 durch Carl von Linné | »Anchusa« von lat.anchusa - eine Pflanze mit rot färbenden Wurzeln (unklare Herkunft), »officinalis« in Apotheken erhältliche heilende Zubereitung, Erstbeschreibung 1753 durch Carl von Linné |
Version vom 29. Dezember 2024, 17:40 Uhr
Weitere Namen
Botanischer Name
»Anchusa« von lat.anchusa - eine Pflanze mit rot färbenden Wurzeln (unklare Herkunft), »officinalis« in Apotheken erhältliche heilende Zubereitung, Erstbeschreibung 1753 durch Carl von Linné
Englischer Name
Common Bugloss, Common Alkanet
Familie
Raublattgewächse, Boraginaceae
Verbreitung
Ost- und Mitteleuropa, in westlichen und nördlichen Gegenden eingeschleppt, in Höhenlagen bis etwa 2300m
Wuchs
zweijährig bis kurzlebig ausdauernd, kräftige, außen dunkle Pfahlwurzel, Laubblätter schmal, borstig behaart, auf dem Boden aufliegende Rosette, im zweiten Jahr (selten schon im ersten) mehrtriebiger Blütenstand
Standort
sonnig, eher trockene mäßig nährstoffreiche Böden
Blütezeit
(Mai), Juni, Juli, August, September, Oktober, (November), (Dezember)
Blüte
schneckenförmig aufgewickelter Blütenstand, der sich scheinbar endlos verlängert, Stängel bis zu den Blüten belaubt mit kleiner werdenden rau behaarten schmalen Blättern, auch die Knospen sind rau behaart, nach dem Öffnen der Kelchblätter sind die noch geschlossenen Kronblätter zunächst rötlich, die offenen Blüten sind intensiv blau oder violett (selten rosa oder weiß)
Fruchtreife
Juli, August, September, Oktober, November
Frucht
offener Kelch mit maximal 4 Samen, 2-3mm lang, tropfenförmig mit rauer Oberfläche
Vermehrung
Aussaat direkt nach der Samenreife, Selbstaussaat
Frosthärte
die Rosetten sind frosthart, überwintern meist grün, frieren nur bei anhaltendem Kahlfrost zurück, späte Blütenstände halten kurzfristig leichte Minusgrade aus
Tierische Besucher
Bestäubung durch Honigbienen, verschiedene Hummelarten
Pflege
kaum Pflege nötig, bei passendem Standort samen sich die Pflanzen zuverlässig selbst aus
Verwendbare Teile
Blätter von Jungpflanzen in geringer Menge im Salat, Blüten als Dekoration
Inhaltsstoffe
Pyrrolizidinalkaloid Lycopsamin, Laburnin, Acetyllaburnin
Status
anwesend